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Arno Rink gestorben

Arno Rink, Blaues Selbst, 1982

Arno Rink ist tot. Der Leipziger Maler starb gestern wenige Tage vor seinem 77. Geburtstag. Er war schon seit längerem krank. Das teilte das Museum der bildenden Künste in Leipzig mit, das für das kommende Jahr eine Ausstellung zum Schaffen Arno Rinks vorbereitet. Daher sei in den vergangenen Wochen der Kontakt zu dem Künstler besonders eng gewesen. Sein Tod bedeute auch für das Museum einen großen Verlust. Zur Welt kam Rink am 26. September 1940 im thüringischen Schlotheim bei Mühlhausen. 1961 bewarb er sich um einen Studienplatz an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, wurde aber abgelehnt. Bei seinem zweiten Anlauf ein Jahr später nahm ihn die Hochschule auf. Seither war sie der bestimmende Ort seines Wirkens.

Rink studierte zunächst bei Werner Tübke, Hans Mayer-Foreyt und Harry Blume und schloss seine Ausbildung 1967 in der Klasse von Bernhard Heisig ab. Nach einer kurzen freischaffenden Tätigkeit arbeitete Arno Rink seit 1969 wieder an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, zunächst als Aspirant bei Gerhard Eichhorn, dem Leiter der Werkstatt für Radierungen und Kupferstich. 1972 nahm Rink selbst die Lehrtätigkeit auf, die ihn schließlich 1978 zur Leitung der Fachklasse für Malerei und Grafik führte. Zudem übernahm er von 1987 bis 1994 das Rektorenamt an der Hochschule und führte die Institution durch die Wendezeit. Hier prägte er bis zur seiner Emeritierung im Jahr 2005 seine ganze Generation von jungen Malern.

Als der in diesem Jahr den Max-Pechstein-Ehrenpreis der Stadt Zwickau erhielt, heiß es in der Begründung: „Die Hochschule für Grafik und Buchkunst hat Rink als Rektor konsequent im Sinne seines eigenen künstlerischen Credos durch das Tal der gesellschaftlichen Umbrüche geführt und Wirkungen hinterlassen, die nun über die Grenzen Sachsens, über die Grenzen Deutschlands hinaus wahrgenommen werden. Rink gehörte bis zu seiner diesjährigen Pension 30 Jahre lang zu den Protagonisten der Leipziger Kunsthochschule. Bei ihm studierten unter anderen berühmte Künstler wie Neo Rauch, Verena Landau, Tilo Baumgärtel, Tim Eitel, Miriam Vlaming, David Schnell, Katrin Heichel, Christoph Ruckhäberle oder Matthias Weischer, was ihm die Bezeichnung ‚Vater der Neuen Leipziger Schule‘ eingebracht hat.“

Rinks eigenes malerisches Werk war der Figuration und besonders dem Menschenbild verpflichtet. Er stellte die Würde und Humanität in den Mittelpunkt. Seine Gemälde, wie das „Spanische Stillleben“ von 1983 oder die „Nacht der Gaukler“ von 1988/89, sind oft ein symbolischer Kommentar auf die gesellschaftlichen Verhältnisse. Dabei übernahm Rink Motive aus der antiken Mythologie oder der christlichen Ikonografie und knüpfte an kunstgeschichtliche Vorbilder wie Max Beckmann, Otto Dix oder Gustave Courbet an. Seine von einer gewissen Melancholie geprägten Bilder hängen in zahlreichen Museen, darunter dem Museum Moderne Kunst in Wien, der Nationalgalerie Berlin, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden oder dem Städel Museum in Frankfurt am Main. Für sein Schaffen erhielt Rink 1978 den Kunstpreis der DDR, 1984 den Nationalpreis der DDR und 1989 den Kunstpreis der Stadt Leipzig. Im dortigen Museum der bildenden Künste wird seine Ausstellung „Arno Rink: Ich male!“ ab Mitte April 2018 zu sehen sein.


06.09.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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 Blaues Selbst, 1982
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