Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 25.06.2018 Top-Ergebnisse Auktion 68

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Anzeige

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Nadia Kaabi-Linke in Bonn

Das Kunstmuseum Bonn präsentiert erstmals in einer deutschen Institution die Werke von Nadia Kaabi-Linke. Die 1978 in Tunis geborene ukrainisch-russische Künstlerin wuchs in ihrem Geburtsort, Kiew und Dubai auf. In ihren Arbeiten wendet sie sich geopolitischen Themen, der Immigration und transnationalen Identitäten zu. Nach dem Studium am Institut supérieur des beaux-arts de Tunis wurde sie 2008 an der Pariser Sorbonne promoviert. In ihrem Œuvre entwickelt die in Berlin lebende Weltenbürgerin aus Städten wie London, Dallas, Berlin und nun Bonn ihre Erzählungen. Hier sammelt Kaabi-Linke Spuren, die für sie Zeichen des alltäglichen Stadtlebens sowie „konkrete Bilder für politisch-geographische Gegebenheiten und ihre Auswirkungen auf Menschen“ sind, so die Kuratorin Barbara Scheuermann. In der Folge transformiert Kaabi-Linke, deren Arbeiten unter anderem im Museum of Modern Art in New York, den Mosaic Rooms in London und dem Museu Calouste Gulbenkian in Lissabon zu sehen waren, diese Spuren in die Medien Fotografie, Zeichnung, Malerei oder Installation. Neben früheren Arbeiten schuf die Künstlerin Werke, die sich auf die Geschichte Bonns beziehen wie die Arbeit „Bonner Republik“.

Ihr „Altarpiece“ von 2015 hat Nadia Kaabi-Linke als Triptychon mit goldenem Rahmen gestaltet. Zu sehen sind schwarze und weiße Abdrücke von Spuren sowie Markierungen auf der Wand eines Berliner Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg. Bot er während des Krieges den Zivilisten Schutz, nutzte ihn die Rote Armee temporär als Kriegsgefängnis. Zu Zeiten der DDR diente er als Gemüselager und nach Wiedervereinigung entwickelte er sich zu einem Techno-Club. Gegenwärtig befindet sich in ihm die zeitgenössische Kunstsammlung Boros. Die Flügeltüren schützen das Kunstwerk und verhindern weitere Modifikationen. Kaabi-Linke gelingt es, mit dem „Altarbild“ sowohl Geschichte sichtbar zu machen, wie auch eine Momentaufnahme zu konservieren. Eine Berliner Sitzbank kombinierte Kaabi-Linke 2010 mit durchgehenden Stachelreihen und nannte sie „Parkverbot“. Die ursprüngliche Funktion der Bank ist damit eine Unmöglichkeit geworden. Mit dem „Parkverbot“ will Kaabi-Linke Gebote und Verbote zur Nutzung des öffentlichen Raumes reflektieren.

Die Ausstellung „Nadia Kaabi-Linke. Versiegelte Zeit“ läuft bis zum 28. Januar 2018. Das Kunstmuseum Bonn hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt am 24. und 25. Dezember sowie an Silvester geschlossen. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Begleitend erscheint ein Katalog.

Kunstmuseum Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-53113 Bonn

Telefon: +49 (0)228 – 77 62 60
Telefon: +49 (0)228 – 77 62 20

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


26.10.2017, Nadia Kaabi-Linke - Versiegelte Zeit

Bei:


Kunstmuseum Bonn

Künstler:

Nadia Kaabi-Linke








News vom 16.07.2018

Salzburg berichtet aus dem Exil

Salzburg berichtet aus dem Exil

DAAD-Preis für Anja Zhukova

DAAD-Preis für Anja Zhukova

MCH Group beteiligt sich an neuer Kunstmesse in Singapur

MCH Group beteiligt sich an neuer Kunstmesse in Singapur

David Claerbout: In Bregenz ticken die Uhren anders

David Claerbout: In Bregenz ticken die Uhren anders

News vom 13.07.2018

Ulm widmet sich dem Jahr 1968 an der HfG

Ulm widmet sich dem Jahr 1968 an der HfG

Nürnberg kooperiert mit Goshka Macuga

Nürnberg kooperiert mit Goshka Macuga

Wolfgang Kemp wird mit dem Sigmund-Freud-Preis geehrt

Wolfgang Kemp wird mit dem Sigmund-Freud-Preis geehrt

Köln erfreut sich an schillerndem Glanz des Barock

Köln erfreut sich an schillerndem Glanz des Barock

News vom 12.07.2018

Walter Becker in Singen

Walter Becker in Singen

Neuer Vorstand im Verein Schlösser und Gärten in Deutschland

Glasgow School of Art soll wiederaufgebaut werden

Glasgow School of Art soll wiederaufgebaut werden

Grafik und Schmuck der 1968er in Berlin

Grafik und Schmuck der 1968er in Berlin

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Koller Auktionen AG - Kees van Dongen, L’Egyptienne, 1910-11

Grosses Interesse für moderne und zeitgenössische Werke von Van Dongen, Kirchner & Cragg
Koller Auktionen AG

Galerie Frank Fluegel - Julian Opie - Running Woman

JULIAN OPIE - Running Woman Wieder verfügbar.
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce