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Friedrich-Leihgabe für die Hamburger Kunsthalle

Caspar David Friedrichs Gemälde „Ruine Oybin“ im Friedrich-Saal der Hamburger Kunsthalle

Das Gemälde „Ruine Oybin“ von Caspar David Friedrich bereichert ab heute die Sammlung der Hamburger Kunsthalle. Manfred und Angelika Brockhaus, in der Schweiz lebende Nachfahren des Verlegers Heinrich Brockhaus, haben das um 1812 entstandene Werk, das der Friedrich-Forschung bisher weitgehend unbekannt war, dem Museum als Dauerleihgabe überlassen. Es ergänzt den Kunsthallen-Bestand, den zweitgrößten nach der Alten Nationalgalerie in Berlin, um das für Friedrich wichtige Motiv der Ruine und kehrt damit nach Hamburg zurück. Denn das Bild befand sich im Besitz der Schriftstellerin Elise Campe, die es vermutlich kurz vor ihrem Tod Milly Brockhaus, der in Leipzig lebenden Schwiegertochter von Heinrich Brockhaus, vermachte.

Auf dem Weg ins Riesengebirge hatte Caspar David Friedrich 1810 den oberhalb der gleichnamigen Ortschaft gelegenen Berg Oybin bestiegen. Von dessen Gipfelplateau aus scheinen ihn die Überreste des Cölestinerklosters besonders gefesselt zu haben; direkt vor Ort schuf er eine aquarellierte Bleistiftzeichnung. Das seit 1906 im Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle aufbewahrte Blatt zeigt den Blick in die Sakristei der Klosterkirche mit ihrem chorartigen Abschluss. Die im Abendlicht aufscheinende „Ruine Oybin“ entstand auf Grundlage dieser Aquarellzeichnung.

In dem Gemälde verbindet Friedrich unmittelbares Naturerlebnis mit religiöser Überhöhung. Den sakralen Gehalt unterstreicht er durch Gegenstände und deren natursymbolischen Setzungen: Links am Gemäuer hängt ein Kruzifix, das durch die grünen Rankenpflanzen zu neuen Leben erwacht; die auf dem Altartisch wachsenden Getreideähren verweisen auf das Sakrament der Eucharistie; die gotische Madonnenskulptur wird durch eine als Mariensymbol geläufige Lilie ergänzt. In ihrer Dreizahl korrespondieren die Gegenstände zudem mit den Fensteröffnungen, womit Friedrich vermutlich auf die göttliche Dreieinigkeit verweisen wollte. Die Gestaltung des Himmels hat maßgeblichen Anteil an der besonderen Stimmung, die von diesem Bild ausgeht.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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 Friedrich-Saal der Hamburger Kunsthalle
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Caspar David Friedrich








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