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Sommer zur Musik im Berliner Kupferstichkabinett

Giovanni da Udine, Studie verschiedener Musikinstrumente, um 1514/15

Die vierte Sommerausstellung im Berliner Kupferstichkabinett widmet sich heuer der Musik in der Kunst. In den Räumlichkeiten am Kulturforum sind sogenannte Musikbilder aus fünf Jahrhunderten von Israhel van Meckenem, Rembrandt Harmensz van Rijn, Wassily Kandinsky, Pablo Picasso, Roy Lichtenstein, Gerhard Altenbourg oder Zeitgenossen wie Jorinde Voigt und William Engelen versammelt. Thematisch geht es um die Wechselwirkung von Musik und bildender Kunst. Die Ausstellung befasst sich mit der Ähnlichkeit von Linienführung in Zeichnung und musikalischer Notation. Zu sehen sind auch Studien von Musikinstrumenten, Portraits berühmter Musiker und Szenen, in denen die Musik eine besondere Bedeutung für die Ikonographie des Werks hat.

Andrea Mantegna schuf zwischen 1473 und 1475 die Kaltnadelradierung „Das Bacchanal mit den Silen“. In der bacchantischen Szene tragen satyrhafte Wesen mehrere beleibte Figuren während eines rauschenden Festes auf ihren Armen. Rechts neben dem Silen in der Bildmitte ist eine Figur zu sehen, die das Gelage durch ihr Flötenspiel untermalt und so die Bedeutung der Musik für dieses mythologische Motiv veranschaulicht. Giovanni da Udine skizzierte um 1514/15 in einer Studie mehrere Musikinstrumente. In Federzeichnung liegt unter anderem eine Geige auf einem Tisch. Avantgardistisch erscheint Peter Flötners Entwurf für eine Orgel von 1527, bei dem der mittig in Spiralform aufragende Pfeifenturm ins Auge fällt.

In Carl Blechens Pinselzeichnung von 1828/29 musizieren ein jüngerer und ein älterer italienischer Hirte mit ihren Dudelsäcken vor einer Marienfigur und weisen sich dadurch als Pifferari aus. Adolph von Menzel ist in der Ausstellung mit einer Modellstudie zum Gemälde „Das Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci“ von 1852 vertreten. Edvard Munchs Lithografie „Geigenkonzert“ von 1903 zeigt die englische Geigerin Eva Mudocci mit ihrer Lebensgefährtin, der Pianistin Bella Edwards, bei einem Konzert in Berlin. Aus dem Jahr 1947 stammt der Siebdruck „Le lanceur de couteaux (Der Messerwerfer)“ von Henri Matisse. Der Franzose interessiert sich in diesem Blatt für die Jazzmusik und findet eine Übersetzung in einer rhythmisierten Komposition mit reduzierter floraler Formensprache.

Die Ausstellung „Wir geben den Ton an. Bilder der Musik von Mantegna bis Matisse“ läuft bis zum 5. November. Das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, am Wochenende von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Der Katalog zur Ausstellung kostet 14,95 Euro.

Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin
Matthäikirchplatz 8
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 266 42 42 42
Telefax: +49 (0)30 – 266 42 22 90


07.08.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Sebastian Schmitt

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21.07.2017, Wir geben den Ton an. Bilder der Musik von Mantegna bis Matisse

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Giovanni da Udine, Studie verschiedener Musikinstrumente, um 1514/15
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Peter Flötner, Entwurf für eine Orgel, 1527
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Henri Matisse, Le lanceur de couteaux (Der Messerwerfer), 1947
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 „Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci“, um 1852
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