Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 17.03.2018 Auktion 262 'Europäisches Glas & Studioglas'

© Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Anzeige

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Andreas Achenbach in Düsseldorf

Andreas Achenbach, Küstenlandschaft, 1837

Das Museum Kunst Palast in Düsseldorf widmet Andreas Achenbach eine Ausstellung. Unter den Exponaten sind viele bisher unveröffentlichte Werke des 1815 geborenen und 1910 verstorbenen Vertreters der Düsseldorfer Malerschule, darunter Zeichnungen, Gemälde, Grafiken, Briefe, Skizzenbücher und weitere Dokumente aus einer Privatsammlung. Laut der Kuratorin und Leiterin der Gemäldegalerie Bettina Baumgärtel will die Schau dazu anregen, Achenbach „zwischen den gegensätzlichen Polen Revolutionär und Malerfürst neu zu bewerten“. Das Œuvre des gebürtigen Kasseler Malers bewegt sich zwischen Spätromantik und Naturalismus. Andreas Achenbach entwickelte sich zu einer Leitfigur einer neuen Landschaftsmalerei. Ausgehend von einem romantisch beeinflussten Frühwerk bevorzugte er in seinem Spätwerk eine nüchterne Darstellungsweise. Neben meditativen Stimmungslandschaften bildete er auch dramatische Seestürme ab.

Bereits mit zwölf Jahren Achenbach wurde in die Düsseldorfer Kunstakademie aufgenommen. Seine Seestücke machten ihn zum Begründer eines „neuen Hollandismus“, so Baumgärtel, und „Pionier der Schilderung skandinavischer Landschaften“. Der Schüler von Wilhelm von Schadow, Heinrich Christoph Kolbe und Karl Friedrich Schäffer reiste zwischen 1832 und 1833 gemeinsam mit seinem Vater etwa nach Rotterdam, Scheveningen, Amsterdam und Riga. Bei den Holländern des 17. Jahrhunderts übten insbesondere Jacob van Ruisdael und Allart van Everdingen Einfluss auf den jungen Deutschen aus. Achenbachs 1837 gemalte „Küstenlandschaft“ vereint vor einem wechselhaft stürmisch-grauen und die Sonne ankündigenden weiß-blauen Himmel ein bewegt grünes Meer mit Steilhängen und Sandstrand. Den weiten Ausblick rahmt auf der rechten Seite eine detailreich und veristisch ausgeführte alte Holzhütte mit Pflanzen auf dem Dach, Brettern an geflickten Stellen sowie diversen Utensilien des Bewohners. Die naturnahe Schilderung, die atmosphärische Dichte und die Tendenz für einen tief liegenden Horizont in Achenbachs „Küstenlandschaft“ ist auf Maler des Goldenen Zeitalters der Niederlande zurückzuführen.

Neben dem hohen Norden zog auch Italien den Landschaftsmaler an. Auf dem Ölbild „Bucht von Neapel mit rauchendem Vesuv“ von 1845 lässt Achenbach den Vulkan farblich mit dem Pastellrosa und Hellblau des Himmels verschmelzen. Das Meer leuchtet hingegen in intensivem Azurblau auf. Einen ungleich schärferen Ton schlug Andreas Achenbach in seinen Karikaturen gegen den preußischen Obrigkeitsstaat während der Revolution von 1848 an. So marschiert ein „Ächter Volksvertreter“ mit Bart und bizarrer Miene ungerührt über liegende, ärmlich gekleidete und protestierenden Männer. Erheiternder ist die 1837 entstandene Lithografie „Zug der Künstler“ mit verzerrten und übertrieben großen Köpfen. Die Namen der entsprechenden Personen sind handschriftlich am unteren Rand notiert.

Die Ausstellung „Andreas Achenbach. Revolutionär und Malerfürst“ läuft bis zum 1. Oktober. Das Museum Kunst Palast hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Begleitend zur Schau erscheint ein Essayband für 19 Euro.

Stiftung Museum Kunst Palast
Ehrenhof 4-5
D-40479 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 566 42 100
Telefax: +49 (0)211 – 566 42 906

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


07.07.2017, Andreas Achenbach - Revolutionär und Malerfürst

Bei:


Museum Kunst Palast

Variabilder:

Andreas Achenbach, Küstenlandschaft, 1837
Andreas Achenbach, Küstenlandschaft, 1837

Variabilder:

Andreas Achenbach, Die Bucht von Neapel mit rauchendem Vesuv, 1845
Andreas Achenbach, Die Bucht von Neapel mit rauchendem Vesuv, 1845

Variabilder:

Andreas Achenbach, Selbstbildnis mit dicker Backe, 1838
Andreas Achenbach, Selbstbildnis mit dicker Backe, 1838

Variabilder:

Andreas Achenbach, Ein ächter Volksvertreter, 1848-1849
Andreas Achenbach, Ein ächter Volksvertreter, 1848-1849

Variabilder:

Andreas Achenbach, Zug der Künstler, 1837
Andreas Achenbach, Zug der Künstler, 1837

Künstler:


Andreas Achenbach








News vom 23.02.2018

Faltungen und Knautschungen in Herford

Faltungen und Knautschungen in Herford

Alexander Lieck im Kunstverein Hannover

Alexander Lieck im Kunstverein Hannover

Die Schönheit Berlins in der Malerei

Die Schönheit Berlins in der Malerei

News vom 22.02.2018

Edwin Scharff Museum eröffnet mit Emil Cimiotti

Edwin Scharff Museum eröffnet mit Emil Cimiotti

Follow Fluxus-Stipendium für Assaf Gruber

Follow Fluxus-Stipendium für Assaf Gruber

Josef Scharl in Bremen

Josef Scharl in Bremen

Tom Anholt in Ulm

Tom Anholt in Ulm

Fake News im Sprengel Museum Hannover

Fake News im Sprengel Museum Hannover

News vom 21.02.2018

Klimt, Moser und Schiele in Linz

Klimt, Moser und Schiele in Linz

Gewinner des Prix Meret Oppenheim

Gewinner des Prix Meret Oppenheim

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Galerie Frank Fluegel - Hav-a-Havana #8

Mel Ramos: Hav-a-Havana #8 Artist Proof
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - Mr. Brainwash - Marilyn

GALERIE FRANK FLUEGEL hat zweiten Standort in Kitzbühel/Österreich eröffnet
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - XOOOOX – Alva Luna

Ausstellungseröffnung am 16.03.2018: „XOOOOX – LOOKIE LOOKIE“
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce