Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 30.06.2018 Auktion A185: PostWar & Contemporary

© Koller Auktionen AG

Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Anzeige

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Beckmanns „Eisgang“ bleibt in Frankfurt

Max Beckmanns „Eisgang“ wird weiterhin im Städel Museum zu sehen sein. Mit den Erben der ursprünglichen Eigentümer konnte sich der Städelsche Museums-Verein über einen Verbleib des Gemäldes, das wohl als NS-Raubkunst angesehen werden muss, in Frankfurt einigen. Das im Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes gelistete, charakteristische Main-Panorama wurde 1994 vom Museums-Verein erworben. Im Zuge der Provenienzforschung stellte sich nun heraus, dass der erste Besitzer des 1923 entstandenen Bildes Fritz Neuberger war. Der jüdische Textilfabrikant aus Frankfurt hatte es direkt von Max Beckmann gekauft. Neuberger und seine Frau Hedwig wurden von den Nationalsozialisten verfolgt, deportiert und in Ostpolen ermordet.

Zwar ist die Provenienz über weite Strecken, vor allem in der NS-Zeit, nicht mehr rekonstruierbar. Doch spreche alles dafür, dass der Blick über den Main auf den Eisernen Steg mit treibenden Eisschollen dem Ehepaar Neuberger verfolgungsbedingt abhandenkam, teilte das Städel heute mit. Der „Eisgang“ gehört zu den mehr als ein Dutzend Stadtansichten in Öl, die Max Beckmann während seiner 17 Jahre in Frankfurt gemalt hat. Mit dem Städel Direktor Georg Swarzenski verband ihn eine enge Freundschaft. Bis zu seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten im April 1933 hatte Beckmann eine Professur an der Städelschule inne. Mit den Neuberger-Erben sei nun eine „faire und gerechte Lösung“ im Sinne der Washingtoner Prinzipien zur Rückgabe von NS-Raubkunst erzielt worden. Großzügige finanzielle Unterstützung erhielt der Städelsche Museums-Verein dabei von der Bundesrepublik Deutschland. Eine Tafel am Gemälde soll zukünftig an das Schicksal des Ehepaars Neuberger erinnern.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Bei:


Städel Museum

Künstler:


Max Beckmann








News vom 22.06.2018

Dorothea von Stetten-Kunstpreis für Masar Sohail

Dorothea von Stetten-Kunstpreis für Masar Sohail

Untersuchungskommission entlastet Beatrix Ruf

Untersuchungskommission entlastet Beatrix Ruf

Deutsche Börse Photography Prize in Frankfurt

Deutsche Börse Photography Prize in Frankfurt

Neuer Rekordpreis für Franz Marc

Neuer Rekordpreis für Franz Marc

News vom 21.06.2018

Dieter Froelich erhält Kunstpreis der Sparkasse Hannover

Richard Riemerschmid im Germanischen Nationalmuseum

Richard Riemerschmid im Germanischen Nationalmuseum

„Tag der Architektur“ in NRW

„Tag der Architektur“ in NRW

Österreichischer Kunstpreis vergeben

News vom 19.06.2018

Neubesetzungen im Museum Folkwang

Neubesetzungen im Museum Folkwang

Sam Gilliam: Farbenrausch im Kunstmuseum Basel

Sam Gilliam: Farbenrausch im Kunstmuseum Basel

Friedrich Werthmann gestorben

Friedrich Werthmann gestorben

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Frühjahrsauktionen mit ausgezeichneter Bilanz - So kann der Herbst kommen
Ketterer Kunst Auktionen





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce