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Marta Preis für Peter Wächtler

Der Marta Preis der Wemhöner Stiftung geht an Peter Wächtler

Peter Wächtler erhält den „Marta Preis der Wemhöner Stiftung“ 2018. Der 1979 in Hannover geborene, heute in Brüssel lebende Künstler überzeugte die Jury mit seiner „multimedialen Arbeitsweise“ ebenso wie mit seinem „kritischen Blick auf die Gegenwart“. Er darf sich nun über 25.000 Euro freuen, die sich aus dem Preisgeld und dem Budget für eine Neuproduktion zusammensetzen. „Wächtler erkundet auf höchst eigenwillige Weise Medien und Material, Aspekte von Subjektivität und Objektivität. Mit kritischem Humor und teils absurden Effekten öffnet er den Blick für eine verstörende Gegenwart“, erklärte Roland Nachtigäller, Direktor des Museums Marta in Herford, das den Preis vergibt, die Arbeitsweise des Preisträgers.

Peter Wächtler, der an der Bauhaus-Universität in Weimar und am Kent Institute of Art and Design in Canterbury studiert hat, experimentiert mit unterschiedlichen Medien wie Video, Text, Sound, aber auch mit den klassischen Gattungen Skulptur, Malerei und Zeichnung. Ein wiederkehrendes Element in seinen Arbeiten ist das eigene Krankheitsbild, das in Kurzgeschichten, Textpassagen und Versen zum Ausdruck kommt. Dazu lehnt sich Wächtler an traditionelle Genres wie die Kinderbuchillustration oder die Comiczeichnung an und bedient sich vermenschlichter Tiere, die seine Texte – verfasst in Englisch und gespickt mit den Fehlern eines deutschen Satzbaus – sprechen. Allerdings driften deren erzieherische Absichten ins Tragikomische ab. Während sich die Realität in den Filmen und Texten Wächtlers hinter absurden Situationen versteckt, tritt sie in seinen Plastiken und Malereien offen zu Tage. In den figurativen Darstellungen äußert sie sich in volkstümlich anmutenden, oft alltäglich, dann aber auch bedrohlichen und unheimlichen Szenen wie Kneipenbesuchen, Wäschetrocknen, Waldarbeit oder Verhaftungen und Frankenstein-Kreationen.

Das Museum Marta hat zum dritten Mal im zweijährigen Rhythmus den „Marta Preis der Wemhöner Stiftung“ vergeben. Dafür haben fünf international tätige Kuratorinnen und Kuratoren jeweils zwei Kunstschaffende vorgeschlagen. Aus dieser Zehnerrunde kürte die Jury, bestehend aus dem Kuratorium der Wemhöner Stiftung und den beiden externen Persönlichkeiten Yilmaz Dziewior, Direktor des Museums Ludwig Köln, und Stella A. Ahlers, Vorstandsvorsitzende der Ahlers AG, Peter Wächtler zum Preisträger, der von Martin Germann, Chefkurator am S.M.A.K. in Gent, vorgeschlagen wurde. Wächtler folgt auf Heike Mutter und Ulrich Genth (2014) sowie Simon Wachsmuth (2016).

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Peter Wächtler








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