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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Die Design-Offerte im Wiener Dorotheum ist wieder breit gefächert, die Highlights erstmals in der Auktion „Design First“ zusammengefasst

Wein in seiner schönsten Form



Koloman Moser, Weinranken (Entwurf für den Altarfries der Kirche am Steinhof in Wien), 1905/06

Koloman Moser, Weinranken (Entwurf für den Altarfries der Kirche am Steinhof in Wien), 1905/06

Ein Blatt gleicht dem anderen, und die lilafarbenen Trauben sind perfekt angeordnet. Zwischen dem ornamental geschwungenen Geäst sitzen kleine Vögel, die von den Früchten zu naschen scheinen. Bei dieser ausgewogenen Komposition von Koloman Moser handelt es sich um einen Entwurf für den Altarfries der Kirche am Steinhof in Wien. Der 1868 in Wien geborene Maler und Entwerfer stieß mit dieser Gestaltung jedoch nicht auf Begeisterung, so wurde sie von den Auftraggebern aufgrund der Ornamentik, der Farben und der Symbole nicht akzeptiert. Hinzu kamen Anfeindungen nach Mosers Konvertierung zum Protestantismus wegen der Heirat mit Editha Mautner Markhof, die ihn schlussendlich dazu brachten, aus dem Projekt auszusteigen. Am Ende übertrug man die Ausführung des Altarraumes dem Mosaikkünstler Leopold Forstner. Nun geht der ornamentale Entwurf in Tempera, Aquarell und Goldfarbe von 1905/06 bei einer anspruchsvollen Bewertung von 150.000 bis 200.000 Euro als eines der Spitzenobjekte im Wiener Dorotheum ins Rennen.


Design First

Zu finden ist der Entwurf in der neuen Auktion „Design First“, die auserlesene Stücke aus dem gesamten 20. Jahrhunderts versammelt, auch aus der Zeit, als der Begriff „Design“ noch nicht in Mode war. Gerti Draxler, die Expertin des Dorotheums, stützt sich bei dieser Premiere am 20. Juni auf große Namen – angefangen bei der Wiener Werkstätte und ihrem Umfeld, über das Radical Design der 1960er Jahre bis zu zeitgenössischen Entwürfen. Und die Stücke, die sie zusammengestellt hat, sind wirklich exquisit, ebenso die preislichen Vorgaben, die eine kaufkräftige internationale Klientel ansprechen. Als Set gibt es sechs Armlehnsessel von Otto Prutscher für die Kölner Werkbundausstellung des Jahres 1914. Das Motiv der Rosenvase schmückt die Rückenlehnen, und mit Blättern geschnitzte Kugeln liegen auf den Enden der Armlehnen. Zu haben ist die Gruppe für stolze 270.000 bis 420.000 Euro, womit sie den Höchstpreis der Auktion fordert.

Zu viert kommt ein Ensemble aus Fauteuils des österreichischen Architekten Adolf Loos daher. Die mit petrolfarbenem Leder bezogenen Sessel stammen von Michael Leiss, der 1903 seine Wohnung in der Reichgasse von dem befreundeten Loos einrichten ließ (Taxe 120.000 bis 160.000 EUR). Loos’ bekannter Elefantenrüsseltisch aus selber Provenienz steht für vergleichsweise günstige, aber marktgerechte 15.000 bis 20.000 Euro zur Verfügung. Mit 100.000 bis 140.000 Euro ist ein Armstuhl von Josef Hoffmann aus dem Jahr 1902 bewertet. Die trapezförmige Konstruktion aus Eiche besitzt noch die alte Polsterung und einen braunen Samtbezug aus den 1930er Jahren. Hoffmanns grau-weißes Ensemble aus Bett, Nachtkästchen, Waschtisch und Tisch aus dem Gästezimmer der Wiener Wohnung von Hermann Wittgenstein startet bei 60.000 Euro, ein halbrund geschlossener Armlehnstuhl aus dunkelbraunen Holzstreben für die Villa Koller von 1901 bei 70.000 Euro. Dem Vielentwerfer ist zudem ein Paar leuchtend blauer Schränke mit vertikaler Felderung auf der Mittelachse für die Wohnung seines Freundes und Schülers Gustav Siegel zugeschrieben. Das Hochzeitsgeschenk Hoffmanns an Siegel anlässlich von dessen Vermählung im Jahr 1905 soll 55.000 bis 75.000 Euro erwirtschaften.

Siegel selbst ist mit einem Ausziehtisch aus mahagonifarbenem Buchenholz von 1901 vertreten, dessen Platte auf einem feinlinig geschwungen Gestell ruht (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Aus Ungarn meldet sich Lajos Kozma mit zwei eleganten Art Déco-Möbeln aus den späten 1920er Jahren zu Wort: einem großen Kaminsessel mit aufschwingender Holzlehne in Gitterstruktur für 12.000 bis 18.000 Euro und mit einer kleinen korallenrot lackierten Kommode mit vergoldeten geometrischen Ornamenten für 34.000 bis 45.000 Euro. Preislich ordnet sich dazwischen Josef Plecniks Walnussstuhl von 1926 für das Apartment von Alice Garrigue Masaryková auf der Prager Burg ein. Die Tochter des ersten tschechoslowakischen Staatspräsidenten und Gründungsvorsitzende des Roten Kreuzes platzierte das Möbel im „Salon mit Stickereien“, wo es bis in die 1970er Jahre stand (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Eher bodenständig und kraftvoll geht es bei Bernhard Hoetgers Worpsweder Armlehnstuhl von 1924 aus massiver Eiche mit Binsengeflecht zu (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR).

Ihre gemeinsame Aktivität starteten die sechs Architekten der Gruppe Superstudio 1966 in Florenz, wo sie eigenwillige Entwürfe im Bereich Architektur und Industriedesign ausarbeiteten. Ihre Collage „Una parabola per un antidesign domestico“ aus Foto- und Magazinausschnitten von 1971 zeugt von diesem neuen Geist und propagiert ein antibürgerliches Zusammenleben der Menschen zwischen Natur und Technik (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Radical Design pur demonstriert Danilo Silvestrin 1969 mit seinem quasi weltraumtauglichen Sitz in der durchsichtigen Polyesterhartschale, der, im Kreis zusammengefügt, ein kugeliges unendliches Sofa generiert. „Apollo 12 für den Hausgebrauch“ kommentierte „Der Stern“ damals (Taxe 36.000 bis 45.000 EUR). Auffallend groß ist die Auswahl an Sitzmöbeln, zu denen das Sofa „Project in Red“ von Zaha Hadid gehört. Es entstand als Teil der „Wave Collection“, die im September 1988 im Mailänder Nachtclub „Studio 54“ der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Zwischen 65.000 und 90.000 Euro soll das Möbel einspielen, das nur drei bis vier Mal in leicht unterschiedlichen Varianten produziert wurde. Ebenfalls dem futuristischen Gedankenreichtum Hadids ist die schlichte hölzerne „Ordrupgaard Bench“ entsprungen, die von den Teilnehmern der UN-Klimakonferenz im Jahr 2009 signiert wurde (Taxe 28.000 bis 40.000 EUR).

Zaha Hadids Set aus Kaffeekanne, Teekanne, Milchkännchen und Zuckerdose ist für unbescheidene 50.000 bis 80.000 Euro zu haben. Die einzelnen Teile aus Sterling-Silber von 1997 passen so ineinander, dass sie zusammen ein dreidimensionales Puzzle aus Wolkenkratzern ergeben. Mehr Skulptur, als Gebrauchsobjekt ist ihre überdimensionierte Vase „Flow“ aus weißem Gießharz. Die rund 200 Zentimeter hohe organische Form von 2007 soll auf 60.000 bis 80.000 kommen. Auch Claude Lalannes ist mit einer plastischen Arbeit zugegen, einem Hasen, aus dem überraschenderweise Kohlblätter sprießen. Der vergoldete, etwas unheimliche „Le Lapin Chou“ von 1997 ist das fünfte von insgesamt acht Exemplaren (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). Fast wie eine Skulptur sieht die Chaiselongue „Golem“ des italienischen Duos Barberini & Gunnell von 2014/17 aus. Kugeln aus hochglanzpoliertem Edelstahl bilden die schimmernde wuchernde Liegefläche, die von der Legende um den Prager Golem inspiriert ist (Taxe 95.000 bis 130.000 EUR).

Zu den jüngsten Objekten zählen auch drei Einrichtungsgegenstände aus Südafrika. 2015 gestalteten Adriaan Hugo und Katy Taplin, die Köpfe hinter dem Johannesburger Studio „Dokter and Misses“, ihr Schrank-, Sitz- und Schreibobjekt „Kassena Horseman“ aus Buche und bemalten es mit einem schwarzen geometrischen Rauten- und Zickzackmuster nach Vorlagen der Kassena (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Gregor Jenkin aus Kapstadt griff bei seinem „Foundry Table“ von 2017 auf die Form des Bureau plat des 18. Jahrhunderts zurück, dehnte das schwarze Stahlkonstrukt mit Fächerkante aber auf drei Meter Breite aus (Taxe 14.000 bis 20.000 EUR). Der dritte im Bunde ist David Krynauw, der bei seiner Deckenlampe „Haywire D1“ von 2014/17 recht spielerisch verfährt. So lassen sich die elf gekurvten Armen aus geschwärzter Esche in diverse Richtungen drehen und ermöglichen so ein anderes Aussehens und eine unterschiedliche Steuerung des Lichts (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR).

