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Tischbein-Gemälde wieder in Kassel

Johann Heinrich Tischbein d.Ä., Louis Gaucher, Duc de Châtillon, 1762

Die Museumslandschaft Hessen Kassel kann sich über einen Neuerwerb für ihre Gemäldesammlung Alter Meister freuen. Ein der Forschung jahrzehntelang unbekanntes Werk von Johann Heinrich Tischbein d.Ä. mit dem Titel „Bildnis des Louis Gaucher, Duc de Châtillon“ kehrt mit der Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Ernst von Siemens Kunststiftung als einzigartiges Zeugnis der Kasseler Geschichte an seinen Entstehungsort zurück.

Das 1762 vollendete Gemälde wurde 1928 im Pariser Auktionshaus Drouot versteigert. Drei Jahre später folgte die letztmalige Veröffentlichung. Für die Provenienzforschung war das Jahr 2015 lohnend, denn damals tauchte das Werk in Rouen wieder auf. Zunächst für ein französisches Standesporträt aus Mitte des 18. Jahrhunderts gehalten, konnte später die Verfasserin des Tischbein-Werkverzeichnisses es als eigenständige Arbeit des Kasseler Hofmalers identifizieren. Schließlich ging das 223 mal 129 Zentimeter große Objekt bei einer Versteigerung des Wiener Dorotheums im April 2016 für netto 45.000 Euro in den Besitz der Museumslandschaft Hessen Kassel über.

Selbstbewusst und in den königlichen Ordonnanzen des französischen Reiterregiments gekleidet, posiert der Offizier Louis Gaucher lebensgroß auf einer leichten Anhöhe. Seinen Blick richtet er selbstsicher zum Betrachter, während er die linke behandschuhte Faust in die Hüfte stemmt. Mit dem rechten Zeigefinger deutet er auf eine entrollte Karte, die auf einem Fels liegt. Auf dem Schriftstück lassen sich die Stadtmauern und das Umland Kassels erkennen. Im Hintergrund sieht man die Landschaft der heutigen Wilhelmshöhe mit der Kolossalstatue des Herkules und dem Schloss am Weißenstein. Auf der rechten Seite befindet sich ein Feldlager. Davor sitzt eine Gruppe von kartenspielenden Soldaten. Unter anderem durch die historische Abbildung der Kassler Landschaft wird das Tischbein-Gemälde zu einem wichtigen Dokument seiner Zeit.

Johann Heinrich Tischbein, der von 1722 bis 1789 lebte, porträtierte den französischen Besatzungsoffizier Louis Gaucher in der ikonografischen Tradition des europäischen Herrscherbildnisses. Das Gemälde fügt sich in das Œuvre des Klassizisten ein. Bereits in den 1750er Jahren fertigte Tischbein für die Kasseler Landgrafen Wilhelm VIII. und Friedrich II. Herrscherportraits an. Tischbein gelang es, sich weit über die Landesgrenzen der Grafschaft Hessen-Kassel hinaus als Porträtist einen Namen zu machen. Zwischen 1756 und 1763, zur Zeit der französischen Besatzung, erhielt der Künstler mehrere Aufträge von hochrangigen Offizieren, somit auch von Gaucher. Dieser war während des Siebenjährigen Krieges Teil der Besatzungsmacht in Kassel.

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

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Johann Heinrich Tischbein d.Ä., Louis Gaucher, Duc de Châtillon, 1762
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Johann Heinrich Tischbein d.Ä








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