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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Ein erfolgreicher Abend im Wiener Palais Dorotheum: Zeitgenössische Kunstwerke erzielten reihenweise hohe Preise und das Lager ist nun fast leer

Ein Fest der Abstraktion



Nachdem bereits die Klassische Moderne am Vortag mit hohen Verkaufsraten und satten Zuschlägen auftrumpfte, zog die Zeitgenössische Kunst am 31. Mai mit einem losbezogenen Gesamtverkauf von knapp 66 Prozent erfolgreich nach – sogar ein Auktionsrekord war dabei. In zwei Katalogen entsprechend Qualität und Schätzwerte aufgeteilt, gingen 70 Prozent der hochpreisigen Arbeiten in der Abendauktion weg, während sich die niedriger angesetzten Lose des zweiten Teils mit 64,4 Prozent dahinter nicht zu verstecken brauchten. Mit dem Nachverkauf kamen sie ebenfalls auf eine Rate von gut 70 Prozent. Den größten Knall gab es gleich zu Beginn, als Emilio Vedovas Großformat „Tensione“ aufgerufen wurde. Die 1959 datierte, museale Leinwand mit den aggressiven, dicken Pinselhieben stammt aus der Blütezeit des antigeometrischen und antinaturalistischen Informel. Nach hitzigem Bietergefecht erreichte sie am Ende 650.000 Euro, was mehr als dem Vierfachen seines Schätzwertes entsprach und damit der höchste Zuschlag für ein Werk des italienischen Hauptvertreters der informellen Kunst ist. Veranschlagt waren für das wild-gestische Gemälde nur 150.000 bis 200.000 Euro.


Starkes Informel

Der Erfolg zog sich durch den Auktionsschwerpunkt „Art Informel“ weiter. Großer Nachfrage erfreute sich Nicolas de Staëls pastose „Composition“ von 1950 mit einem Karomuster aus dicken, abgemischten Farbmassen, die mit 330.000 Euro ihren oberen Schätzpreis von 300.000 Euro noch übertraf. Dem französischen Vater der informellen Malerei, Jean Fautrier, gelang es mit der lichtgetränkten Papierarbeit „Vegetaux“ von 1957 sogar, ihre Bewertung auf 240.000 Euro zu verdoppeln. Jeweils 90.000 Euro erreichten eine eher kleine, in Schwarz, Weiß und Grau gehaltene Leinwand von Afro Basaldella aus dem Jahr 1964 (Taxe 65.000 bis 95.000 EUR) sowie die in Rot, Grün und Blau windmühlenflügelartig aufgespachtelte „Ramonette“ von Jean-Paul Riopelle aus dem Jahr 1960 (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Subtiler verteilte Giuseppe Santomaso 1963 seine Nicht-Körper auf der großen, quadratischen Leinwand „Spazio Aperto n. 1“ und traf mit 100.000 Euro mitten ins Herz der Schätzgrenzen zwischen 80.000 und 120.000 Euro. Hans Hartung gilt als einer der größten Informellen und bewies mit der fast kristallin wirkenden Arbeit „1963-K-14“ sein Talent für atmosphärische Abstraktion, was mit einem Gebot von 80.000 Euro belohnt wurde (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR).

Unter den Abräumern des Abends befanden sich besonders viele italienische Lose. Überraschende 230.000 Euro hagelte es für Lucio Fontanas grau, gelb und goldfarben bemalte Keramikskulptur „Crocifisso“ von 1955/57, für die gerade einmal 60.000 bis 80.000 Euro angedacht waren. Auch Paolo Scheggi enttäuschte die Wiener Experten bei einem Schlussgebot von 200.000 Euro nicht, die die strahlend orangefarbene „Zone riflesse“ von 1963 aus drei übereinander gelegten und ausgeschnittenen Leinwänden auf 170.000 bis 250.000 Euro geschätzt hatten. Enrico Castellani hatte gleich zwei unruhig plastisch deformierte Leinwände im Angebot, seine „Superficie Rossa“ von 2005 zog jedoch deutlich an ihrer in Grün gehaltenen Schwester für 170.000 Euro vorbei und schlug sie mit einem Ergebnis von 240.000 Euro (Taxe je 200.000 bis 300.000 EUR). Der Verformung einer zweidimensionalen Oberfläche verfallen war auch Agostino Bonalumi, dessen unheimliche, dunkelblaue Leinwand „Blu“ von 1971 für die untere Erwartung von 90.000 Euro das Auktionshaus verließ.

Die Italiener waren vorne dabei

Ebenfalls mit zwei Werken ging Ettore Spalletti erfolgreich ins Rennen: Seine 1,50 Meter große, quadratische, an den Kanten leicht abgeschrägte Holztafel „Eco rosso azzurro“ von 2003 bestach durch ihre wunderschöne himmelblaue Farbe und den ungewöhnlichen asymmetrischen Rahmen, der der Arbeit kleine Goldkontraste verlieh. Sie überholte ihre Schätzung von 65.000 bis 75.000 Euro mit 110.000 Euro. Spallettis kleineres Pendant in Weiß, „Girandola bianca“ von 2008, blieb mit immer noch erfreulichen 65.000 Euro dahinter zurück (Taxe 45.000 bis 65.000 EUR). Doppelt hält besser war auch die Devise bei Pier Paolo Calzolari. Zunächst brachte eine Arbeit für seine Serie „Piombi Specchio“, eine zum Tuch geformte Platte mit eingeschlossenen Blüten und Glücksklee, wie zuvor prognostiziert 130.000 Euro ein, dann folgte bei 110.000 Euro seine unbetitelte Arte Povera-Arbeit von 1983 aus Salz, Glasfaser, Blei und verbranntem Holz (Taxe 120.000 bis 160.000 EUR). Giuseppe Uncini räumte mit seiner flachen Gitter- und Betonstruktur „Cementarmato“ von 1962 die unteren anvisierten 110.000 Euro ab.

Im Geiste großer Künstler arbeitete Tano Festa, als er 1968 Motive Michelangelos rhythmisch vervielfacht in einem Raster von Piet Mondrian anordnete und dem zwei Meter hohen Gemälde einen grasgrünen Anstrich verlieh. Mit 65.000 Euro traf es die Erwartungen. Hypnotisch schon im stillen Zustand möchte man sich gar nicht vorstellen, welche Wirkung die rotierende „Dinamica circolare 6 B“ von Marina Apollonio mit ihren schwarzen und weißen Kreisen in Bewegung erzeugt. Ein Bieter zeigte sich furchtlos und ersteigerte sich das gute Stück aus dem Jahr 1967 für die unteren 70.000 Euro. Op-Art-Kollege Franco Grignani tat es ihr mit seinem „Operativo numerico (5)“ gleich und heimste für das verschlingende Zebrastreifenmuster von 1965 gute 60.000 Euro ein (Taxe 35.000 bis 50.000 EUR). Eine beeindruckende plastische Arbeit war mit der golden patinierten Bronzeskulptur „Sfera“ von Arnaldo Pomodoro vertreten: Eine glänzende Kugel, deren Mitte auseinanderklafft und die im Inneren liegenden Zahnräder offenlegt. Sie ging mit 48.000 Euro für etwas mehr als ihre höhere Taxe von 45.000 Euro an einen neuen Besitzer. Auch eine Zeichnung von Alighiero Boetti wechselte für 75.000 Euro den Besitzer. Mit ihren schwarzen Umrissformen auf großer weißer Fläche, die die Silhouette einer Stadt, Flaschen im Spülbecken oder eine eigenartige Maschine sein könnten, hilft das titellose Werk von 1965 nicht bei der Interpretation (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR).

Ein gut gelaunter Albers

Spitzenpreise bei der österreichischen Kunst erreichten unter anderem Erwin Wurms humorvolle, skulpturale Umsetzung der besten Eigenschaft einer Mutter in Form einer menschengroßen Wärmflasche aus Bronze von 2014 für 115.000 Euro (Taxe 70.000 bis 120.000 EUR) und die momentan angesagte Maria Lassnig mit einem ihrer charakteristischen Selbstporträts auf Papier von 1962 für 70.000 Euro (Taxe 35.000 bis 50.000 EUR). Auch Werke deutscher Künstler wurden zu umworbenen Sammlerstücken. So ging Gotthard Graubners kugelförmig ausgedehnter, weißer Farbraumkörper von 1967/68 für 90.000 Euro über die Ladentheke (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR), während es Adolf Luthers sphärisches Lichtobjekt von 1969 mit neun Spiegeln, überdimensionierten Seifenblasen gleichend, auf 60.000 Euro schaffte (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). Fast schon brutal farbenfroh und poppig wirkt im Vergleich Marc Quinns fotorealistische Malerei „Extra Tropical Troposphere“, ein Kontrastprogramm mit Orchideen, Tulpen, Mohnblumen und Erdbeeren bei leichtem Schneefall im Großformat von 2006, das 80.000 Euro und damit seinen unteren Grenzwert einbrachte.

Das Highlight war jedoch Josef Albers’ Studie zu „Earthen I“, eine Hommage an seine Lieblingsform, das Quadrat. In warmen Grün- und Rottönen füllen vier Vierecke den Bildraum aus, der – wie sollte es anders sein – ebenfalls quadratisch ist. Dafür fiel das zweithöchste Gebot der Auktion: 420.000 Euro war die Tafel von 1955 einem Liebhaber wert (Taxe 170.000 bis 220.000 EUR). Daneben überzeugte Sigmar Polke mit einer zwei Meter langen Wabenkonstruktion auf Papier in leichtem Blau, die bei 280.000 Euro zugeschlagen wurde (Taxe 250.000 bis 300.000 EUR). Ein Blickfang war zudem Albert Oehlens „Am Bahnhof (angekommen)“ aus aneinander genähten Leinwänden und Stoffen, deren bunte Mischung aus Mustern und Motiven – Kringel und Spiralen paaren sich mit großen Farbkörpern und wie gedruckt wirkenden Blumenranken zu einem großem Ganzen – einen spektakulären Sprung von 40.000 Euro auf 210.000 Euro tat. Um Gerhard Richters einmalige Gemälde für mehr Sammler zugänglich zu machen, werden seit 2014 hochwertige und editierte Drucke seiner Bilder hergestellt. Die Idee machte sich schon jetzt bezahlt, verabschiedete sich doch sowohl seine fotorealistische Darstellung der abgewandten „Betty“ im rot geblümten Bademantel für 95.000 Euro (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), als auch seine Weichzeichner-Version von Tizians Verkündigung für 85.000 Euro (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Die Tagesauktion mit Lichtenstein an der Spitze

Am 1. Juni waren dann die etwas erschwinglicher angesetzten Zeitgenossen dran, deren Spitzenreiter mit einem Ergebnis von 58.000 Euro Roy Lichtensteins bekannte Offsetlithografie „Crying Girl“ von 1963 wurde (Taxe 38.000 bis 45.000 EUR). Erneut eine ertragsreiche Truppe waren die deutschen Künstler. Von Imi Knoebel gab es einiges zu ersteigern, aber keines seiner minimalistischen Lose war so erfolgreich wie die aquamarinblau bemalte Tischlerplatte in Form eines Vielecks von 1986, deren Wert von ursprünglich 8.000 bis 12.000 Euro auf 33.000 Euro emporstieg. Knoebels vierteilige Acrylarbeit „Anima Mundi“ auf Plastikfolien, die in einer Auflage von fünf Exemplaren existiert, erreichte mit 18.000 Euro immerhin ihre untere Taxierung. Otto Piene war gleichfalls Wiederholungstäter: Die tief rote Tafel „1000° Celsius“ von 1975/76 mit typischen Brandspuren und gelbem Zentralgestirn wurde bei 26.000 Euro zugeschlagen, während der gleichaltrige, ähnlich kolorierte „Lavafluß“ 22.000 Euro erbrachte (Taxe je 20.000 bis 30.000 EUR). Günther Uecker steuerte mit „Aggressive Reihung“ von 1975 die obligatorische Nagelarbeit aus einer 30er Auflage bei, die mit einem verdreifachten Ergebnis von 30.000 Euro dann doch überraschte.

