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Positionen französischer Kunst in Wiesbaden

Jean-François Millet, Die Reisigsammlerinnen, 1867

Mit einem Hauptaugenmerk auf die Entstehung des Realismus untersucht das Museum Wiesbaden Positionen französischer Kunst des 19. Jahrhunderts. Eugène Delacroix, Gustave Courbet und Augustin Théodule Ribot nennt das Haus im Titel der Ausstellung und steckt damit schon eine große Bandbreite der Kunstentwicklungen jener Zeit ab. 100 ausgewählte Werke sollen verdeutlichen, wie sich der Kunstbetrieb nach der Französischen Revolution entwickelte.

Neue politische und wirtschaftliche Verhältnisse mit tiefen gesellschaftlichen Auswirkungen beeinflussten die Kunst jener Zeit. Letztlich entstanden mannigfaltige Kunstrichtungen und Konzepte nebeneinander, teils auch mit widersprüchlichen Auffassungen. Während die Kunstgeschichte Eugène Delacroix beispielsweise aufgrund seiner dramatischen Farb- und Lichteffekte oft der späten Romantik zurechnet, widmete sich sein Zeitgenosse Gustave Courbet im Gegensatz dazu einem extremen Realismus. Und Jean-François Millet nahm das entbehrungsreiche Leben der Landbevölkerung in den Blick. Die jährlich ausgerichtete große Ausstellung in Paris, oft nur kurz der „Salon“ genannt, bot diesen Strömungen eine Präsentationsfläche. Die französische Hauptstadt avancierte zum Zentrum des damaligen Kunstgeschehens, dessen Ausprägungen das Museum Wiesbaden nun zeigt.

Das Haus veranschaulicht jedoch nicht nur diese künstlerischen Tendenzen, sondern auch deren massenhafte Verbreitung durch die Druckgrafik. Neu und äußerst beliebt war die Technik der Lithografie, die aufgrund hoher Auflagen einen günstigen Verkauf der Drucke ermöglichte. Die Künstler konnten sich und ihre Bildideen so einem breitem Publikum präsentieren. Lithografien von Théodore Géricault, Pierre Bonnard und Edouard Vuillard machen in Wiesbaden die Bedeutung dieser Drucktechnik deutlich.

Die Ausstellung „Delacroix – Courbet – Ribot. Positionen französischer Kunst des 19. Jahrhunderts“ läuft vom 10. November bis zum 6. Mai 2018. Das Museum Wiesbaden hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt an Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.

Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-65185 Wiesbaden

Telefon: +49 (0)611 – 335 2250
Telefax: +49 (0)611 – 335 2192

Quelle: Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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10.11.2017, Delacroix — Courbet — Ribot. Positionen französischer Kunst des 19. Jahrhunderts

Bei:


Museum Wiesbaden

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Jean-François Millet, Die Reisigsammlerinnen, 1867
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