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Rosa-Schapire-Kunstpreis für Ana Jotta

Ana Jotta hat den Rosa-Schapire-Kunstpreis 2017 erhalten

Die Freunde der Hamburger Kunsthalle haben am vergangenen Freitag im Rahmen eines Festaktes im Werner-Otto-Saal des Museums den Rosa-Schapire-Kunstpreis 2017 an die portugiesische Künstlerin Ana Jotta vergeben. Der im vergangenen Jahr erstmalig ausgelobte Preis will eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Gegenwartskünstler in Deutschland werden. Diesjährige Jurorin war die Britin Penelope Curtis, Direktorin des Lissaboner Museu Calouste Gulbenkian, die von Christoph Martin Vogtherr, dem Direktor der Hamburger Kunsthalle, benannt wurde. Das für die Sammlung der Hamburger Kunsthalle von Ana Jotta übergebene Werk „The Ghost fiancée“ ist noch bis zum 17. Dezember im Lichthof der Galerie der Gegenwart zu sehen.

Ana Jotta ist Malerin, Bildhauerin, Zeichnerin, Sound- und Installationskünstlerin und Fotografin. Nach ihrem Studium in Lissabon und Brüssel an der Ecole National Supérieure des Arts Visuel arbeitete sie zunächst am Theater und Kino, bevor sie sich ganz der bildenden Kunst zuwandte. Jotta erforscht immer wieder neue Techniken, arbeitet mit Stoffen, Stickerei, Ton oder Keramik und lässt sich durch gefundene Objekte und Dinge zu ihren Assemblagen, Collagen oder Installationen inspirieren. Ihre außergewöhnliche Wandelbarkeit und die zahlreichen Ausstellungen der letzten Jahre haben ihr zu internationalem Ansehen verholfen. Unbeeindruckt von ihrer Popularität, hat sich die Künstlerin ihre Unabhängigkeit bewahrt und sich nicht vom Kunstmarkt beeinflussen lassen.

Das Centre Européen d’Actions Artistiques Contemporaines in Straßburg, wo Ana Jotta im Winter 2014/15 an einer Gruppenausstellung teilgenommen hat, beschrieb ihre künstlerische Strategie so: „Ana Jotta erfindet für jede Ausstellung neue, unerwartete Präsentationsformen. So soll dem Besucher bewusst werden, dass es vielleicht keine Trennung zwischen der Kunst selbst und der Art gibt, wie sie ausgestellt ist. Ihre Werke bestehen aus einer Reihe dynamischer Brüche, die eine Art Tilgung verkörpern: Tilgung der eigenen Spuren, Tilgung modernistischer Ideologie und postmoderner Mythologien, aber auch Tilgung der Idee von Autorschaft. Indem sie diese Idee auseinandernimmt oder rekonstruiert, versucht sie, die Vorstellung stilistischer Kohärenz und Eindeutigkeit zu zerschlagen.“

Die 1946 in Lissabon geborene Jotta verweigert sich einem eigenen, leicht wiedererkennbaren Stil. Sie betrachtet sich vielmehr als exzessive Sammlerin, die sich Objekte, Bilder, Sätze und Titel anderer Autoren aneignet. Sie selbst charakterisiert ihre künstlerische Praxis folgendermaßen: „Ich definiere mich in erster Linie als Malerin. Ich liebe einfach die Herausforderung, mit einer flachen zweidimensionalen Oberfläche zu arbeiten. Gleichzeitig bin ich aber auch eine große Sammlerin von Dingen. Diese fungieren wie Fußnoten, aus denen bereits wieder die nächste Arbeit hervorgeht. Diese Objekte werden keineswegs ordentlich archiviert, und ich bin auch in keiner Weise in sie vernarrt. In der Tat werfe ich sie bisweilen auch in den Müll. Die Rolle des Künstlers besteht für mich darin, die Dinge des Alltags zu transformieren.“

Die Freunde der Hamburger Kunsthalle haben den neuen, mit 20.000 Euro dotierten Kunstpreis in Erinnerung an Rosa Schapire (1874-1954) etabliert, die bereits zu Lebzeiten als große Vorkämpferin für die zeitgenössische Moderne galt. Mit Begeisterung und voller Tatendrang setzte sich die außergewöhnliche Kunsthistorikerin dafür ein, tradierte Kunstauffassungen aufzulösen. Mit einem zu ihrer Zeit viel Mut verlangenden, aufrichtigen Engagement war sie Freundin, Förderin und Fürsprecherin des Expressionismus.

Ekkehard Nümann, Vorsitzender der Freunde der Kunsthalle: „Mit dem Rosa-Schapire-Kunstpreis möchten wir für einen klaren und unbeirrten Blick auf die Kunst eintreten.“ Die Freunde der Kunsthalle e. V. gehören mit über 18.000 Mitgliedern zu den wichtigsten Freundeskreisen im deutschsprachigen Raum. Sie setzen sich seit ihrer Gründung im Jahr 1923 für die Kunstvermittlung ein und unterstützen die Hamburger Kunsthalle beim Erwerb von Kunstwerken und der Finanzierung von Ausstellungen.


07.12.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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 Jotta in ihrem Atelier
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