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Cézanne in Martigny

Paul Cézanne, Montagnes en Provence (Le Barrage de François Zola), um 1879

Nach dem Kunstmuseum Basel beschäftigt sich auch die Fondation Pierre Gianadda in Martigny mit Paul Cézanne und thematisiert ab heute das Gesamtwerk des Künstlers von 1860 bis 1906. Die etwa 102 Exponate umfassen neben Gemälden auch Zeichnungen und Aquarelle. Einige der Arbeiten werden erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, andere waren seit langer Zeit nicht mehr zu sehen. Zentral ist Cézannes Wiedergabe der Natur, die auch der Ausstellungstitel „Chant de la terre“ feiert. Die Werke sind einerseits chronologisch geordnet und andererseits zu den Sujetgruppen des Stilllebens und Portraits, der Figurenbilder und der Landschaft zusammengefasst.

In seiner künstlerischen Entwicklung begann Paul Cézanne zunächst mit dunklen Farbtönen, wie es etwa der schwarze Hintergrund der „Versuchung des heiligen Antonius“ von circa 1870 illustriert. Ab 1872 hellt sich seine Palette auf, was auf den Einfluss der Impressionisten zurückzuführen ist. Sein Pinselstrich wird leichter und orientiert sich an seinen Vorbildern Camille Pissarro und Edouard Manet. Laut Kurator Daniel Marchesseau strahlen seine erdgebundenen Badenden Lebensenergie aus, wie in den um 1875/76 gemalten „Les Baigneurs au repos“.

Diese Schönheit der Natur und des Lebens findet sich auch in seinen Landschaften. Hier ist es insbesondere der in der Provence liegende Berg Sainte-Victoire, der Paul Cézanne in seinen Bann schlägt. Circa 20 Jahre liegen zwischen den Bildern „La Montagne Sainte-Victoire vue du Pont de Bayeux à Meyreuil“ von 1887 und dem nur wenige Monate vor seinem Tod 1906 beendeten „La Montagne Sainte-Victoire, vue des Lauves“. Ersteres verbindet die warmen ockerfarbenen und rötlichen Hellbraunnuancen mit der leeren Leinwand. Der Berg selbst ist mit blau-violetten Schatten nur angedeutet. In der späteren Arbeit aber überzieht eine feste und durch Pinselschraffuren charakterisierte Farbskala mit vielen Blautönen die Leinwand. Einzelheiten sind zu erahnen, während über alledem sich majestätisch die Montagne Sainte-Victoire erhebt. Es ist diese ewige Schönheit der Natur und des Lebens, so Marchesseau, die in Cézannes Gemälden erkenntlich wird.

Die Ausstellung „Cézanne – Le Chant de la terre“ läuft vom 16. Juni bis zum 19. November. Die Fondation Pierre Gianadda hat täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 20 Franken, ermäßigt 12 Franken. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog für 39 Franken.

Fondation Pierre Gianadda
Rue du Forum 59
CH-1920 Martigny

Telefon: +41 (0)27 – 722 39 78
Telefax: +41 (0)27 – 722 52 85

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


16.06.2017, Cézanne - Le chant de la terre

Bei:


Fondation Pierre Gianadda

Bericht:


Cézannes Schaffensprozess in Basel

Variabilder:

Paul Cézanne, Montagnes en Provence (Le Barrage de François Zola), um 1879
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Künstler:


Paul Cézanne








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