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Viersen würdigt den Glaskünstler Joachim Klos

Joachim Klos, Probescheiben „Maria“ und „Dämon“, 1958/59

„Sie müssen nach Krefeld an die Werkkunstschule wechseln. Da gilt das Bauhaus noch etwas.“ Diesen Rat erhielt der Künstler Joachim Klos bei der Zeugnisübergabe der bestandenen Vorprüfung im Jahr 1951 an der Weimarer Hochschule für Baukunst und Bildende Künste. Dem sozialistischen Realismus nämlich stand er fern. Der 1931 im thüringischen Weida geborene Klos folgte dem Rat. In der von Gustav Fünders geleiteten Abteilung für Glasmalerei und Mosaikkunst der Krefelder Lehranstalt setzte er bis 1957 die Ausbildung fort. Überwiegend für Kirchen, aber auch für profane Bauten schuf er fortan weit über 1000 Glasfenster insbesondere im Rheinland, aber auch in Hamburg, Sachsen, Hessen oder dem Saarland. Dazu kommen Grafiken, Gemälde und Mosaike. Neben Georg Meistermann, Ludwig Schaffrath, Johannes Schreiter, Wilhelm Buschulte, Hubert Spierling und Jochem Poensgen gehörte Klos zu den bedeutendsten deutschen Glasmalern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Unter dem Titel „Joachim Klos (1931-2007). Grafiker und Glasgestalter“ würdigt nun die Städtische Galerie Viersen das Werkschaffen des vor zehn Jahren Verstorbenen.

Exemplarisch ausgewählte originale Scheiben, Entwurfskartons, Grafiken und einige Ölgemälde geben einen Überblick über die künstlerische Entwicklung von Klos, der immer abseits gängiger Moden arbeitete. Schlagartig bekannt wurde er mit seinem ersten Auftrag, der Neuverglasung der Mönchengladbacher Hauptpfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt. Eines dieser Glasfenster wurde zusammen mit einem Werk Meistermanns als „Bestes Glasfenster 1958/69“ prämiert. Im Bemühen um originelle Motivfindungen und individuelles Reagieren auf räumliche Situationen kennzeichnen zunächst expressionistische Form- und Farbgestaltungen sein Schaffen. Dann folgen abstrakte, fragmentarische Figurationen. Künstlerische, gesellschaftliche und theologische Strömungen deuten gestisch-informelle Steigerungen sowie ab 1968 eher grafisch orientierte Bildfindungen an.

In der Hochzeit des Betonglasfensters ab 1955 widmet sich Joachim Klos auch diesem Genre. Oft greifen figurative und abstrakte Sujets in der Form unruhiger Rhythmen ineinander. In den 1960er Jahren beschäftigteer sich intensiv mit der neuen Kunstform der Kinetik. Nach blockhaften, minimalistisch angelegten Entwürfen in den 1970er Jahren folgen von kühler Eleganz gekennzeichnete grafische Rasterungen in den 1980er Jahren. In diese Zeit fällt auch die allmähliche Verlagerung der Bleirutenlineatur auf die Farbe, die er mittels Ätzungen und Sandstrahlverfahren bewerkstelligte. Als erster Künstler seiner Disziplin zieht er das Siebdruckverfahren zur Glasgestaltung heran.

Die Ausstellung „Joachim Klos (1931-2007). Grafiker und Glasgestalter“ ist bis zum 23. Juli zu sehen. Die Städtische Galerie im Park hat dienstags bis samstags von 15 bis 18 Uhr, sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen, der im Museum 20 Euro kostet.

Städtische Galerie im Park Viersen
Rathauspark 1
D-41747 Viersen
Telefon: +49 (0)2162 – 10 11 60

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


11.06.2017, Joachim Klos (1931-2007). Grafiker und Glasgestalter

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Städtische Galerie im Park Viersen

Variabilder:

Joachim Klos, Probescheiben „Maria“ und „Dämon“, 1958/59
Joachim Klos, Probescheiben „Maria“ und „Dämon“, 1958/59

Variabilder:

Joachim Klos, Probefenster
Joachim Klos, Probefenster

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Joachim Klos, Probefenster
Joachim Klos, Probefenster

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Joachim Klos, Probefenster
Joachim Klos, Probefenster

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Joachim Klos, Entwürfe für die
 Seitenschifffenster St. Mariä Himmelfahrt in Mönchengladbach, 1958/59
Joachim Klos, Entwürfe für die Seitenschifffenster St. Mariä Himmelfahrt in Mönchengladbach, 1958/59

Künstler:

Joachim Klos








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