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Die Ästhetik-Philosophin Juliane Rebentisch hat in Hamburg den Lessing-Preis erhalten

Kunst und Toleranz



Juliane Rebentisch hat den Hamburger Lessing-Preis 2018 erhalten

Juliane Rebentisch hat den Hamburger Lessing-Preis 2018 erhalten

Alle vier Jahre wird der aktuell mit 10.000 Euro dotierte „Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg“ verliehen. Das Erschreckende daran: Den 1930 ins Leben gerufenen Preis, der im Sinne Gotthold Ephraim Lessings einen Geistesmenschen ehrt, der sich die Vermittlung von Toleranz auf die Fahnen geschrieben hat, hatten bisher nur zwei Frauen erhalten. Zuletzt wurde die ungarische Philosophin Agnes Heller 1981 ausgezeichnet. Die deutsch-amerikanische Soziologin Hannah Arendt erhielt den Lessing-Preis 1959.


Am Sonntagmorgen fand die feierliche Preisverleihung im Hamburger Thalia Theater statt. Die Preisträgerin in diesem Jahr ist wieder eine Frau: Juliane Rebentisch, Jahrgang 1970, Professorin für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und amtierende Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik. Der Thalia-Schauspieler Tilo Werner führte launig durch den Vormittag. In seiner Laudatio erläuterte Ekkehard Knörer, Herausgeber der Zeitschrift „Merkur“, die philosophische Denkweise von Juliane Rebentisch, die unter anderem als Autorin und Beiratsmitglied der kunsttheoretischen Zeitschrift „Texte zur Kunst“ bekannt ist. In ihrer Lessing-Preisrede bezog sich Juliane Rebentisch dann explizit auf die tolerante Haltung Lessings und beschwor angesichts der Herausforderungen der heutigen Zeit, die vielerorts von Rechtspopulismus und der Aushöhlung demokratischer Rechte geprägt sei, die Gefahren einer uneingeschränkten Toleranz, auch gegenüber den Intoleranten, die letztendlich einer Abschaffung der offenen Gesellschaft gleichkomme.

Kultursenator Carsten Brosda überreichte den Preis, bevor das musikalische Highlight des Vormittags begann. Anne Imhof und Eliza Douglas gaben eine musikalische Darbietung. Wer im vergangenen Sommer ihre mit dem „Goldenen Löwen“ ausgezeichnete Performance „Faust“ im Deutschen Pavillon auf der Biennale Venedig gesehen hatte, wird den eingängigen, tief melancholischen Sound auf Anhieb wiedererkannt haben.

Kontrastprogramm: Nach einem kurzen Umbau auf der Bühne spielten zwei Schauspielerinnen des Thalia Theaters eine kleine Szene aus dem Stück „Das achte Leben (Für Brilka)“ von Nino Haratischwili. Die 1983 in Tiflis geborene Theaterautorin, Regisseurin und Romanautorin erhielt das mit 5.000 Euro dotierte Stipendium zum Lessing-Preis. Nino Haratischwili, die heute in Hamburg lebt, las nach der Laudatio von Julia Lochte, der Chefdramaturgin des Thalia Theaters, einige Seiten aus ihrem neuen Roman, der im September erscheinen wird.



30.01.2018

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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Eliza Douglas und Anne Imhof bei ihrer musikalischen Performance
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Nino Haratischwili, Szene aus „Das achte Leben (Für Brilka)“
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Das Stipendium zum Lessing-Preis 2018 geht an Nino Haratischwili
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Nino Haratischwili, Szene aus „Das achte Leben (Für Brilka)“

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Das Stipendium zum Lessing-Preis 2018 geht an Nino Haratischwili

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Eliza Douglas und Anne Imhof bei ihrer musikalischen Performance

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