Design mit internationalem Zuschnitt

Schon vor den ausgewählten Stücken startet das Dorotheum am 20. Juni mit seiner regulären Design-Auktion und greift hier zeitlich noch weiter aus. Die ältesten Stücke datieren in die Jahre um 1805. Damals erdachte sich Jean Joseph Chapuis den ersten schichtverleimten und gebogenen Stuhl in Leichtbauweise. Ein Modell in Schwarz mit Empiremalerei in Gold verlangt 10.000 bis 14.000 Euro, ebenso wie zwei weiß gefasste Exemplare mit goldenem Lorbeerkranz. Der Name Karl Friedrich Schinkel steht auf einem Stuhl von 1828/30 aus massivem und furniertem Mahagoni mit Palmettendekor in Ahorn (Taxe 26.000 bis 36.000 EUR). Spitzenobjekt ist hier der Speisezimmerlüster für Otto Wagners „Erste Villa Wagner“ in Wien aus den späten 1880er Jahren. Der mehrstöckige Aufbau aus Messing und Bronze mit einem zwanzig- und einem sechzehnflammigen Leuchterkranz steht mit seiner reichen Ornamentik noch im historistischen Formenkanon (Taxe 36.000 bis 45.000 EUR).

Von der Flora ließ sich Tommaso Barbi in den 1970er Jahren zu seinen Lampenkreationen inspirieren; besonders überbordend ist seine große Stehlampe „Ginko“ aus Messing (Taxe 8.000 bis 14.000 EUR). In diese Preiskategorie reiht sich mit 10.000 bis 14.000 Euro ein Sideboard Osvaldo Borsanis ein. Die um 1950 gefertigte vierbeinige Konstruktion mit vier Rillentüren ist mit abstrakten Keramikgriffen von Federico Quattrini versehen. Gleich in dreifacher Ausführung gibt es die modularen Bücherregale von Ico Parisi. Die hohen seitlichen Stützen aus Kirschholz mit eingehängten Ablagebrettern und Schrankteilen von 1955 sind mit 18.000 bis 26.000 Euro gelistet. Ursprünglich für das Haus des amerikanischen Unternehmerpaars Charles und Palmer Ducommun in Los Angeles entwarf Tony Duquette in den 1960er Jahren die luxuriöse vergoldete Spiegelkonsole „Biomorphic“ (Taxe 7.000 bis 9.000 Euro EUR).

Das teils rot und blau lackierte Hängeregal „Antony“ von Charlotte Perriand und Jean Prouvé von 1954 entstand für die die Cité Universitaire in Nancy und wird mit 22.000 bis 30.000 Euro gehandelt. Schlicht und formschön ist auch der Schreibtisch „JH563“ des dänischen Architekten und Möbeldesigners Hans J. Wegner um 1950 aus Teakholz und Eiche (Taxe 15.000 bis 26.000 EUR). Finn Juhl meldet sich mit einer ebenso zurückhaltenden, aber qualitätvoll verarbeiteten Regalwand mit rund 4,3 Metern Breite von etwa 1955 aus Palisander zu Wort (Taxe 6.000 bis 9.000 EUR). Konstruktiv wirkt Verner Pantons rechtwinklige Sitzgruppe „S 420“ um 1963, die er aus einem Stahlrohrrahmen und kugelförmigen Verbindungen aufgebaut und darin die türkisfarbenen runden Polster und weißen Ablageplatten eingespannt hat (Taxe 24.000 bis 30.000 EUR). Bei Mario Bellini und seinem Modell „Le Bambole“ von 1972 geht es gemütlicher zu. In die zwölf Sitzelemente aus braunem Anilin-Leder möchte man sich richtig fläzen (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR).

Die Auktion „Design“ beginnt am 20. Juni um 14 Uhr, „Design First“ um 18:30 Uhr. Die Vorbesichtigung ist bis zum Auktionsbeginn montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 17 Uhr möglich. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.dorotheum.com.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at



18.06.2017

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Maren Janka Hopp

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