Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Peter Behrens zum 150. Geburtstag in Nürnberg

Peter Behrens, Schlafzimmer für das Ehepaar Schilling, 1902

Am 14. April 1868 kam in Hamburg der deutsche Designer und Architekt Peter Behrens zur Welt. Das Jubiläum im kommenden Jahr nimmt nun das Germanische Nationalmuseum Nürnberg zum Anlass für die Schau „Peter Behrens. Das Nürnberger Intermezzo“. Dabei rücken die Kuratorinnen Petra Krutisch und Silvia Glaser den Aufenthalt des Jugendstilkünstlers in der fränkischen Metropole zwischen 1901 und 1902 in den Mittelpunkt und präsentieren rund 200 Werke aus dem eigenen Bestand, die von Peter Behrens stammen oder unter seiner Anleitung gefertigt wurden.

Nach einem Studium der Malerei an den Akademien in Karlsruhe, Düsseldorf und München zwischen 1885 und 1891, entwickelte sich Peter Behrens zu einer eigenständigen Persönlichkeit, die schon 1892 mit dem impressionistischen Bild „Frühlingsabend“ auf der Münchener Sezessionsausstellung präsent war. Schnell nahm dann seine Karriere Fahrt auf. Heute sind viele Ikonen der frühen Architektur und Designs des 20. Jahrhunderts mit seinem Namen verbunden. Mit Nürnberg wird Behrens aber nicht gerade in Verbindung gebracht. Unmittelbar nach seinem Durchbruch auf der Darmstädter Mathildenhöhe hat er als Leiter kunstgewerblicher Meisterkurse am Nürnberger Gewerbemuseum und als Ausstatter einer Fabrikantenwohnung dennoch Spuren im Fränkischen hinterlassen.

Für die spektakuläre Ausstellung „Ein Dokument Deutscher Kunst“ in Darmstadt schuf Behrens 1901 ein viel beachtetes, als Gesamtkunstwerk ausgelegtes Musterhaus. Die Brauteltern der Nürnberger Brauereibesitzertochter Clara Reif waren davon begeistert und beauftragten ihn mit der Wohnungsausstattung als Aussteuer für ihre Tochter. Im ersten Ausstellungssaal sind Möbel aus dem Toiletten- und Schlafzimmer, der Küche und dem Gästezimmer zu sehen. Dabei vermied Behrens im Schlafraum den Eindruck von Massivität und ließ dafür Dreiecke mit abgeschnittener Spitze an Betten und Schränken aufragen. Dagegen vermitteln die baukastenartig zusammengesetzten Möbel im Gästezimmer nichts mehr vom Jugendstil. Kleinteilig zeigen sich die mattweißen Küchenschränke mit ihren Glasfüllungstüren. Geschirrteile mit feinem, aus Halbkreisen entwickeltem Liniendekor, Gläser, Tisch- und Hauswäsche ergänzen das Mobiliar. Für große Verlage entwickelte Einbandgestaltungen im linearen Flächenstil erweitern die Auswahl. Zum berühmten Holzschnitt „Der Kuss“ als Inbegriff der Jugendstilgrafik kommen Teekessel und andere für die AEG entworfene Produkte.

Auf Einladung des Bayerischen Kunstgewerbemuseums hielt Behrens 1901 und 1902 in Nürnberg Meisterkurse ab. Der zweite Ausstellungssaal versammelt die Erzeugnisse der 29 Teilnehmer. Durchweg spiegeln streng geometrische Linienornamente den Einfluss des Kursleiters. Das am meisten verkaufte Zeugnis aller Behrens-Kurse war die vom Kunstgießer und Ziseleur Hans Knorr (1874-1943) kreierte Aschenschale mit Zündholzständer, deren einziges Schmuckelement der vornehme Linienfluss der Umrandung ist. Der Architektur von Behrens widmet sich die Schau abschließend mit einem knappen Überblick der wichtigsten Projekte.

Die Ausstellung „Peter Behrens. Das Nürnberger Intermezzo“ ist bis zum 6. Mai zu sehen. Das Germanische Nationalmuseum hat täglich von 10 bis 18 Uhr, mittwochs bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der im Museum 11,50 Euro kostet.

