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Lehmbruck Museum restituiert Nolde-Gemälde

Nach dreizehn Jahren gibt die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum nun Emil Noldes Gemälde „Frauen im Blumengarten“ den Erben des ursprünglichen Eigentümers zurück. Das Duisburger Museum erhielt 2004 die erste Restitutionsforderung seitens der Urenkel des jüdischen und einst in Dresden ansässigen Sammlerehepaares Eduard und Rita Müller. Nach Söke Dinklas Amtsantritt als Museumsdirektorin im Jahr 2013 beschloss das Kuratorium, einen Förderantrag für die Provenienzrecherche bei dem mittlerweile in Magdeburg ansässigen Deutschen Zentrum Kulturgutverluste zu stellen. Die Angelegenheit wurde vom Forschungsinstitut Facts & Files in Berlin untersucht. Hierbei wurde deutlich, dass es sich bei dem farbintensiven Nolde-Gemälde von 1916 um einen Verlust aufgrund der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und um ein Werk aus der Sammlung Müller handelt.

Diesen Umstand erkannte das Kuratorium des Lehmbruck Museums am 30. November 2015 an, so dass eine Restitution notwendig wurde. Thomas Krützberg, Kulturdezernent der Stadt Duisburg, versuchte den langwierigen Prozess dieser Angelegenheit mit der Verantwortung zu erklären, die das Museum als Bewahrer öffentlichen Eigentums besitzt. Söke Dinkla versteht das Museum in der „historischen Verantwortung, die Enteignung der jüdischen Bevölkerung fundiert zu erforschen und Werke unserer Sammlung, die … unter dem Druck nationalsozialistischer Verfolgung entzogen wurden, zu restituieren“.

Eduard Müller war seit 1901 in der Zigarettenindustrie tätig und sammelte Gemälde und Grafiken damaliger zeitgenössischer Künstler. Seit 1933 wurden er und seine jüdische Familie verfolgt, was zu einem erzwungenen Verkauf von Grundstücken und Wertpapieren führte. Aufgrund des Kriegsausbruchs 1939 scheiterte Rita und Eduard Müllers Versuch der Emigration zu ihrem Sohn nach Ecuador. Eduard Müller wurde 1941 nach Ausschwitz deportiert und starb dort ein Jahr später. Rita Müller verkaufte Emil Noldes „Frauen im Blumengarten“, um ihre Flucht nach Budapest zu finanzieren. Sie hoffte bei ihrer dort lebenden Tochter Schutz zu finden. Auf ihrer Reise wurde sie jedoch festgenommen und im Juli 1942 in Auschwitz ermordet.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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