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Andreas Achenbach in Düsseldorf

Andreas Achenbach, Küstenlandschaft, 1837

Das Museum Kunst Palast in Düsseldorf widmet Andreas Achenbach eine Ausstellung. Unter den Exponaten sind viele bisher unveröffentlichte Werke des 1815 geborenen und 1910 verstorbenen Vertreters der Düsseldorfer Malerschule, darunter Zeichnungen, Gemälde, Grafiken, Briefe, Skizzenbücher und weitere Dokumente aus einer Privatsammlung. Laut der Kuratorin und Leiterin der Gemäldegalerie Bettina Baumgärtel will die Schau dazu anregen, Achenbach „zwischen den gegensätzlichen Polen Revolutionär und Malerfürst neu zu bewerten“. Das Œuvre des gebürtigen Kasseler Malers bewegt sich zwischen Spätromantik und Naturalismus. Andreas Achenbach entwickelte sich zu einer Leitfigur einer neuen Landschaftsmalerei. Ausgehend von einem romantisch beeinflussten Frühwerk bevorzugte er in seinem Spätwerk eine nüchterne Darstellungsweise. Neben meditativen Stimmungslandschaften bildete er auch dramatische Seestürme ab.

Bereits mit zwölf Jahren Achenbach wurde in die Düsseldorfer Kunstakademie aufgenommen. Seine Seestücke machten ihn zum Begründer eines „neuen Hollandismus“, so Baumgärtel, und „Pionier der Schilderung skandinavischer Landschaften“. Der Schüler von Wilhelm von Schadow, Heinrich Christoph Kolbe und Karl Friedrich Schäffer reiste zwischen 1832 und 1833 gemeinsam mit seinem Vater etwa nach Rotterdam, Scheveningen, Amsterdam und Riga. Bei den Holländern des 17. Jahrhunderts übten insbesondere Jacob van Ruisdael und Allart van Everdingen Einfluss auf den jungen Deutschen aus. Achenbachs 1837 gemalte „Küstenlandschaft“ vereint vor einem wechselhaft stürmisch-grauen und die Sonne ankündigenden weiß-blauen Himmel ein bewegt grünes Meer mit Steilhängen und Sandstrand. Den weiten Ausblick rahmt auf der rechten Seite eine detailreich und veristisch ausgeführte alte Holzhütte mit Pflanzen auf dem Dach, Brettern an geflickten Stellen sowie diversen Utensilien des Bewohners. Die naturnahe Schilderung, die atmosphärische Dichte und die Tendenz für einen tief liegenden Horizont in Achenbachs „Küstenlandschaft“ ist auf Maler des Goldenen Zeitalters der Niederlande zurückzuführen.

Neben dem hohen Norden zog auch Italien den Landschaftsmaler an. Auf dem Ölbild „Bucht von Neapel mit rauchendem Vesuv“ von 1845 lässt Achenbach den Vulkan farblich mit dem Pastellrosa und Hellblau des Himmels verschmelzen. Das Meer leuchtet hingegen in intensivem Azurblau auf. Einen ungleich schärferen Ton schlug Andreas Achenbach in seinen Karikaturen gegen den preußischen Obrigkeitsstaat während der Revolution von 1848 an. So marschiert ein „Ächter Volksvertreter“ mit Bart und bizarrer Miene ungerührt über liegende, ärmlich gekleidete und protestierenden Männer. Erheiternder ist die 1837 entstandene Lithografie „Zug der Künstler“ mit verzerrten und übertrieben großen Köpfen. Die Namen der entsprechenden Personen sind handschriftlich am unteren Rand notiert.

Die Ausstellung „Andreas Achenbach. Revolutionär und Malerfürst“ läuft bis zum 1. Oktober. Das Museum Kunst Palast hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Begleitend zur Schau erscheint ein Essayband für 19 Euro.

Stiftung Museum Kunst Palast
Ehrenhof 4-5
D-40479 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 566 42 100
Telefax: +49 (0)211 – 566 42 906

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


07.07.2017, Andreas Achenbach - Revolutionär und Malerfürst

Bei:


Museum Kunst Palast

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Neuere Meister

Stilrichtung:


Düsseldorfer Malerschule

Variabilder:

Andreas Achenbach, Zug der Künstler, 1837
Andreas Achenbach, Zug der Künstler, 1837

Variabilder:

Andreas Achenbach, Ein ächter Volksvertreter, 1848-1849
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Variabilder:

Andreas Achenbach, Selbstbildnis mit dicker Backe, 1838
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Andreas Achenbach, Die Bucht von Neapel mit rauchendem Vesuv, 1845
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