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Ein Heckel-Highlight für Dresden

Seit 2009 hing Erich Heckels „Atelierszene“ als Leihgabe im Dresdner Albertinum. Nun konnten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden das Gemälde von 1910/11 ankaufen und damit den Bestand der Galerie Neuer Meister um ein prägnantes Werk des Expressionisten bereichern. Es zeigt jenen legendären Ort, an dem Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner ihre Modelle und Freundinnen malten: Kirchners Atelier in der Berliner Straße 80 in Dresden-Friedrichstadt, einen geradezu mythischen Ort der avantgardistischen Kunstproduktion jener Jahre. Das Atelier Kirchners war mit selbst gestalteten Gegenständen eingerichtet, deren Ornamente die jungen Künstler außereuropäischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen nachempfanden. Ihre Inspiration dafür holten sie sich in der auch im kolonialen Kontext stark gewachsenen Sammlung des Museums für Völkerkunde in Dresden.

Mit der „Atelierszene“, die den klassischen Brücke-Stil jener Zeit in der vom Holzschnitt inspirierten Linienbetonung und der Flächigkeit der Figuren konsequent ausführt, ist zugleich ein Stillleben Heckels erworben worden. Die „Steine“ stammen aus einer späteren Werkphase und befinden sich auf der Rückseite des Gemäldes. 1939 hatte Erich Heckel die Figurenszene verworfen, mit weißer Farbe überstrichen und umgedreht. Auf die so gewonnene Leinwand malte er das nahsichtig beobachtete Strandstillleben. Die Beurteilung von Gemälden ändert sich: Was Heckel damals selbst weniger wichtig war, war später wieder von großer Bedeutung. Nach dem Tod des Künstlers gelangte das Gemälde als Leihgabe zum Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schloss Gottorf in Schleswig. Dort wurde die bis dahin verborgene „Atelierszene“ 1985/86 freilegt. So wurde die Leinwand mit dem querformatigen Stillleben gewendet und die hochformatige Atelierszene von da an erneut als die Vorderseite des Gemäldes präsentiert.

Seit der nationalsozialistischen Säuberungsaktion „Entartete Kunst“ von 1937 klaffte bei den Staatlichen Kunstsammlungen eine Lücke: Vom Höhepunkt der 1905 in Dresden gegründeten Künstlergruppe „Die Brücke“ gab es kein Gemälde Heckels. Die „Atelierszene“, die für stilistische und inhaltlich-thematische Topoi des deutschen Expressionismus par excellence steht, schließt diese Kluft nun. Die wichtige Erwerbung aus dem Nachlass Heckels verdankt sich der Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland, der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und des Freistaates Sachsen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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