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Die WOPART – Work on Paper Art Fair in Lugano hofft auf die zahlungskräftige Klientel des noblen Urlaubsortes, hat aber auch für den kleinen Geldbeutel vorgesorgt

Papier in seiner schönsten Form



Die WOPART – Work on Paper Art Fair 2017 in Lugano

Die WOPART – Work on Paper Art Fair 2017 in Lugano

Juweliere, teure Autos, Privatbanken, schnittige Boote, Edel-Boutiquen, feine Restaurants, Häuser mit Seepanorama: Die im Tessin gelegene Schweizer Stadt Lugano ist ein Ort des Luxus. Eigentlich merkwürdig, dass es hier bislang keine Kunstmesse gegeben hat. Seit 2016 ist das anders. Die WOPART Lugano feierte Premiere. Gegründet hat sie Luigi Belluzzi. Am Donnerstagabend eröffnete jetzt die zweite Ausgabe der Kunstmesse. 75 Galerien aus 14 Ländern zeigen ausschließlich Arbeiten auf beziehungsweise aus Papier. Das Teilnehmerfeld ist klar aufgeteilt. Zehn Prozent der Teilnehmer haben Altmeisterzeichnungen, aber etwa auch japanische Holzschnitte mit ins Tessin gebracht. Dreißig Prozent der Aussteller bieten moderne Werke an, darunter Blätter von Pablo Picasso, Joan Miró oder Carol Rama, rund die Hälfte der Galerien aber hat sich auf zeitgenössische Kunst konzentriert, und zehn Prozent der Aussteller widmen sich ganz der Fotografie.


2016 kosteten mehr als 60 Prozent der verkauften Arbeiten weniger als 5.000 US-Dollar. Eine Tendenz, die auch in diesem Jahr wieder ablesbar ist. Messedirektor Luigi Belluzzi betonte denn auch in einem Interview mit dem Magazin „Ticino Welcome“: „Eine Messe wie die WOPART ist demokratisch. Zwar nicht im Sinne von Billigangeboten, aber dennoch handelt es sich um einen Ort, an dem man mit einem überschaubaren Investment in den Besitz qualitätsvoller Kunstwerke gelangen kann.“ Was ist zu sehen: Die Galeristin Monica de Cardenas mit Standorten in Mailand, Zuoz und Lugano hat Arbeiten auf Papier von Meret Oppenheim aus dem Nachlass im Angebot. Außerdem zeigt sie zwei Kohlezeichnungen des 90jährigen amerikanischen Malers Alex Katz, die als Vorstudien für spätere Gemälde dienten.

Die Galleria Continua aus San Gimignano hat Arbeiten von Hans Op de Beeck, Kader Attia und Antony Gormley mit nach Lugano gebracht. Der Londoner Galerist Richard Saltoun stellt eine gute Auswahl von Papierarbeiten von Francis Picabia vor. Karma International aus Zürich hat eine kleine, feine Auswahl von Papierarbeiten Meret Oppenheims zusammengetragen, außerdem zwei mittelformatige Aquarelle der in Berlin lebenden norwegischen Künstlerin Ida Ekblad. Die mit Galerien in Mailand und Neapel vertretene italienische Händlerin Lia Rumma präsentiert unter dem Titel „Ulysses, 18 Scenes“ eine Wand mit Schriftarbeiten von Joseph Kosuth. Außerdem am Stand: Die „Gramsci Drawings“ des chilenischstämmigen Künstlers Alfredo Jaar und großformatige Lithografien des Südafrikaners William Kentridge.

Eingebettet ist die Messe in eine Reihe von Side-Events. Eine umfangreiche Retrospektive hat das auf zeitgenössische Kunst spezialisierte Museo d’arte della Svizzera italiana Lugano dem deutschen Künstlers Wolfgang Laib gewidmet. Während der Gallery Night am Freitagabend öffnen alle Galerien der Stadt bis 22 Uhr. Ehrengast der Messe ist der amerikanische Konzeptkünstler Joseph Kosuth, der auch einen der zahlreichen Talks im Rahmenprogramm der Kunstschau bestreitet. Dort sind unter anderen auch die Turiner Sammlerin Patrizia Sandretto Re Rebaudengo und der bekannte, allerdings nicht ganz unumstrittene italienische Kunstkritiker Vittorio Sgarbi zu erleben.

Die „WOPART – Work on Paper Art Fair“ hat bis zum 17. September täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 15 Franken, ermäßigt 10 Franken. Der Dreitagespass kostet 30 Franken.

Centro Esposizioni Lugano
Via Campo Marzio
CH-6900 Lugano

www.wopart.eu



15.09.2017

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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Die WOPART – Work on Paper Art Fair 2017 in Lugano
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Joseph Kosuth
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Bei der Vernissage der WOPART – Work on Paper Art Fair 2017 in Lugano
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Bei der Vernissage der WOPART – Work on Paper Art Fair 2017 in Lugano

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Joseph Kosuth

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