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Nachlass Hin Bredendiecks für Oldenburg

Der Nachlass des Bauhäuslers Hin Bredendieck kommt nach Oldenburg. Der Sohn des 1904 im ostfriesischen Aurich geborenen Designers überlässt dem dortigen Landesmuseum das umfangreiche Konvolut an Dokumenten als Dauerleihgabe. Der gut erhaltene Bestand war der Forschung bisher unbekannt und umfasst unter anderem den Briefwechsel, Notizen, Fotografien, Entwürfe und Skizzen, die bei den Nachfahren Bredendiecks in Irland lagerten.

Der Kontakt mit der Familie Bredendiecks kam im Rahmen des Forschungsprojekts „Das Bauhaus in Oldenburg – Avantgarde in der Provinz“ zustande, das zum Bauhaus-Jubiläum im kommenden Jahr in die Ausstellung „Zwischen Utopie und Anpassung – Das Bauhaus in Oldenburg“ mündet. „Hin Bredendiecks Leben und Werk stehen exemplarisch für Erfolg, Emigration und internationale Verbreitung der am Bauhaus entwickelten Design-Ideen. Die Untersuchung des Nachlasses ist vielversprechend und wird zahlreiche Lücken in der Forschung schließen“, so Gloria Köpnick, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bauhaus-Projekt und Kuratorin der Bauhaus-Ausstellung 2019.

Hin Bredendieck war von 1927 bis 1930 Student am Bauhaus in Dessau und gemeinsam mit der Künstlerin Marianne Brandt an der Konzeption wegweisender Entwürfe der Metallwerkstatt unter anderem für den Leuchtenhersteller Kandem beteiligt. Nach kurzer intensiver Zusammenarbeit mit László Moholy-Nagy und Herbert Bayer in deren Berliner Ateliers holte Sigfried Giedion, der bedeutende Promotor der Moderne in der Schweiz, Bredendieck nach Zürich, wo er dessen konstruktives Talent für die Schweizer Leuchtenfabrik BAG Turgi fruchtbar machte.

Nach kurzer Zusammenarbeit mit dem Bauhäusler Hermann Gautel in Oldenburg war Hin Bredendieck durch die sich verändernde politische, wirtschaftliche und persönliche Situation schließlich veranlasst, einem Ruf Moholy-Nagys zu folgen, und emigrierte 1937 mit seiner Familie in die USA, wo er am New Bauhaus Chicago einen Lehrauftrag erhielt. Als Gründungsdirektor des Instituts für Industriedesign am Georgia Institute of Technology in Atlanta wurde Bredendieck in der Nachkriegszeit zu einem der einflussreichsten Vermittler der Bauhaus-Ideen in Amerika. In der Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia starb er dann auch 1995.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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