Germanisches Nationalmuseum
Kartäusergasse 1
D-90402 Nürnberg

Telefon: +49 (0)911 – 13 31 0
Telefax: +49 (0)911 – 13 31 20


04.12.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 13

Seiten: 1  •  2

Events (1)Adressen (1)Berichte (1)Variabilder (9)Künstler (1)

Veranstaltung vom:


30.11.2017, Peter Behrens. Das Nürnberger Intermezzo

Bei:


Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Bericht:


Klare Linien von charaktervoller Kraft

Variabilder:

Hans Knorr, Aschenschale, Nürnberg 1901/02
Hans Knorr, Aschenschale, Nürnberg 1901/02

Variabilder:

Franz Kainzinger, Bowle, 1901
Franz Kainzinger, Bowle, 1901

Variabilder:

Peter Behrens, Elektrische Tee- und Wasserkessel
Peter Behrens, Elektrische Tee- und Wasserkessel

Variabilder:

Peter
 Behrens, Vase, 1902
Peter Behrens, Vase, 1902

Variabilder:

Peter
 Behrens, Der Kuss, 1898
Peter Behrens, Der Kuss, 1898

Variabilder:

Peter Behrens, Küche für das Ehepaar Schilling, 1902
Peter Behrens, Küche für das Ehepaar Schilling, 1902








News vom 15.12.2017

Pieter Hugo in Dortmund und das Leben in Südafrika

Pieter Hugo in Dortmund und das Leben in Südafrika

Heute vor 140 Jahren: Friedrichsbad in Baden-Baden eröffnet

Heute vor 140 Jahren: Friedrichsbad in Baden-Baden eröffnet

News vom 14.12.2017

Justus Bier Preis für Andreas Beitin, Brigitte Franzen und Holger Otten

Justus Bier Preis für Andreas Beitin, Brigitte Franzen und Holger Otten

Janneke de Vries wird Direktorin der Weserburg

Janneke de Vries wird Direktorin der Weserburg

Nominierte für den Kunstpreis der Böttcherstraße stehen fest

Nominierte für den Kunstpreis der Böttcherstraße stehen fest

Lisa Pahlke und Richard Leue in Frankfurt

Lisa Pahlke und Richard Leue in Frankfurt

News vom 13.12.2017

Studienpreis der HGB Leipzig geht an Julie Hart

Studienpreis der HGB Leipzig geht an Julie Hart

Wie sich Künstler sehen – Selbstporträts in Rüsselsheim

Wie sich Künstler sehen – Selbstporträts in Rüsselsheim

Preisträgerausstellung in Hannover

Preisträgerausstellung in Hannover

Abu Dhabi hat Salvator Mundi gekauft

Abu Dhabi hat Salvator Mundi gekauft

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - BEDEUTENDE IKONE MIT GOTTESMUTTER GLYKOPHILOUSA, Kreta, 2. Hälfte 15. Jh., Eitempera auf Kreidegrund, Hintergrund vergoldet. 52 x 40 cm. Erlös 46.000,- €

Nachbericht: 80. Auktion - Glückbringende Gottesmutter
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - OTTO MUELLER (1874 - 1930), SITZENDER FRAUENAKT AN EINEM GEWÄSSER, Pastellkreide auf bräunlichem Papier. SM 48 x 68 cm. Limit 4.000,- €

Vorbericht: 81. Auktion - Moderne & Zeitgenössische Kunst
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - DIAMANT-RING, Weißgold. Ringmaß ca. 62, ein Brillant, ca. 3,10 ct., acht Diamanten im Baguetteschliff, zusammen ca. 0,4 ct. Limit 9.000,- €

Vorbericht: 82. Auktion - Modern Merry Christmas
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Nachbericht: 81. Auktion - Alpine Ruhe und städtische Ruhelosigkeit
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Nachbericht: 82. Auktion - Das beliebte ‚Enfant terrible‘ der Uhrenwelt
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf





Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce