Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 25.06.2018 Top-Ergebnisse Auktion 68

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Anzeige

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Hieronymus Bosch zieht in Wien um

Burgert & Bosch – die Gemäldegalerie der Wiener Kunstakademie zu Gast im Theatermuseum

Hieronymus Boschs Hauptwerk „Weltgerichts-Triptychon“ zieht gemeinsam mit Arbeiten renommierter Kollegen wie Peter Paul Rubens’, Lucas Cranachs d.Ä. oder Tizians von der Gemäldegalerie der Akademie der Bildenden Künste in Wien in die Räume des Theatermuseums. Der Grund hierfür ist die Sanierung der Akademie. Das Bosch-Gemälde ist ab morgen nun drei Jahre lang an seinem neuen Ausstellungsort zu sehen. Hier trifft das um 1500 entstandene Weltgerichts-Triptychon aktuell auf Jonas Burgerts Gemälde „Ihr Schön“ von 2016. Diese Paarung gehört zur Reihe der „Korrespondenzen“, die den Weltgerichtsaltar regelmäßig mit Arbeiten anderer Künstler in Beziehung setzt.

Jonas Burgert, 1969 in Berlin geboren, malt gegenständlich und nutzt manchmal sehr große Formate. Wie die Alten Meister verwendet auch Burgert gerne einen dunklen Grund, um die helleren Farben seiner Figuren leuchtend auftreten zu lassen, so auch in dem Gemälde „Ihr Schön“, das wie für das Schaffen des Malers üblich zunächst chaotisch scheint. Es gibt wie bei Hieronymus Bosch keinen durchgehenden Erzählstrang, vielmehr wirken die Szenen collageartig nebeneinander gesetzt. Vor einem farbfreudigen Berg aus bizarren Lebewesen, ineinander verschränkten absurd wirkenden Figuren und Fantasiegeschöpfen, wie dem an einen blauen Kraken erinnernden Tier, steht reglos eine Frau im Profil. Sie ist in ein schwarz-weiß gestreiftes lockeres Kleid gehüllt und blickt als einzige aus dem Bild.

Sowohl bei Hieronymus Bosch als auch bei Jonas Burgert muss der Betrachter sich in das Werk „einsehen“. Der deutsche Maler nutzt gerne Bandagen, die mal als Turban dienen, mal die einzelnen Figuren verbinden oder fesseln. Während bei Bosch Dämonen die Menschen quälen, scheinen die Gestalten bei Burgert sich selbst zu martern oder an inneren Qualen zu leiden. Gerade diese Mischwesen verbinden beide Künstler. So besitzt die Frau mit dem gelben „Turban“ in der Bildmitte eine Hand, die aus Zweigen und Ästen besteht. Burgert steigert sein Kolorit, indem er etwa Neonfarben einsetzt. Der in Berlin lebende Maler erklärt: „Über die Farbe versuche ich, den Zynismus unserer Gegenwart zu dokumentieren, den scheinwerfergrellen Unterhaltungswahnsinn der Medien, dem wir alle ausgeliefert sind.“

Die Ausstellung „Korrespondenzen. Bosch & Burgert“ läuft vom 8. November bis zum 2. April 2018. Das Theatermuseum in Wien hat täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt an Heiligabend, 1. Weihnachtstag und Neujahr. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren ist er kostenlos.

Gemäldegalerie der Akademie zu Gast im Theatermuseum
Lobkowitzplatz 2
A-1010 Wien

T +43 (0)1 – 525 24 34 60

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


08.11.2017, Korrespondenzen: Bosch & Burgert - Jonas Burgert: Ihr Schön

Bei:


Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien

Variabilder:

Burgert & Bosch – die Gemäldegalerie der Wiener Kunstakademie
 zu Gast im Theatermuseum
Burgert & Bosch – die Gemäldegalerie der Wiener Kunstakademie zu Gast im Theatermuseum

Variabilder:

Hieronymus Bosch, Weltgerichts-Triptychon, um 1490/1505
Hieronymus Bosch, Weltgerichts-Triptychon, um 1490/1505

Variabilder:

Hieronymus Bosch und Jonas Burgert stehen sich im Theatermuseum Wien gegenüber
Hieronymus Bosch und Jonas Burgert stehen sich im Theatermuseum Wien gegenüber

Künstler:


Hieronymus Bosch

Künstler:

Jonas Burgert








News vom 16.07.2018

Salzburg berichtet aus dem Exil

Salzburg berichtet aus dem Exil

DAAD-Preis für Anja Zhukova

DAAD-Preis für Anja Zhukova

MCH Group beteiligt sich an neuer Kunstmesse in Singapur

MCH Group beteiligt sich an neuer Kunstmesse in Singapur

David Claerbout: In Bregenz ticken die Uhren anders

David Claerbout: In Bregenz ticken die Uhren anders

News vom 13.07.2018

Ulm widmet sich dem Jahr 1968 an der HfG

Ulm widmet sich dem Jahr 1968 an der HfG

Nürnberg kooperiert mit Goshka Macuga

Nürnberg kooperiert mit Goshka Macuga

Wolfgang Kemp wird mit dem Sigmund-Freud-Preis geehrt

Wolfgang Kemp wird mit dem Sigmund-Freud-Preis geehrt

Köln erfreut sich an schillerndem Glanz des Barock

Köln erfreut sich an schillerndem Glanz des Barock

News vom 12.07.2018

Walter Becker in Singen

Walter Becker in Singen

Neuer Vorstand im Verein Schlösser und Gärten in Deutschland

Glasgow School of Art soll wiederaufgebaut werden

Glasgow School of Art soll wiederaufgebaut werden

Grafik und Schmuck der 1968er in Berlin

Grafik und Schmuck der 1968er in Berlin

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Koller Auktionen AG - Kees van Dongen, L’Egyptienne, 1910-11

Grosses Interesse für moderne und zeitgenössische Werke von Van Dongen, Kirchner & Cragg
Koller Auktionen AG

Galerie Frank Fluegel - Julian Opie - Running Woman

JULIAN OPIE - Running Woman Wieder verfügbar.
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce