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Dora Koch-Stetter in Ahrenshoop

Das Kunstmuseum Ahrenshoop präsentiert erstmals eine umfassende Schau zum Werk von Dora Koch-Stetter. Die Malerin gehörte zu den wichtigen Vertretern der dortigen Künstlerkolonie, ihr Œuvre ist aber wenig bekannt. In der Retrospektive gewähren nun etwa 60 Gemälde, Zeichnungen und Grafiken einen Einblick in das Schaffen der 1881 in Bayreuth geborenen und 1968 in Ahrenshoop verstorbenen Künstlerin. Neben bisher noch nie gezeigten Arbeiten der Expressionistin erstrahlen Dank der Restaurierung bekannte Werke neu auf. Katrin Arrieta, Künstlerische Leiterin des Museums, erklärt: „Dora Koch-Stetter ist eine der prägenden Positionen der Künstlerkolonie in der zweiten Generation. … Der Beitrag Dora Koch-Stetters zur Geschichte der Moderne in Ahrenshoop kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. In ihrer an der internationalen Moderne, an Matisse, van Gogh, Gauguin und auch Munch geschulten Malerei ihrer besten Zeit zeigt sie sich qualitativ auf einer Höhe, die durchaus nationale Wertigkeit hat.“

1884 zog Dora Koch-Stetter mit ihrer verwitweten Mutter nach Berlin. Nach dem abgeschlossenen Zeichenstudium eröffnete sie 1901 ihr eigenes Atelier. Gleichzeitig erweiterte sie ihre Fertigkeiten als Schülerin von Lovis Corinth, Conrad Fehr und Arthur Segal. 1911 besuchte sie erstmals Ahrenshoop und bereiste zwischen 1902 und 1913 Belgien, Dänemark, Bayern und Pommern. 1917 heiratete sie den Zeichner Fritz Koch-Gotha und gab ihre Lehrtätigkeit im eigenen Atelier auf. leuchtende Farben, reduzierte Formen, expressive und gleichwohl einfühlsame Porträts und Landschaften charakterisieren ihre Bilder. In der Zeit um 1913 produzierte Dora Koch-Stetter mehr Arbeiten, was wohl unter anderem auf ihren Besuch der belgischen Künstlerkolonie Knokke zurückzuführen ist. Seit 1927 lebte die Malerin bis zu ihrem Tod in der Künstlerkolonie Ahrenshoop.

Der Zweite Weltkrieg zerstörte mehrere Bilder der Künstlerin in ihrem Berliner Atelier. Viele Arbeiten gelten heute immer noch als verschollen. Einige Gemälde konnte der Schwiegersohn von Dora Koch-Stetter aus der Hauptstadt retten, jedoch schnitt er die Leinwände aus den Rahmen heraus, rollte sie und versandte sie per Post in den Norden. Die Folgen waren neben der Verschmutzung auch beschädigte Malschichten. Diese Probleme behob das Museum nun mit einer umfassenden Restaurierungsmaßnahme, die von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Stiftung der Sparkasse Vorpommern unterstützt wurde.

Die Ausstellung „Dora Koch-Stetter (1881-1968). Ein Ahrenshooper Weltbild der Moderne“ läuft bis zum 2. September. Das Museum hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, ab April von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Am Ostermontag ist das Haus von 13 bis 18 Uhr zugänglich. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog für 16 Euro.

Kunstmuseum Ahrenshoop
Weg zum Hohen Ufer 36
D-18347 Ostseebad Ahrenshoop

Telefon: +49 (0)38220 – 66 79 0
Telefax: +49 (0)38220 – 66 79 22

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


24.03.2018, Dora Koch-Stetter (1881–1968) | Ein Ahrenshooper Weltbild der Moderne

Bei:


Kunstmuseum Ahrenshoop

Künstler:

Dora Koch-Stetter








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