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Preis der Kunsthalle Wien vergeben

Preis der Kunsthalle Wien 2017 für Marlene Maier

Marlene Maier und Olena Newkryta sind die diesjährigen Absolventen, die den mit je 3.000 Euro dotierten Preis der Kunsthalle Wien erhalten. Sie konnten sich erfolgreich gegen etwa 150 Abschlussarbeiten ihrer Mitbewerber an der Universität für angewandte Kunst Wien und der Akademie der bildenden Künste Wien durchsetzen.

Marlene Maier, 1989 in Steyr geboren, wendet sich in „Food only exists on pictures“ dem gegensätzlichen Zustand des Menschen zwischen Sichtbarkeit und Transparenz sowie seinem Verschwinden in der Anonymität virtueller und realer Räume zu. Drei Personen, die teils fiktiv sind und teils auf dokumentarischen Quellen basieren, treten in erzählerisch und bildhaft memorierter Form auf. Für alle drei Figuren nutzt sie unterschiedliche Mittel: Video-Stock-Footage-Assemblage, Reinszenierung vorgefundenen Fotomaterials und Nahaufnahmen eines Monitors.

Damit schaffe sie einen Raum der Unschärfe, in dem sich Ab- und Anwesendes, Konkretes und Indifferentes gleichzeitig begegnen können, so die Jury. Ferner mache ihr Projekt die Komplexität technologischer und technopolitischer Vorgänge und individueller Bedürfnisse wahrnehmbar. Marlene Maier schloss ihr Studium der Kunst und digitalen Medien bei Constanze Ruhm an der Akademie der bildenden Künste ab. Zwischen 2014 und 2015 besuchte sie die Kyoto University of Art and Design in Japan und stellte etwa im MUMOK Kino Wien sowie dem Institut français du Japon in Kansai aus. Für ihre Abschlussarbeit wurde Maier zudem mit dem „Preis der Akademie“ geehrt.

Die 1990 in der Ukraine geborene Olena Newkryta bewegt sich in ihrer mehrteiligen multimedialen Installation „folding unfolding refolding“ zwischen Praxis und Theorie, dem Haptischen und Virtuellen. Ihr Film projiziert den Prozess des maschinellen Vernähens von den Leinwänden, die zugleich die Wand für das Videos sind. Der haptisch greifbare Projektionsgrund wird mit dem nicht greifbaren Film in ein Abhängigkeitsverhältnis gebracht, da beide einander bedingen. In einem großen C-Print thematisiert Newkryta eine Überlegung von Gilles Deleuze zur Falte. Nach Ansicht des französischen Philosophen markiere diese den Unterschied zwischen dem Seelischen und Leiblichen. Für ihr Bild nutzte die Ukrainerin einen Handscanner und kopierte ihre zerknitterte Bettwäsche. Diese Abbilder montierte sie zu einer collageartigen Grafik.

Olena Newkryta reflektiere sichtbare wie auch spürbare Aspekte von Wirklichkeit und will sie simultan wahrnehmbar machen, so die Jury. „Dass ein Teil ihres präzise durchdachten und ästhetisch anspruchsvoll durchgeführten Konzepts auf die Realität des Alltags, der Arbeit und der körperlichen Existenz reflektiert, kommt dabei ebenso anschaulich zum Ausdruck wie ihre Auseinandersetzung mit Philosophie und Fotografie-Theorie.“ Olena Newkryta studierte Fotografie bei Gabriele Rothemann an der Universität für angewandte Kunst und nahm 2015 am Erasmusaustausch mit der Gerrit Rietveld Academy Amsterdam teil. Ihre Werke waren unter anderem in der Galerie Raum mit Licht in Wien wie auch beim Internationalen Filmfestival in Linz zu sehen.

Der Preis der Kunsthalle Wien wird seit 2002 gemeinsam mit der Universität für angewandte Kunst Wien und seit 2015 auch mit der Akademie der Bildenden Künste Wien vergeben. Er richtet sich an Absolventinnen und Absolventen der beiden Kunstuniversitäten. Neben dem Preisgeld ist er mit einer Ausstellung in der Kunsthalle Wien am Karlsplatz sowie zwei Katalogen mit Texten der Herausgeber und der Jurymitglieder, mit Künstlergesprächen sowie einem Abbildungsteil verbunden.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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