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Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Sparfüchse auf Schatzsuche: Das Kölner Auktionshaus Lempertz kämpfte bei seiner Versteigerung von klassischen und zeitgenössischen Fotografien mit einem zurückhaltenden und wählerischen Publikum

Unter Freunden



Vom Erfassen der bäuerlichen Daseinshärte in den Gesichtern seiner Porträtierten, ging der Fotograf August Sander dazu über, sich systematisch mit der Typologie der Deutschen zu befassen. Er suchte nach Menschen, deren traditionsorientiertes Leben sich in ihren Persönlichkeiten widerspiegelte. Einen solchen fand er 1928 in seinem Freund, dem Maler Heinrich Hoerle. Hochgebundener Schlips, akkurat gekämmter Kurzhaarschnitt, die Mimik wie erstarrt und ein bezwingender, in die Ferne gerichteter Blick. Das Dreiviertelprofil des Künstlers ist von der rechten Seite aus beleuchtet, im Hintergrund ist nur eine weiße Wand zu sehen. In Sanders Folge „Menschen des 20. Jahrhunderts“ gehört der Gelatinesilberabzug zur Gruppe V „Die Künstler“ und in die Mappe 33 „Der Maler“. Das Porträt schien für den deutschen Fotografen einen besonderen Stellenwert einzunehmen, hatte er doch einen Abzug im Arbeitszimmer seines Kölner Wohnhauses hängen. Hoerle, ein wichtiger Vertreter der Kunstszene des frühen 20. Jahrhunderts, engagierte sich als Wortführer und Publizist für die Künstlergruppe der „Kölner Progressiven“. Er selbst war begeistert von Sanders Aufnahmen und bemühte sich um deren publizistische Verbreitung. Auch Robert Görlinger, der Kölner Oberbürgermeister, war ein Freund des Fotografen. Als Gründungsvater und erster gewählter Vorsitzender der „Deutschen Gesellschaft für Photographie“ setzte er sich 1952 erfolgreich für den Ankauf von Sanders 16teiligem Mappenwerk „Köln wie es war“ mit 407 Abzügen durch die Stadt Köln ein. Sander schenkte Görlinger 1953 einen Abzug des Hoerle-Porträts als Teil einer Mappe zu seinem 65. Geburtstag.


Mit diesem Abzug hielt das Kölner Auktionshaus Lempertz bei seiner Fotografie-Versteigerung vom 31. Mai einen echten Leckerbissen bereit. Doch die Gebote fielen unerwartet klein aus. Mit einem Zuschlag von 48.000 Euro war es zwar das teuerste Objekt der Auktion, blieb aber immer noch unter der Schätzung der Experten in Höhe von 50.000 bis 70.000 Euro und musste in die Nachverhandlungen. Mehr Erfolg hatte August Sanders Vintage-Foto „Kino Capitol, Köln“ von circa 1930. Die menschenleere Aufnahme aus dem hinteren Teil des effektvoll illuminierten Kinosaals auf die Leinwand wurde von mehreren Telefonen heftig umworben. Entgegen aller Erwartungen ging das 17 mal 23 Zentimeter große Bild für 13.000 Euro an einen belgischen Sammler (Taxe 3.500 EUR). Deutlich weniger, aber immer noch gut positionierten sich Sanders lustige „Boxer“ von 1929. Der posthume Silbergelatineabzug von 1976 kam auf 4.600 Euro (Taxe 3.000 EUR).

Ein Auf und Ab

Während August Sander wenigstens mit einer Arbeit für großes Aufsehen sorgte, hielten sich die Käufer bei den darauffolgenden Highlights eher zurück. Auch wenn die losbezogene Zuschlagsquote an diesem Nachmittag bei 66,3 Prozent, mussten einige Arbeiten Abschläge hinnehmen. Peter Beards überarbeitete Wildtierfotos „Loliondo Lion Charge“ von 1964 und „Elephant Tussle in the Aberdare Forest“ von 1972 schafften es nicht in den vorgesehenen fünfstelligen Bereich und verabschiedeten sich für je 8.000 Euro (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR und 12.000 bis 15.000 EUR). Auch nicht viel besser lief es für Leni Riefenstahl. Ihr „Liebestanz“ von 1975 mit zwei rot bemalten Mitgliedern aus der Volksgruppe der Nuba erreichte mit 5.800 Euro fast die untere Grenze der Schätzung von 6.000 Euro. Das Interesse an Riefenstahls Vintage „Sprung vom Zehn-Meter-Turm, Berlin“, der vermutlich mit den Dreharbeiten zu den Olympischen Sommerspielen 1936 entstand, war ähnlich gering. So gab es für die ehemalige NS-Filmemacherin hier nur 4.600 Euro anstatt der angesetzten 5.000 bis 7.000 Euro.

Erfreulich wurde es gegen Ende der Auktion. Jimmy Nelson, der mit seinen großformatigen Prints an das Aussterben indigener Völker erinnert, glänzte bei 7.000 Euro für seine Panoramaaufnahme „Idrish, Khairatkan“ in der Mongolei von 2011. Er legte direkt mit 5.400 Euro für „Gogine Boys“ aus Papua-Neuguinea von 2010 nach (Taxe je 3.000 bis 4.000 EUR). Verdiente 8.000 Euro ließ sich der neue Besitzer die eindrucksvolle Schwarzweißaufnahme „Îles Malouines“ einer Albatros-Kolonie auf den Falklandinseln von Sebastião Salgado aus dem Jahr 2009 kosten (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Für eine kleine Überraschung sorgte die 2011 aufgenommene Arbeit „Le Plongoir“ des Franzosen Laurent Roch. Der 2016 angefertigte digitale Pigment-Print mit fünf jungen, von einer Plattform an der Côte d’Azur ins Wasser springenden Männern legte von 1.500 Euro auf 3.000 Euro zu. Unter den Zeitgenossen, die mit ihrer Schätzung unter 2.000 Euro lagen, stach die Deutsche Tata Ronkholz hervor. „Düsseldorf, Kölner Landstraße 84“ von 1978 wurde für 2.300 Euro und „Köln, Umbrachstr./Ecke von Quadt-Straße“ von 1983 für 2.200 Euro übergeben. Beide Aufnahmen stammen aus ihrer prosaischen Serie der „Trinkhallen“ (Taxe je 1.800 EUR).

Frühe Albuminabzüge

Rege Nachfrage herrschte nach einigen frühen Abzügen vom Ende des 19. Jahrhunderts. Wilhelm von Gloeden war einer der ersten Repräsentanten der Aktfotografie, der vor allem das männliche Modell unter freiem Himmel favorisierte. Eine titellose Arbeit von circa 1900 zeigt zwei junge Männer in antikisierender Haltung – einen stehend, das Gewicht auf ein Bein verlagert, den anderen auf einer Decke mit Leopardenfellmuster sitzend, ein Bein locker nach vorne gestreckt. Beide senken mit geschlossenen Augen ihren Kopf und greifen mit einer Hand nach den Zweigen eines kahlen Gestrüpps. Der Albuminabzug stieg von 800 Euro auf 2.700 Euro. Wie Gloeden ließ auch Guglielmo Plüschow seine Menschen unbedeckt. Er war gleich mit vier Arbeiten in der Auktion vertreten, alle um 1895 entstanden. In den drei Fotos mit männlichem Akt finden sich ähnliche antikisierende Stilmittel wie bei Gloeden: Leopardenfell und Sträucher aber auch eine Panflöte, ein Wandteppich und Polster. Die Zuschläge reichten von 1.300 bis 4.600 Euro (Taxe je 800 EUR). Seine weibliche Aktstudie zeigt ein junges Mädchen von den Brüsten aufwärts. Über ihrer Schulter hängt ein Umhang mit einer großen dreieckigen Schließe. Mit 950 Euro war der Abzug ein richtiges Schnäppchen (Taxe 900 EUR).

Der Autodidakt Eugène Atget fotografierte ohne jede Theorie oder Ideologie alles, was ihn am alten Paris fesselte, auch das Schloss Fontainebleau, das als erster Renaissancebau auf französischem Boden gilt. Sein Sicht auf den „Cour Ovale, Fontainebleau“ von circa 1905 schildert den Innenhof mit Grasbewuchs und unrestaurierter Fassade in einem Zustand pittoresker Vernachlässigung. Sie blieb mit 4.000 Euro im Rahmen der Schätzung. In das Jahr 1865 datiert Julia Margaret Camerons eindrucksvolles Bildnis des viktorianischen Malers und Bildhauers George Frederic Watts mit langem Bart; dennoch stoppten die Gebote hier schon bei 2.800 Euro (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). Mehr Glück hatte der badische Fotograf Wilhelm Schneider mit seiner kolorierten Stereodaguerreotypie eines Mannes zu Pferde vor einem Portal. Die teils handkolorierte Aufnahme von 1860 kletterte von 1.500 Euro auf 2.200 Euro.

Konvolute

Zwei Portfolios mit jeweils zehn Gelatinesilberabzügen aus dem Bauhaus der 1920/30er Jahre brachten die erwarteten 10.000 Euro ein. Darunter befinden sich Edmund Colleins „Bauatelier Gropius“, Walter Funkats „Glaskugeln“, Georg Muches „Stillleben aus Glas“ sowie Karl Straubs „Photogramm“. Die Fotografie wurde 1929 regulärer Bestandteil des Lehrprogramms am Bauhaus. Die bewusste Umkehr von Positiv und Negativ, Verwendung von Hell und Dunkel, von Fakturen und Texturen oder ungewohnte Sichten wurden zum Kennzeichen seiner Ästhetik. Als frühe Vertreterin der Street Photography kann Hedda Hammer Morrison gelten. 1933 verließ die Stuttgarterin Deutschland und ging nach China, wo sie in Peking das Leben der einfachen Bevölkerung auf der Straße einfing. Ihre beiden Mappen mit Vintage-Prints aus dem China der 1930/40er Jahre verließen das Kölner Auktionshaus mit 4.600 Euro und 4.800 Euro für das Dreifache beziehungsweise fast Fünffache ihres Werts. Sie stammen ursprünglich aus dem Besitz des ehemaligen Generalkonsuls in Tianjin, Fritz Wiedemann. Neun Vintages der Amerikanerin Helen Levitt aus den 1940er Jahren wurden auf 6.000 bis 8.000 Euro geschätzt. Die kleinen Aufnahmen mit spielenden New Yorker Kindern fanden allerdings keinen Abnehmer. Dafür erfüllte das hundert Mal aufgelegte Mappenwerk „Masters of Modern Photography Japan“ mit zwölf Archival Pigment-Prints aus den Jahren von 1950 bis 2002, unter anderem von Masahisa Fukase, Eikoh Hosoe, Ishimoto Yasuhiro oder Toshio Sato, bei 7.500 Euro sein Soll.

Neue Sachlichkeit

Ein Pionier der „Neuen Sachlichkeit“ war der Würzburger Albert Renger-Patzsch. Er wandte sich vehement gegen das Konstruieren und Montieren, wie es im Umfeld des Bauhauses praktiziert wurde. Zu seinen Vorlagen zählen unter anderem Industriebauten, von denen er mit zwei Arbeiten um 1938 in Köln zugegen war. Das „Kraftwerk, Alte Verwaltung (Ruhrchemie Aktiengesellschaft, Oberhausen-Holten)“ hielt sich mit 1.800 Euro, die „Chemische Fabrik Holten GmbH“ mit 2.000 Euro an die Vorgaben. Auch die frühen Arbeiten des Exil-Ungars André Kertész sind vom Neuen Sehen beeinflusst. Während sein auf 5.000 bis 6.000 Euro ausgelegter späterer Abzug von „Mondrians Brille und Pfeife“ aus dem Jahr 1926 unbeachtet blieb, glänzte das Interieurstillleben „Chez Mondrian, Paris“ aus dem selben Jahr bei 2.600 Euro (Taxe 1.500 EUR).

Direkt im Anschluss war sein ungarisch-französischer Künstlerfreund Brassaï mit seiner unheilschwangeren Nachtaufnahme der „Avenue de l’Observatoire“ von 1934 an der Reihe. Der Abzug von 1973 blieb mit 2.800 Euro aber unter der Schätzung von 3.000 bis 3.500 Euro. In Cuxhaven fertigte der ehemalige Bauhaus-Student Alfred Ehrhardt Vintage-Aufnahmen vom Wattenmeer an. Die Nahaufnahme des vom Wasser geformten Sandes von 1935 überzeugte mit 5.400 Euro. Eine andere Struktur weißt die mit Furchen durchdrungene Schlammlandschaft aus der Serie „Das Watt“ von 1942 auf. Mit 1.200 Euro fand der kleinere Abzug nur mäßig Anklang (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR und 1.500 bis 2.000 EUR).

Glamour

Mit dem Siegeszug der Illustrierten blühte zu Beginn der 1920er Jahre die Glamour- und Modefotografie auf, die erstmals konsequent künstlerische und kommerzielle Aspekte miteinander verband. Horst P. Horst lichtete 1937 „Wallis Simpson, Duchess of Windsor“ für die Modezeitschrift „Vogue“ ab. Horst, der bei seinen Aufnahmen stets klassischen Kompositionsmustern folgte, kombinierte Luxus mit erotischer Ausstrahlung. In perfekter Pose und dramatischer Lichtführung setzte er die Frau des britischen Thronfolgers Edward VIII. in Szene, wurde dafür aber nur mit 3.000 Euro belohnt (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR). Mit dem Amerikaner William Klein revolutionierte sich die Modefotografie. In seinem Gesicht „Smoke & Veil, Paris“ für die „Vogue“ von 1958 steckt etwas bis dahin unbekannt Verruchtes. Mit einem arroganten Blick zur Seite bläst das Modell Zigarettenrauch durch seinen Schleier, was ihm aber auch nicht über die 3.000 Euro Marke verhalf (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR). Douglas Kirklands farbiger Probeabzug mit vier Aufnahmen der lachenden „Marilyn Monroe“ aus dem Jahr 1961 stagnierte mit 3.750 Euro etwa bei der Hälfte der Expertenmeinung (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Der Sieger war hier eindeutig Bryan Adams. Mit seinen schwarzweißen erotischen Modeporträts von „Victoria Beckham“ aus dem Jahr 2005 und „Kate Moss“ von 2013 gab es für den kanadischen Rock-Star 6.500 Euro sowie 5.200 Euro (Taxe je 5.000 bis 6.000 EUR).

Schnäppchenjagd

Die Bietenden pickten sich ihre Schätze vor allem in der Preisklasse unter 2.000 Euro heraus. Wie erwartet gab es für Gisèle Freunds witzigen Schuhladen „Pantouflor“ 900 Euro. Auch bei Peter Keetman blieben die Käufer standhaft. Als Mitglied der westdeutschen Avantgardegruppe „Fotoform“ suchte er nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten. Das Gebot für den einsamen Mann bei „Aprilwetter“ von 1954 stoppte bereits bei 1.575 Euro. Seine abstrakte Aufnahme einer „Wasser-Spiegelung“ von 1968 kämpfte sich immerhin auf 2.000 Euro (Taxe 2.200 EUR und 2.500 bis 3.000 EUR). Das Interesse an einer Porträtaufnahme von „Marc Chagall“ des Armeniers Yousuf Karsh aus dem Jahr 1965 blieb gänzlich aus (Taxe 2.800 EUR). Selbst für Man Ray und die Aufnahme seines Surrealistenfreunds Paul Éluards von 1947 konnte sich kein Käuferherz erweichen lassen (Taxe 2.800 bis 3.000 EUR). Die Kunden konzentrierten sich lieber auf unbekannte Menschen und nahmen Jock Sturges’ kindlichen Akt „Angela in Paris“ von 1984 für 1.500 Euro (Taxe 900 EUR) oder Mário Cravo Netos dunkle Schönheit „Tinho com Osso“ von 1990 für 2.100 Euro mit (Taxe 1.500 bis 2.000 EUR).

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Kunsthaus Lempertz

Neumarkt 3

DE-50667 Köln

Telefon:+49 (0221) 92 57 290

Telefax:+49 (0221) 92 57 296

E-Mail: info@lempertz.com



04.08.2017

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Anja Schmidbauer

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