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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Trotz zurückgezogenem Spitzenobjekt lief es für Sotheby’s in New York bei den Auktionen mit Impressionisten und Moderner Kunst günstig

Malewitsch fordert Spitzenpreis



Kasimir Malewitsch, Suprematist Composition with Plane in Projection, 1915

Kasimir Malewitsch, Suprematist Composition with Plane in Projection, 1915

Es war eine spannende Auktion bei Sotheby’s in New York, denn kurz vor Beginn zog der Einlieferer das Hauptwerk zurück: Egon Schieles frühes, noch dem Jugendstil verhaftetes Gemälde „Danaë“ war mit 30 bis 40 Millionen Dollar wohl zu hoch angesetzt und stieß auf zu wenig Interesse. Als neues Spitzenobjekt mauserte sich eine charakteristische Arbeit des Hauptvertreters der russischen Avantgarde. Kasimir Malewitschs abstrakte suprematistische Komposition von 1915 begeisterte die Bieter mit einem bernsteinfarbenen Trapez und zwei kleineren parallel angeordneten Rechtecken in Blau und Schwarz. Die ungegenständliche Malerei war auf 12 bis 18 Millionen Dollar angesetzt, konnte aber nach einem kleinen Kampf zwischen den Bietern auf gute 18,6 Millionen Dollar klettern, was nicht zuletzt an der Marktfrische lag. Denn die „Suprematist Composition with Plane in Projection“ gehörte rund sechs Jahrzehnte dem russischen Schriftsteller, Herausgeber, Sammler und Avantgardefreund Nikolai Chardschijew und wechselte 1994 nur einmal über die Galerie Gmurzynska den Besitzer.


Die Abendauktion

Mit einer losbezogenen Zuschlagsquote von 74 Prozent, nach Wert von 86 Prozent gab sich Sotheby’s mit der Auktion „Impressionist and Modern Art“ am 16. Mai sehr zufrieden. Abteilungsleiter Simon Shaw sprach von der „Stärke des Marktes“ und hob die fünzigprozentige Steigerung in diesem Segment gegenüber den Vorjahreswerten hervor. Das zweite Spitzenobjekt lieferte der Impressionist Claude Monet in Form von sommerlichen Seerosen. Das Gemälde aus der bekannten und etwa 250 Werke umfassenden Serie der „Nymphéas“ zeichnet sich durch die grünbraunen Schattierungen der fast schon abstrakten Oberfläche aus. Auf ihr lassen sich vereinzelt die kleinen Blüten der Wasserpflanzen erkennen, die im Teich seines Gartens in Giverny wuchsen. Für 14 Millionen Dollar ging die Malerei nun in eine amerikanische Privatsammlung (Taxe 14 bis 18 Millionen USD). Edgar Degas’ Ölstudie zu dem Historiengemälde „Petites Filles Spartiates provoquant des garçons“ schloss sich bei taxgerechten 5,2 Millionen Dollar an (Taxe 4 bis 6 Millionen USD), Paul Signacs pointillistische Mittelmeerlandschaft „Le Pin de Bertaud“ von 1899/1900 bei 3,4 Millionen Dollar (Taxe 3,5 bis 5 Millionen USD).

Giorgio de Chiricos „Il Sogno di Tobia“ gehört zu den Gemälden aus der Hauptschaffensphase des Vertreters der Pittura metafisica. Die biblisch-philosophisch inspirierte Leinwand von 1917 verbesserte sich auf 8 Millionen Dollar (Taxe 5 bis 7 Millionen USD). Deutlich moderner ist die Kunst Le Corbusiers. „Deux femmes à la draperie rouge“ von 1935 zeugt von seinem besonderen Interesse an Formen und ihren Beziehungen zueinander. Die dynamische und farbenkräftige Komposition kostete 1,8 Millionen Dollar und erreichte damit ihren Schätzwert von 2 bis 3 Millionen Dollar nicht ganz. Ebenfalls an der Formensprache interessiert zeigt sich Pablo Picasso in seinem späten Selbstportrait vor leuchtend grünem Hintergrund und mit Hut. „Tête d’homme“ von 1969 lässt zudem Bezüge zu Vincent van Goghs „Autoportrait au chapeau de paille“ erkennen und errang 9,5 Millionen Dollar (Taxe 8 bis 12 Millionen USD). Georges Braque gesellte sich mit einer gemäßigt kubistischen, flächig zerstückelten Pianistin von 1937 bei 6,1 Millionen Dollar hinzu (Taxe 6 bis 8 Millionen USD).

Nicht so recht überzeugen konnte die Kunst aus Deutschland und Österreich. Gustav Klimts „Dame im Fauteuil“ von 1897/98, die in einem üppigen roten Kleid und passenden Hut sinnierend auf die große dunkle Wandfläche neben ihr schaut, kam nur auf 6,4 Millionen Dollar (Taxe 7 bis 9 Millionen USD) und Lyonel Feiningers Pariser Stadtszene „Fin de séance“ von 1910 mit karikaturhaften Männergestalten nur auf 4,8 Millionen Dollar (Taxe 6 bis 8 Millionen USD). Gänzlich verschmäht wurden Hermann Max Pechsteins expressionistisches Stillleben von 1919 mit afrikanischen Stammesfiguren und einer verworfenen Landschaft auf der Rückseite bei 1,5 bis 2 Millionen Dollar und Kurt Schwitters’ geometrisches Holzrelief „Blau“ von 1923/26 bei 4 bis 6 Millionen Dollar.

Etwas Göttliches und Gewaltiges hat die surrealistische Bronzeskulptur „Le Roi jouant avec la reine“ von Max Ernst. Das Meisterwerk entstand im Jahr 1944 im Rahmen einer kleinen Gruppe von Skulpturen. Mächtig erhebt sich die Gestalt des Königs aus dem Schachbrett und dominiert die anderen kleinen Figuren. Der Zuschlagswert von 14 Millionen Dollar für den Guss aus der Sammlung Robert Motherwells markiert nun den Auktionsrekord für eine Skulptur von Max Ernst und lag deutlich über den anvisierten 4 bis 6 Millionen Dollar. Insgesamt war die Skulpturenofferte bei Sotheby’s rege nachgefragt, etwa auch Henry Moores „Seated Woman“. Sein Werk ist von der menschlichen Gestalt bestimmt, auch wenn der Frauenkörper ein deformierter ist. Auf 6,4 Millionen Dollar steigerte sich die Bronze von 1957 (Taxe 4 bis 6 Millionen USD). Noch weiter in der Abstraktion geht Alberto Giacometti mit seinem „Buste de Diego“ um 1957, die ein asiatischer Sammler schon für 9,5 Millionen Dollar mitnehmen konnte (Taxe 10 bis 15 Millionen USD).

Sein Bruder Diego Giacometti, der für die flache Büste Modell stand, schuf Ende der 1960er Jahre für den Pariser Verleger Marc Barbezat die „Bibliothèque de I’ĺle Saint-Louis“. Die exklusive Bücherwand aus Holzfächern mit bronzenen Verblendungen erwirtschaftete den neuen Rekordpreis von 5,4 Millionen Dollar und übertraf damit die erst im März in Paris aufgestellten Spitzenwerte für die Giacomettis Möbelkreationen aus der Sammlung Hubert de Givenchys (Taxe 2 bis 3 Millionen USD). Dem Rekordreigen schlossen sich Hans Arp mit seiner anthropomorphen Bronze „Torse des Pyrénées“ von 1959/62 bei 4,1 Millionen Dollar (Taxe 1,5 bis 2,5 Millionen USD) und Germaine Richier mit ihrem schlanken „Don Quichotte“ von 1950/51 an der oberen Schätzgrenze von 2,5 Millionen Dollar an. Beide Arbeiten stammten wie Giacomettis „Buste de Diego“ und Moores „Seated Woman“ aus der Sammlung des Fotografen und Unternehmers David Finn und waren dort über Jahrzehnte beheimatet.

Die Tagesauktion

Auch die Tagesauktion am 17. Mai verzeichnete mit einer losbezogenen Zuschlagsquote von etwas über 70 Prozent gute Ergebnisse und fügte dem Abendumsatz von 173,8 Millionen Dollar weitere 39 Millionen Dollar hinzu. An der Spitze platzierte eine Bronze Hans Arps. Die längliche organische Form „Entité ailée“ ist repräsentativ für seine Auseinandersetzung mit der Beziehungen zwischen Form und Raum. Bei 980.000 Dollar schlug der Hammer aufs Pult, womit der Schätzwert von mindestens 1 Million Dollar nur knapp verfehlt wurde. Diego Giacomettis Glückssträhne hielt auch jetzt an und verhalf etwa dem „Miroir aux feuilles et à la souris“ um 1980 zu 300.000 Dollar (Taxe 100.000 bis 150.000 USD). Sein bronzener Konsoltisch „La Promenade des amis“ mit einer kleinen Szene aus drei Bäumen, drei Hunden sowie einem Pferd legte von 400.000 Dollar gar auf 900.000 Dollar zu. Dann freute sich Aristide Maillols grünlich patinierter weiblicher „Torse“ von 1900 in einem posthumen Guss von 1985 über die Verdoppelung der Schätzung auf 800.000 Dollar, Camille Claudels aus Bronze und Onyx gefertigte, erzählerische Szene „Rêve au coin de feu“ über taxkonforme 120.000 Dollar.

Unter den Gemälden stach ein sommerlicher Gartentisch Henri Le Sidaners hervor. Ganz ohne Figuren kommt die in gelbgrünes Licht gehüllte Szene „La Table villageoise, Gerberoy“ von 1928 aus, die 920.000 Dollar einspielte (Taxe 400.000 bis 600.000 USD). In die Farbe Blau hüllte Marc Chagall die Malerei „Le Printemps“ aus dem Jahr 1975. Das Liebespaar in der linken Bildhälfte könnte eine Anspielung auf die Beziehung zu seiner zweiten Frau Valentina Brodsky sein, die er 1952 heiratete. Für 880.000 Dollar wandert die frühlingshafte Träumerei nach Russland (Taxe 600.000 bis 800.000 USD). Chaïm Soutine reüssierte mit dem expressiven „Portrait de jeune fille (Paulette Jourdain)“ um 1928 bei 680.000 Dollar (Taxe 400.000 bis 600.000 USD), Edgar Degas hier nun mit der Kohlezeichnung eines bärtigen, aufblickenden Männerkopfes um 1860 bei 420.000 Dollar (Taxe 200.000 bis 300.000 USD).

Ernst Ludwig Kirchner steuerte eine abstrahierte, flächig dargebotene „Blumenvase“ von 1928 zur Auktion bei, die für den unteren Schätzwert von 300.000 Dollar einen Abnehmer fand. 600.000 Dollar erreichte Wassily Kandinskys Gouache „Rosen“ von 1905. Zu sehen sind zwei biedermeierlich gekleidete Damen in einem Garten vor den Toren einer mittelalterlichen Stadt (Taxe 600.000 bis 800.000 USD). Ebenfalls an der unteren Schätzgrenze blieb Rudolf Bauers lyrisch-abstrakte „Composition“ von 1918 mit 250.000 Dollar stehen, während Kurt Schwitters seine Collage „Merz 458 Wriedt“ von 1922 aus dem ehemaligen Besitz Fritz Glasers erst bei 180.000 Dollar von dannen ziehen ließ (Taxe 100.000 bis 150.000 USD). Paul Klees Abstraktion „Landschaftsteile Gesammelt“ von 1935 brachte es mit ihren Bäumen in zarten Pastelltönen auf gute 350.000 Dollar (Taxe 250.000 bis 350.000 USD). Joan Mirós ockerfarbene Konstellation aus zwei Sternen und Ovalen „Sans titre“ von 1929 mit Motherwell-Provenienz überraschte mit guten 700.000 Dollar (Taxe 180.000 bis 250.000 USD).

Aus der Sammlung von Marina Picasso

Der Abschluss der Auktionsfolge zündete nochmal ein Feuerwerk der Gebote. Am 18. Mai standen bei Sotheby’s Arbeiten von Pablo Picasso aus der Sammlung seiner Enkelin Marina Picasso zum Verkauf. Am Ende erhielt die Versteigerung „Picasso. Man & Beast“ mit Keramiken und Zeichnungen den seltenen „White Glove“-Status: Alle Lose fanden Abnehmer, keines blieb liegen. Und damit nicht genug: Die Schätzwerte wurden bei dem Großteil der Arbeiten um ein Vielfaches überboten, so dass sich die Umsatzerwartungen auf 10,3 Millionen Dollar mehr als verdoppelten. Den Höchstpreis erzielte ein stark abstrahiertes und flüchtiges Aquarell mit zahlreichen Personen, die sich durch ihre farbenfrohe Kleidung von dem dunklen Grund abheben. Es müssen entschlossene Bieter gewesen sein, die den Preis für die „Personnages dans une ville du Midi“ aus dem Jahr 1933 von 30.000 Dollar auf 300.000 Dollar hoben.

Mit nur wenigen Strichen gelingt es Picasso, eine innige Mutter-Kind-Szene zu umreißen. Die einfache Skizze „Maternité: A double-sided work“ von 1951 schnellte auf 260.000 Dollar (Taxe 40.000 bis 60.000 USD). In die Irre führt Picasso den Betrachter mit der Bezeichnung „Portrait“ für eine schlichte monochrome Ölmalerei von 1945, bei der sich kaum noch ein Gesicht erkennen lässt. 280.000 Dollar bot ein asiatischer Sammler für die recht reduzierte und deformierte Gestalt seiner damaligen Geliebten Dora Maar. In die dreifarbige kubistische Stilllebengouache „Guéridon et guitare“ aus geometrischen Formen von 1920 verliebte sich ein amerikanischer Sammler bei 170.000 Dollar (Taxe je 80.000 bis 120.000 USD).

Bei Picassos Keramiken erfreuten sich besonders die Vasen großer Beliebtheit. Zu nennen ist ein niedriges breites Exemplar, das auf der einen Seite einen großen Ziegenkopf und auf der anderen Seite das gesamte Tier zeigt. Mit einem Zuschlagswert von 160.000 Dollar konnte das Gefäß seinen Preis fast verdreifachen (Taxe 50.000 bis 70.000 USD). Picassos Liebe für Tiere äußerte sich weiterhin in einem kleinen Tonmodell eines Stieres. Kantig modelliert steht das gehörnte Tier auf einer viereckigen Grundfläche. Das Schlussgebot hieß hier 200.000 Dollar (Taxe 30.000 bis 40.000 USD). Zu dem gleichen Preis verabschiedete sich eine bauchige Vase mit Henkel in den US-Kunsthandel. Interessant ist, wie Picasso die Form der Vase und die der aufgemalten Frau kontrastreich verbindet (Taxe 40.000 bis 60.000 USD).

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Sotheby’s New York

1334 York Avenue (at 72nd Street)

US-NY 10021 New York

Telefon:+1 (212) 606 70 00

Telefax:+1 (212) 6067107



13.06.2017

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Maren Janka Hopp

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