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Zurich Art Prize für Robin Rhode

Zurich Art Prize 2018 an Robin Rhode

Robin Rhode erhält den Zurich Art Prize 2018. Der 1976 in Kapstadt geborene, heute in Berlin lebende Künstler darf sich über ein Preisgeld von insgesamt 100.000 Franken freuen, von denen 20.000 Franken direkt an ihn fließen. 80.000 Franken sind als Produktionskosten für eine Einzelausstellung im Züricher Haus Konstruktiv vorgesehen, das gemeinsam mit der Zurich Insurance Group die Auszeichnung vergibt. Die Jury unter Vorsitz von Museumsdirektorin Sabine Schaschl wählte den Südafrikaner aus der sechsköpfigen Finalistenrunde aus, der zudem noch Nina Canell, Juergen Staack, Iman Issa, Tina Gverovic und Marco Godinho angehörten. Sie zeigte sich begeistert von Rhodes Umgang mit konstruktiven Anleihen, die er lustvoll umzusetzen verstehe und dabei auf Raum und Kontext reagiere. Zusätzlich hob die Jury seine Praxis hervor, das Publikum zu integrieren.

Für Robin Rhode ist das Medium Zeichnung nicht auf einen Bildträger begrenzt, sondern eine Technik, die er nutzt, um im öffentlichen Raum ebenso wie an Museums- und Galeriewänden einen performativen Prozess zu entfachen. Rhode versteht die Zeichnung, die er bewusst komponiert, aber auch improvisiert, als etwas mit Raum und Kontext Verwobenes, das schlussendlich in Form von Fotosequenzen, Videos oder Objekten festgehalten wird. Ausgehend von Wandzeichnungen entwickelte er eine künstlerische Praxis, die alltägliche Beobachtungen, politische Statements, Sehnsüchte und im aktuellen Werk auch kunsthistorische Referenzen klug und humorvoll in teils slapstickartigen Gesten erfahrbar werden lässt. So basiert „Chalk Bike“ von 2015 auf einer Erfahrung aus der Schulzeit des Künstlers: Jüngere Schüler wurden von den älteren dazu angehalten, ein gezeichnetes Fahrrad an der Wand so zu fahren, als ob es real wäre. Die Installation in der Lehmann Maupin Gallery in New York bestand aus der originalgetreuen Nachbildung eines Fahrrades in weißer Kreide und mehreren auf die schwarze Wand angebrachten Kreidezeichnungen von Fahrrädern, die zusammen mit dem Objekt eine Bewegung suggerieren. Rhodes jüngste Arbeiten enthalten Verweise auf die Moderne, spielen mit dem Vokabular des Konstruktivismus und greifen farbtheoretische Überlegungen auf.

Das Museum Haus Konstruktiv hat 2007 gemeinsam mit der Zurich Insurance Group den „Zurich Art Prize“ ins Leben gerufen. Honoriert wird jährlich eine eigenständige junge Künstlerposition, die sich an den Schnittstellen zwischen dem Erbe der konkret-konstruktiven und konzeptuellen Kunst einerseits und gegenwärtigen Tendenzen andererseits bewegt. Bisherige Preisträger waren Carsten Nicolai, Tino Sehgal, Ryan Gander, Mai-Thu Perret, Mariana Castillo Deball, Adrián Villar Rojas, Haroon Mirza, Latifa Echakhch, Nairy Baghramian und im vergangenen Jahr Marguerite Humeau. Robin Rhodes Preisträgerausstellung ist ab Ende Oktober im Haus Konstruktiv zu sehen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Künstler:

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