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Galerie der Ähnlichkeit in Bremen

Nicolas Party, Yellow Portait, 2017

Der moderne Mensch spricht mit Maschinen. Er nimmt sein Handy mit ans Bett, bedient sein Navigationsgerät per Sprachsteuerung und fragt Alexa nach dem Wetterbericht. Schon Andy Warhol sagte: „Ich denke, jeder sollte eine Maschine sein.“ Sind wir angesichts dieser zunehmenden emotionalen Beziehung zu Geräten überhaupt noch zur zwischenmenschlichen Empathie fähig? Wie begegnen wir Freunden und Kollegen, an denen wir Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten erkennen?

Die von der künstlerischen Leiterin Fanny Gonella im Künstlerhaus Bremen kuratierte Gruppenausstellung „Wie werden wir uns wiedererkennen“ geht Fragestellungen dieser Art nach. Die experimentell angelegte Schau fußt auf den Thesen des amerikanischen Theoretikers Jonathan Flatley. „Sich ähneln oder ähnlich handeln fordert Gegenseitigkeit und lässt eine Gemeinschaft zutage treten, die als das grundlegende Element einer emotionalen Verbindung betrachtet wird“, erläutert Flatley. So beschreibt Fanny Gonella die Ausgangsthese der Ausstellung, die Wahlverwandtschaften offenlegt.

Die eingeladenen Künstler experimentieren mit dem Phänomen der Ähnlichkeit auf unterschiedliche Art und Weise. So malt der Schweizer Nicolas Party Porträts, auf denen sich die Dargestellten verblüffend ähnlich sehen und androgyn daherkommen. Das Künstlerduo Anja Kirschner und David Panos zeigt in seinem Video, wie Schauspielschüler in spontanen Dialogen auf Ähnlichkeiten und Unterschiede reagieren. Die französische Filmemacherin Marie Voignier begleitet eine Schauspielerin in fünf kurzen Episoden in einer Interviewsession, in der es schließlich zum Rollentausch zwischen den beiden kommt. Und die in London lebende Deutsche Nicole Wermers präsentiert minimalistische Readymade-Skulpturen aus der Serie „Givers & Takers“: Elegante Abzugshauben hängen wie Hüte über Handtrocknern und gehen mit diesen scheinbare Allianzen ein. Weitere Künstler der sehenswerten Ausstellung sind die Israelin Naama Arad, das französische Künstlerduo Jade Fourès-Varnier und Vincent de Hoÿm sowie die Schweizer Videokünstlerin Stefanie Knobel.

Nach vier Jahren als künstlerische Leiterin ist dies die letzte Ausstellung von Fanny Gonella im Künstlerhaus Bremen. Die Französin wird neue Direktorin am FRAC Lorraine in Metz, wo sie erstmals auch Gelegenheit hat, mit einer Sammlung zu arbeiten. Im nächsten Jahr wird die Ausstellung „Wie werden wir uns wiedererkennen“ in erweiterter Version dort zu sehen sein.

Die Ausstellung „Wie werden wir uns wiedererkennen“ ist bis zum 28. Januar 2018 zu sehen. Das Künstlerhaus Bremen hat mittwochs bis sonntags von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt am 24., 25. und 26. Dezember sowie am 1. Januar.

Künstlerhaus Bremen - Verein zur Förderung von Kunst und Kultur e.V.
Am Deich 68/69
D-28199 Bremen

Telefon: +49 (0)421 – 50 85 98
Telefax: +49 (0)421 – 50 83 05


28.11.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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Veranstaltung vom:


18.11.2017, Wie werden wir uns wiedererkennen

Bei:


Künstlerhaus Bremen

Variabilder:

Jade Fourès-Varnier und Vincent de Hoÿm, Small Jacent I and II
 (Emmanuelle), 2017
Jade Fourès-Varnier und Vincent de Hoÿm, Small Jacent I and II (Emmanuelle), 2017

Variabilder:

bei der Vernissage der Ausstellung „Wie werden wir uns
 wiedererkennen“
bei der Vernissage der Ausstellung „Wie werden wir uns wiedererkennen“

Variabilder:

bei der Vernissage der Ausstellung „Wie werden wir uns
 wiedererkennen“
bei der Vernissage der Ausstellung „Wie werden wir uns wiedererkennen“

Variabilder:

Nicolas Party, Yellow Portait, 2017
Nicolas Party, Yellow Portait, 2017

Künstler:

Vincent de Hoÿm

Künstler:

Jade Fourès-Varnier

Künstler:

Naama Arad








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