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Österreichische Fotografie in Salzburg

Das Museum der Moderne Salzburg widmet sich in seiner aktuellen Schau der Fotografie in Österreich von 1970 bis 2000. Die Schau ist in fünf Themenbereiche gegliedert, die Bilder von 24 Künstlern versammeln, darunter von Heimrad Bäcker, Heinz Cibulka, Peter Dressler, Valie Export, Seiichi Furuya, Bodo Hell, Helmut Kandl, Branko Lenart, Lisl Ponger und Loredana Selichar. Die Exponate stammen aus den hauseigenen Beständen und der hier angesiedelten Fotosammlung des Bundes. Die in Kooperation mit der Albertina in Wien entwickelte Ausstellung wird in Salzburg zudem mit einem Schwerpunkt auf Pionierarbeiten hiesiger Institutionen und Fotografen verstärkt, die Einfluss auf die österreichische Fotografie der damaligen Zeit besaßen.

Der Aufbruch in der Zeit um 1970 ließ unterschiedliche Fotografen einen Blick auf das Regionale, die politische Vergangenheit, verschiedene kulturelle Identitäten, diverse soziale Milieus und urbane Soziografien ablichten. Ihre Fotografien spiegeln etwa ihre Vorstellungen der Heimat. Der Begriff Heimat ist schwer fassbar, da er mit Kontroversen verbunden ist und ein theoretischer Diskurs fehlt. Die Exponate bieten jeweils individuelle Perspektiven in künstlerischer wie auch methodischer Weise.

In den 1980er Jahren wandelte sich die Situation und ermöglichte eine neue künstlerische Auseinandersetzung, etwa in der Gründung des Fotohofs in Salzburg oder der Fotozeitschrift Camera Austria in Graz. Die Bilder präsentieren Aspekte des Verschwindens von gesellschaftlichen und architektonischen Strukturen, so die Kuratorin Christiane Kuhlmann. Einige Fotografen wenden sich dem Alltag und Lebensumfeld zu, andere dem nationalsozialistischen Erbe. Manfred Willmanns Serie „Das Land“ aus den Jahren 1981 bis 1989 zeigt in einer Aufnahme ein barfüßiges Mädchen auf einer Bergwiese in einem roten Blumenkleid, das mit rosigen Wangen glücklich in die Kamera lächelt. Es steht für eine noch nicht belastete Verbindung des Menschen mit der Natur.

Das Spiel mit den Möglichkeiten des Mediums war ein weiterer Ausgangspunkt, der die Authentizität und dokumentarischen Charakter der Fotografie infrage stellte, etwa Friedl Kubelkas schwarz-weiße Collage „Wien, Graben, Dämmerung“ von 1984. Der Straßenzug mit prächtigen beleuchteten Bauten gewährt einen Blick auf die weiter hinten zwischen die Wohn- und Kaufhäuser gepresste barocke Kirchenfassade von St. Peter. Das Werk setzt sich aus schwarz gerahmten kleineren quadratischen Fotos zusammen, die von dem in die Tiefe führenden Straßenzug auf der rechten Seite nach links hin sukzessive heller werden. Mit diesem Trick gelingt es Kubelka, die Dämmerung selbst auf Film festzuhalten.

Die Ausstellung „Österreich. Fotografie 1970-2000“ läuft bis zum 1. Juli. Das Museum am Mönchsberg hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog für 29,80 Euro.

Museum der Moderne Salzburg – Mönchsberg
Mönchsberg 32
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 (0)662 – 84 2220 403
Telefax: +43 (0)662 – 84 2220 700

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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