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Florian Hecker in Wien

Die Kunsthalle Wien widmet Florian Hecker ab heute die Ausstellung „Halluzination, Perspektive, Synthese“. Der 1975 in Augsburg geborene Künstler bildet mit synthetischen Sounds akustische Erfahrungsräume. Laut Kuratorin Vanessa Joan Müller werfen seine computergenerierten, räumlichen Kompositionen Fragen nach Psychoakustik, objektiv-physikalischen Reizen und deren individueller, psychischer wie physischer Wirkung auf. So untersucht Hecker das Verhältnis von Schallwellen und ihrem Eindruck beim Zuhörer, etwa die Lautstärke, Schärfe, Rauhigkeit oder Schwankungsstärke. Heckers Mehrkanal-Installationen waren unter anderem im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt, auf der Documenta 13 oder dem Stedelijk Museum Amsterdam ausgestellt. In Wien sind seine Arbeiten in der ausgeleuchteten und ganz auf ihre Architektur reduzierten Halle G zu sehen. Damit ist der Ausstellungsort „Resonanzraum und Bühne für Klangereignisse“, so Müller.

Florian Heckers audiovisuelle Arbeiten zeigen ihr psychoakustisches Spektrum erst in der Rezeption durch die Besucher. Den größten Raum nimmt die „Resynthese FAVN“ ein, die eine Weiterentwicklung des „FAVN“ von 2016 ist. Den Ausgangspunkt bildet die Auseinandersetzung mit Claude Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“, das von Stéphane Mallarmés gleichnamigen Gedicht inspiriert ist. In „Resynthese FAVN“ formt Hecker, der zunächst Computer- und Psycholinguistik in München und dann an der Akademie der bildenden Künste in Wien studiert hat, den Vorgänger von 2016 in einer computergesteuerten Analyse um.

Sowohl Debussy als auch Mallarmé untersuchen laut Müller in ihren Werken die fließenden Grenzen zwischen Realität und Imagination, sensorischer Empfindung und halluziniertem Ereignis. Diesem Pfad folge auch Hecker und zwinge den Zuhörer über einen algorithmisch gesteuerten Prozess der Klangerzeugung zu einer Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung akustischer Realität. Im Laufe des Tages spielt die Kunsthalle acht unterschiedliche Versionen. Die Wahrnehmung wird somit zu einem subjektiven Erfahrungsprozess. „Inmitten einer reduzierten Bühnensituation präsentiert sich der komplexe Sound als etwas, das sich auf keine bekannte Quelle zurückführen lässt. Letztlich realisiert unsere auditive Wahrnehmung die Klänge als sensorische Objekte mit unterschiedlicher Verortung. Damit problematisiert ‚Resynthese FAVN‘ auch den Begriff einer singulären oder in sich geschlossenen Perzeption“, so Müller. Die Ausstellung „Florian Hecker. Halluzination, Perspektive, Synthese“ läuft vom 17. November bis zum 14. Januar 2018. Die Kunsthalle Wien hat täglich von 11 bis 19 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Kunsthalle Wien Museumsquartier
Museumsplatz 1
A-1070 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 52 189 33
Telefax: +43 (0)1 – 52 189 1217

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


17.11.2017, Florian Hecker. Halluzination, Perspektive, Synthese

Bei:


Kunsthalle Wien

Künstler:

Florian Hecker








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