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Europäische Fayencen in Leipzig

Deckelvase und zwei Balustervasen, Manufaktur Cornelius Funcke, Berlin um 1720/30

In der Schau „Delft Porcelain“ bietet das Grassi Museum für Angewandte Kunst in Leipzig einen Einblick in die europäische Fayencekunst. Zu sehen sind Fayencen unterschiedlicher Manufakturen und Länder des 17. und 18. Jahrhunderts aus dem bisher kaum ausgestellten Sammlungsbestand des Hauses. Seit der Museumsgründung 1874 wurden Fayencen kontinuierlich erworben, so dass sie heute etwa 540 Geschirre und circa 145 Fliesen nahezu aller bedeutenden Hersteller umfassen. 2014 kamen dank einer Schenkung weitere 55 Objekte französischer Herkunft hinzu, die nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Seit dem Barock waren Fayencen sowohl beim Adel wie auch beim gehobenen Bürgertum begehrt und durften bei einer Innenraumausstattung nicht fehlen. So wurden etwa große Deckelvasen, Prunkgefäße, repräsentative, teilweise mit den Familienwappen bemalte Service oder Gebrauchsgeschirre bei den diversen Manufakturen bestellt. Das kobaltblaue Dekor auf einer weiß deckenden Zinnglasur der Fayence versuchte möglichst exakt das kostbare chinesische Porzellan in Form und Bemalung nachzuahmen. Das teure asiatische Porzellan wurde durch die 1602 gegründete Niederländische Ostindien-Kompanie nach Europa importiert.

Der Begriff der Fayence leitet sich von der italienischen Stadt Faenza und der französischen Bezeichnung für einen Teilbereich kunsthandwerklich hergestellter Keramik ab. In Delft entwickelte sich die Fayence im 17. Jahrhundert zu einem wichtigen Wirtschaftszweig, die Delfter Keramik wurde auch als „holländisches Porzellan“ bezeichnet. Obwohl die Fayence meist ein blaues Dekor aufweist, wurden auch bunte Verzierungen geschaffen. Laut Kurator Thomas Rudi seien die aufwändig gearbeiteten Kunstwerke bis heute Belege einer der ideenreichsten Epochen der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte. Sie reflektieren die Lebensformen des 18. Jahrhunderts in ihrer Komplexität und ihrem Reichtum und offenbaren zugleich gesellschaftliche Verhältnisse, repräsentative Ansprüche und zeittypische Sitten.

Die Ausstellung „Delft Porcelain. Europäische Fayencen“ läuft bis 6. Mai 2018 im Grassi Museum. Das Haus hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet; an Heiligabend und zu Silvester bleibt es geschlossen. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5,50 Euro bzw. 4 Euro. Bis zum Alter von 18 Jahren ist der Besuch kostenlos. Der begleitende Katalog zur Ausstellung kostet 25 Euro.

Grassi Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11
D-04103 Leipzig

Telefon: +49 (0)341 – 22 29 100
Telefon: +49 (0)341 – 22 29 200


30.11.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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