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Büste eines promovierten Teenagers für Nürnberg

Alexis Poitevin, Büste der Dorothea von Rodde-Schlözer, 1806

Das Germanische Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg darf sich über eine Büste der Dorothea von Rodde-Schlözer aus dem Jahr 1806 freuen. Die Neuerwerbung ist eine Terrakottaarbeit von Alexis Poitevin (1764-1816) und konnte mit Mitteln der Ernst von Siemens Kunststiftung für die Sammlung des Museums gesichert werden. Das Besondere an Dorothea von Rodde-Schlözer (1770-1825) ist, dass sie bereits mit 17 Jahren als zweite Frau in Deutschland die Doktorwürde erwarb. Die junge Kunstmalerin war die Tochter von August Ludwig von Schlözer, des Historikers und Staatswissenschaftlers in Göttingen. Bereits früh wurde sie in Fremdsprachen, Musik, Kunst und den Naturwissenschaften unterrichtet und bereiste das In- und Ausland in Begleitung ihres Vaters. Die Universität Göttingen promovierte Dorothea von Rodde-Schlözer 1787 an der Philosophischen Fakultät. Vor ihr gelang es nur Dorothea Christiane Erxleben im Jahr 1754, die Doktorwürde in Medizin an der Universität Halle zu erhalten.

„Der Erwerb einer unikalen Büste der promovierten Dorothea von Rodde-Schlözer ist ein wichtiges kulturhistorisches Signal für die Sammlung des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg“, freut sich Martin Hoernes, Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung. Frank Matthias Kammel, Sammlungsleiter am GNM, erklärt: „Die Gattung des plastischen Porträts ist im Germanischen Nationalmuseum bisher in nur wenigen Beispielen vertreten. Das bisher unbekannte, außerordentlich originelle, lebensnahe Frauenbildnis ist von hoher künstlerischer Qualität und bereichert schon allein deswegen den Bestand.“ In Paris waren mehrere Deutsche auch in den intellektuellen und künstlerischen Zirkeln anzutreffen, so dass die Büste auch aus kulturgeschichtlicher Sicht die wegweisende Bedeutung der Pariser Bildhauerei für die deutsche Kunst und Geisteswelt um 1800 illustriert.

Dorothea Schlözer heiratete 1792 den Lübecker Patrizier und Kaufmann Mattheus Rodde. Beide wurden 1803 in den Adelsstand zu Freifrau und Freiherr erhoben. Drei Jahre später wurde Rodde zum außerordentlichen Bürgermeister der Hansestadt ernannt. Er reiste in diesem Zusammenhang mehrfach nach Paris, wo er seine Frau porträtieren ließ. Eine weitere Büste der Dorothea von Rodde-Schlözer aus dem Jahr 1806, die sich heute im Bode-Museum in Berlin befindet, fertigte der Klassizist Jean-Antoine Houdon an. Alexis Poitevin gehörte zu den namhaften Pariser Bildhauern seiner Zeit. Er war Absolvent der Königlichen Akademie und Schüler Houdons. Ruhm erwarb er sich vor allem mit lebensgroßer Sakral- und Denkmalsplastik sowie den Büsten von Gelehrten. Plastische Brustbilder von Frauen waren zu seiner Zeit noch selten, daher verdient die Neuerwerbung auch in dieser Hinsicht besondere Beachtung.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Alexis Poitevin, Büste der Dorothea von Rodde-Schlözer, 1806
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Künstler:

Alexis Poitevin








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