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Japanische Holzschnitte in Köln

Utagawa Hiroshige, Stoffbahnen in der „Färber-Straße“ in Kanda, 1857

Das 40jährige Bestehen seines 1977 eröffneten Neubaus feiert das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln mit der Ausstellung „Das gedruckte Bild. Die Blüte der japanischen Holzschnittkultur“. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Gebäude des japanischen Architekten Kunio Maekawa bewahrt unter anderem eine Sammlung von etwa 2.000 Objekten japanischer Farbholzschnitte und illustrierter Bücher. Die wichtigsten und ungewöhnlichsten Exponate stammen aus der Sammlung der Museumsgründer Adolf und Frieda Fischer, die sie zwischen 1895 und 1912 in Japan kauften. Unter den Exponaten sind Werke von Suzuki Harunobu, Utagawa Toyokuni, Kitagawa Utamaro, Kuwagata Keisai und Tsukioka Yoshitoshi zu sehen. Hinzu kommen Originaldruckplatten und eine Guckkastenkamera aus dem Völkerkundemuseum in Leiden.

Die Drucke wenden sich Darstellungen aus der Welt der Vergnügungsviertel und des Kabuki-Theaters zu. Die Auswahl umfasst zudem Sumo-Ringer, Helden der japanischen Geschichte, Kalender- und Gedichtblätter, Landschaftsdrucke, Dämonen und Gespenstern ebenso wie Szenen aus dem Ersten Japanisch-Chinesischen Krieg von 1894/95. Auch Europäer wurden verewigt, so etwa der holländische Kapitän Jan Cock Blomhoff (1779-1853) mit Zylinder in Begleitung zweier Dromedare. Der Kapitän ließ die exotischen Tiere in Japan für den Unterhalt seiner japanischen Frau zur Schau stellen. Das Blatt eines anonymen Urhebers von 1821 benennt die Wüstentiere irrigerweise als Kamele. Eine Mischung aus dekorativen Stoffbahnen mit Blick auf den Vulkan Fujijama hielt Utagawa Hiroshige 1857 mit dem Farbholzschnitt „Stoffbahnen in der ‚Färber-Straße‘ in Kanda“ in der Serie „100 berühmte Ansichten von Edo“ fest.

Hinzu kommen Mallehrbücher, darunter auch die Erstausgabe der Manga von Katsushika Hokusai. Der Begriff Manga, der etwa zwangloses, ungezügeltes Bild bedeutet, wird noch heute für japanische Comics genutzt. Hokusai-Mangas sind Skizzen, die in 15 Bänden zwischen 1814 und 1815 publiziert wurden. Der Künstler bietet Momentaufnahmen der japanischen Gesellschaft und Kultur. Weit bekannt ist Katsushika Hokusais „Die große Woge an der Küste von Kanagawa“ von 1830 aus der Serie „36 Ansichten des Fuji-Berges“. Die japanischen Farbholzdrucke bieten damit vielfältige Einblicke in das anspruchsvolle, bildungs- und vergnügungshungrige Publikum der Metropole Edo, des heutigen Tokyo.

Die Ausstellung „Das gedruckte Bild. Die Blüte der japanischen Holzschnittkultur“ läuft vom 1. März bis zum 1. Juli. Das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln ist täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr und jeden ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9,50 Euro, ermäßigt 5,50 Euro. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog.

Museum für Ostasiatische Kunst Köln
Universitätsstraße 100
D-50674 Köln

Telefon: +49 (0)221 – 221 286 08
Telefax: +49 (0)221 – 221 286 10

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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01.03.2018, Das gedruckte Bild - Die Blüte der Japanischen Holzschnittkultur

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Museum für Ostasiatische Kunst

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 „Färber-Straße“ in Kanda, 1857
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