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Verschollene Klimt-Zeichnung bei Sekretärin aufgetaucht

Das verschollene Blatt: Gustav Klimts „Zwei Liegende“

Unerwartet kam in Linz eine Zeichnung Gustav Klimts wieder ans Tageslicht. Das Blatt galt zusammen mit drei Bildern Egon Schieles als verschollen. Die Werke hingen als Leihgaben in der Neuen Galerie Linz. Nachdem die Stadt nach langem Rechtsstreit mit den Eigentümern für den Schaden mit 8,31 Millionen Euro aufkommen musste, tauchte nun Klimts Zeichnung „Zwei Liegende“ unerwartet im Nachlass einer ehemaligen Sekretärin der Galerie auf. In Linz fasst man nun Hoffnungen, auch Schieles Ölgemälde „Tote Stadt“, sein Aquarell „Junger Mann“ und die Zeichnung „Paar“ wiederzufinden. Für sachdienliche Hinweise schrieb die Stadt eine Belohnung von 5.000 Euro aus.

Die insgesamt vier Kunstwerke nahm Walter Kasten, der damalige Kustos des Hauses, im Jahr 1951 als Leihgabe von der Linzer Künstlerin Olga Jäger an. 1958 bis 1973 war er anschließend Leiter der Neuen Galerie. Seine Sekretärin, die 2017 verstarb, sprach ihn während dieser Zeit auf die von ihr bemerkte falsche Dokumentation von Leihgaben an. Im Gegenzug für ihr Schweigen in dieser Angelegenheit „schenkte“ ihr Kasten die „Zwei Liegenden“ von Klimt, wie nun aus der letzten Verfügung der Verstorbenen hervorgeht. Widerrechtlich nahm sie das „Geschenk“ an sich. Als sie aber von Nachforschungen zu dessen Verbleib erfuhr, versteckte sie es in einem Schrank. Die Sekretärin verfügte, Klimts Zeichnung nach ihrem Tod an die Stadt zurückzugeben.

Die Erben der Eigentümerin und Leihgeberin Olga Jäger, verstorben 1965, forderten zwischenzeitlich im Jahr 1990 und 2006 die Kunstwerke zurück. Aufgrund derer Unauffindbarkeit klagten sie gegen die Stadt, die zum Zahlen des umstritten hohen Schadensersatzes verpflichtet wurde. Linz prüft aktuell dessen Verjährung aufgrund der zweimaligen Rückforderung durch die Erben. Die Staatsanwaltschaft sowie das Landeskriminalamt legen derzeit die Suche nach den drei noch vermissten Werken neu auf. Das jahrzehntelang vermisste Klimt-Bild „Zwei Liegende“ wird nun im Lentos Kunstmuseum im Rahmen der Ausstellung „1918 – Klimt. Moser. Schiele – Gesammelte Schönheiten“ ab dem 16. Februar präsentiert. Gegen Rückzahlung des Schadensersatzes ist die Stadt für eine Rückgabe des Werkes an die ursprünglichen Eigentümer offen.


14.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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Rechtsstreit um verschwundene Bilder: Stadt Linz gibt nicht auf

Variabilder:

Das verschollene Blatt: Gustav Klimts „Zwei Liegende“
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Künstler:


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