Geometrische Formen auf dem Vormarsch! Julio Le Parc faszinierte der Kreis genug, um ihn 1975 zum einzigen Gestaltungsmittel von „Modulation V. V. N. 141“ zu erklären. Vor schwarzem Hintergrund vervielfachte er die weiße Kugel zu einem Kreis im Kreis und sahnte dafür 36.000 Euro ab (Taxe 16.000 bis 22.000 EUR). Bei Elio Marchegiani waren es Linie und Diagonale, die er auf „Solitudine“ über das Pergament spannte und mit 24karätigem Gold adelte; das Werk erreichte 30.000 Euro (Taxe 14.000 bis 18.000 EUR). Ein Trapez mit abgerundeten Ecken in Rot vor weißem Hintergrund – mehr brauchte 1969 es für Rodolfo Aricò nicht, um jetzt taxgerechte 20.000 Euro zu verdienen. Max Bill reduziert in „Rote Strahlung“ von 1959/62 die malerischen Mittel noch weiter auf ein einfaches rotes Quadrat hin, das auf einer rautenförmigen Leinwand in Schwarz angebracht ist. 24.000 Euro waren sein Lohn (Taxe 24.000 bis 32.000 EUR). Virtuos erscheint da im Vergleich Victor Vasarelys Musterteppich aus einfachen Formen in Grundfarben in „Tridim XX“ von 1969, womit er seinen Schätzpreis auf 36.000 Euro hob (Taxe 24.000 bis 32.000 EUR).

Die Abstrakten behielten die Oberhand

Es wird auch kaum gegenständlicher bei den jüngeren Künstlern. Julije Knifer nutzte 2003 wieder einmal ein einfaches „Meandar“ in Weiß auf Schwarz, das sich wie eine abstrakte Schlange auf der Leinwand erstreckt, und erntete dafür 28.000 Euro (Taxe 18.000 bis 25.000 EUR). Wie ein Durchdruck erscheint seine Zeichnung desselben Musters in blassen Grautönen auf Papier von 1977, die mit 16.000 Euro ordentlich an Wert zulegte (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Ähnlich verhielt es sich bei Alighiero Boettis farbenfroher Buchstabenstickerei „Languidi sguardi assassini“ von 1993/94 für die erwarteten 28.000 Euro, die ihren blassen Durchschlag auf Papier in der Aquarellstudie „Per nuovi desideri“ von 1979 für 16.000 Euro gefunden zu haben schien (Taxe 8.000 bis 14.000 EUR). Einen Filmstar erwarb sich der Bieter von Hermann Nitschs „Action painting“ mit einem Gebot von 42.000 Euro: Die großformatige schwarze Farbschüttung auf Sackleinen entstand 1983 während der Dreharbeiten zu einem Film über Vincent van Gogh, in dem Nitsch selbst mitspielte und die Rolle Claude Monets verkörperte (Taxe 30.000 bis 45.000 EUR).

Ein regelrechtes Feuer auf der Leinwand entfachte Imai Toshimitsus „Victoire“ von 1963 mit reliefartig aufgesprühten, dichten Farbschlieren in changierenden Rottönen, die es für 22.000 Euro gab (Taxe 22.000 bis 32.000 EUR). Auch Landsmann Shozo Shimamoto kleckste und kleckerte Farbschicht über Farbschicht im Hochformat und schuf so 2009 seinen nun 25.000 Euro teuren „Bottle Crash“ (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Partner im Geiste und im Katalog waren ebenso Ernest Albert Gérard Schneiders und Alfredo Chighines gestische Arbeiten, die beide mit dicken Pinselstrichen in dunklen Farben mehr auf die Leinwand aufgeschlagen als aufgetragen wirkten; Schneiders „Opus 88 D“ von 1960 verdreifachte seine Schätzung auf 30.000 Euro, Chighines „Composizione“ von 1955 verdoppelte ihre immerhin auf 24.000 Euro (Taxe je 8.000 bis 12.000 EUR). Versöhnlicher wurde es mit Damien Hirsts „Big Love“ von 2010, ein gewohnt kitschiger Siebdruck in Hochglanzfarben mit Schmetterlingen auf einem überdimensionierten Herz, der bei 36.000 Euro davonflatterte (Taxe 35.000 bis 40.000 EUR).

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

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05.07.2017

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Viviane Bogumil

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