Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 24.03.2018 55. - Kunstauktion Bildende Kunst des 16.-21. Jahrhunderts

© Schmidt Kunstauktionen Dresden

Anzeige

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Folkwang Museum würdigt Klaus Staeck zum 80. Geburtstag

Klaus Staeck, Vorsicht Kunst, 1982

Inzwischen etwas in die Ferne gerückt, gehört das Schaffen von Klaus Staeck untrennbar zur Geschichte der Bundesrepublik in den 1970er und 1980er Jahren. Seine satirischen Plakate provozierten, weil sie stets den Kern der Probleme trafen. Jetzt widmet das Museum Folkwang in Essen dem Grafiker, Satiriker, Polit-Aktivisten und ehemaligen Präsidenten der Akademie der Künste in Berlin zu seinem 80. Geburtstag am 28. Februar eine Retrospektive. Es ist die größte seiner mehr als 3.000 bisherigen Einzelausstellungen.

Der Titel „Sand fürs Getriebe“ beschreibt präzise, worum es Klaus Staeck in seiner politisch motivierten Kunst geht – die er zunächst nicht einmal als „Kunst“ verstanden hat. Seit 1971 hat der Jurist, der seit 1968 als Rechtsanwalt zugelassen ist, über 300 Plakate geschaffen. Sie bestehen größtenteils aus Fotomontagen, die Staeck mit eigenen ironischen oder satirischen Sprüchen versieht: Zum Ärger seiner konservativen politischen Gegner greifen sie Missstände auf und entlarven zynische Sprachregelungen. Auch auf seinen Postkarten-Editionen verfährt Staeck in gleicher Weise. Er will damit durch Provokation zum Nachdenken anregen und Lügen, Halbwahrheiten und das heuchlerische Beschönigen skandalöser Tatbestände aufdecken. Dass Staeck dabei bewusst einseitig verfährt und das linke politische Lager verschont, gehört zu seinem Profil.

Ein besonderer Akzent der Ausstellung liegt auf den frühen abstrakten Holzschnitten und gesellschaftskritischen Siebdrucken des 1938 in Pulsnitz geborenen Grafikers, die den Weg zum ersten kritischen Plakat ebneten: „Sozialfall“ zeigt eine Zeichnung der Mutter von Albrecht Dürer mit dem Slogan: „Würden Sie dieser Frau ein Zimmer vermieten?“ Im Kontext des groß gefeierten Dürer-Jubiläums und der damaligen – heute wieder aktuellen – Wohnungsnot traf das Plakat den Nerv der Zeit.

Die Essener Ausstellung zeigt in sieben chronologisch gegliederten Kapiteln die frühen Arbeiten Staecks, den Übergang von der Druckgrafik zum Plakat und rund 200 Plakate aus den Jahren 1971 bis 2017. Neun Stunden dokumentarisches Filmmaterial, zwei Großinstallationen und eine in den 1980er Jahren entstandene Fotoserie über Bitterfeld geben Einblick in die politischen Aktivitäten Staecks, ergänzt durch Multiples, Postkarten, Dokumente und Archivmaterial.

Zur Ausstellung „Klaus Staeck. Sand fürs Getriebe“ ist bis zum 8. April zu sehen. Das Museum Folkwang hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Der 256seitige Ausstellungskatalog der Edition Folkwang im Steidl-Verlag enthält Beiträge von René Grohnert, Tobias Burg und von Staecks langjährigem Verleger und Weggefährten Gerhard Steidl, dazu ein Interview von Monte Packham mit Klaus Staeck. Der Katalog kostet 20 Euro.

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
D-45128 Essen

Telefon: +49 (0)201 – 88 45 301
Telefax: +49 (0)201 – 88 45 330


14.02.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Werner Häußner

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


09.02.2018, Klaus Staeck - Sand fürs Getriebe

Bei:


Museum Folkwang

Variabilder:

Klaus Staeck, Vorsicht Kunst, 1982
Klaus Staeck, Vorsicht Kunst, 1982

Variabilder:

Klaus Staeck, Coca Cola I, 1970
Klaus Staeck, Coca Cola I, 1970

Variabilder:

Klaus Staeck, Thema Freihandel, 2015
Klaus Staeck, Thema Freihandel, 2015

Variabilder:

Klaus Staeck, Lügenbaron, 2017
Klaus Staeck, Lügenbaron, 2017

Variabilder:

Klaus Staeck, Würden sie dieser Frau ein Zimmer
 vermieten?, 1971
Klaus Staeck, Würden sie dieser Frau ein Zimmer vermieten?, 1971

Künstler:


Klaus Staeck








News vom 19.02.2018

Werefkin-Preis an Stella Hamberg

Werefkin-Preis an Stella Hamberg

Die Heidi Horten Collection in Wien

Die Heidi Horten Collection in Wien

Wilhelm-Loth-Preis für Olaf Nicolai

Wilhelm-Loth-Preis für Olaf Nicolai

Charles Atlas in Zürich

Charles Atlas in Zürich

News vom 16.02.2018

Peter Gorschlüter leitet das Museum Folkwang

Peter Gorschlüter leitet das Museum Folkwang

News vom 15.02.2018

Berühmte Waldseemüller-Karte in München ist eine Fälschung

Berühmte Waldseemüller-Karte in München ist eine Fälschung

Documenta-Arbeit für Dresden

Documenta-Arbeit für Dresden

Riefenstahl-Nachlass geht an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Riefenstahl-Nachlass geht an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Heinrich Siepmann in Mülheim

Heinrich Siepmann in Mülheim

Adrian Piper gewinnt Käthe-Kollwitz-Preis

 zur Monatsübersicht





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce