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Birgit-Jürgenssen-Preis für Vilte Braziunaite

Der Birgit-Jürgenssen-Preis 2018 geht an Vilte Braziunaite

Vilte Braziunaite erhält in diesem Jahr den Birgit-Jürgenssen-Preis. Die fünfköpfige Jury hat sich einstimmig für die 1991 in Vilnius geborene Künstlerin entscheiden, die seit 2015 an der Akademie der bildenden Künste in Wien studiert. Sie darf sich nun über ein Preisgeld von 15.000 Euro freuen. Das Werk von Braziunaite zeichne sich durch einen überaus reflektierten Umgang mit zeitgenössischen Formen der Bildproduktion aus, so die Jury. Insbesondere in ihren Videoessays überlagerten sich reale und virtuelle Ebenen scheinbar übergangslos und nivellierten unser Distinktionsvermögen.

In seiner Begründung führt das Preisgremium weiter aus: „Die auf eine übersteigerte Oberflächenästhetik setzenden Filmarbeiten und Skulpturen der Künstlerin wirken artifiziell und hyperreal zugleich, schaffen aber gerade in ihrer Ambivalenz einen irritierenden Einblick in die Bildlogiken der Gegenwart, ihre ökonomischen Verwertungsstrategien und manipulativen Mechanismen. Natur erscheint nur noch in kommodifizierter Form, Dokumentarfotos und Stock Images sind austauschbar, Nahrungsmittel werden mit Farbstoffen angereichert, um attraktivere Konsumangebote darzustellen. Braziunaites Arbeiten verhalten sich gegenüber solchen Übersteigerungen und Optimierungen vermeintlich affirmativ, um auf einer Kommentarebene die herausgehobene Rolle zu betonen, die sensorische Stimulationen auch in ökonomischer und politischer Hinsicht spielen – als Agenten multipler Entscheidungsprozesse, die von der rationalen auf eine scheinbar intuitive, letztlich aber gezielt gelenkte Ebene verschoben werden.“

Vilte Braziunaite studierte zunächst Fotografie und Medienkunst an der Vilnius Academy of Art und legte dort ihren Bachelor ab. Seit 2014 arbeitet sie künstlerisch im Duo mit ihrem 1991 geborenen Landsmann Tomas Sinkevicius zusammen. An der Akademie der bildenden Künste in Wien ist Constanze Ruhm ihre Professorin. Braziunaites Videoinstallation „A Romance of Many Dimensions“, die aus einem Videoloop, einer Lichtprojektion und einem anamorphotisch verzogenen Tisch besteht, war zuletzt 2017 im Rahmen der Ausstellung „Posthuman Complicities“ im xhibit der Akademie zu sehen.

Der Birgit-Jürgenssen-Preis wird heuer zum fünfzehnten Mal im Gedenken an die ehemals an der Akademie lehrende Künstlerin Birgit Jürgenssen verliehen. Seit den frühen 1980er Jahren war sie am Aufbau einer spartenübergreifenden Arbeitsplattform im Zwischenbereich von Malerei und Fotografie beteiligt. Daher richtet sich die Auszeichnung, die jährlich vom österreichischen Bundeskanzleramt, der Akademie der bildenden Künste und dem Galeristen Hubert Winter vergeben wird, an Studierende der Akademie unter besonderer Berücksichtigung auf Werke der künstlerischen Fotografie, der Video- oder Medienkunst. Die Jury bestand in diesem Jahr aus Mona Hahn, Künstlerin und Professorin für Kunst im Öffentlichen Raum, Vanessa Joan Müller, Dramaturgin Kunsthalle Wien, Peter Noever, Designer und Ausstellungsmacher, Constanze Ruhm, Künstlerin und Professorin für Kunst und digitale Medien, sowie Gabriele Schor, Direktorin Sammlung Verbund.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Der Birgit-Jürgenssen-Preis 2018 geht an Vilte Braziunaite
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Vilte Braziunaite und Tomas Sinkevicius, Paint Job
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Vilte Braziunaite und Tomas Sinkevicius, Paint Job, 2018
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Künstler:

Vilte Braziunaite








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