Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 27.10.2018 Auktion 49

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Hodler und Giacometti in Winterthur

Ferdinand Hodler, Blick ins Unendliche, 1913-1916

Am 19. Mai jährt sich 100. Todestag von Ferdinand Hodler. Das nehmen einige Schweizer Museen zum Anlass, den bedeutenden Maler der frühen Moderne mit Ausstellungen zu würdigen. Auch das Kunstmuseum Winterthur gesellt sich in den Reigen der Gratulanten und hat dafür einen weiteren Großen der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts ausgewählt: Alberto Giacometti. Der Dialog vereint es erstmals den Maler des Symbolismus der Jahrhundertwende und den Bildhauer des Existentialismus der Nachkriegsjahre in einer Schau. So wollen die beiden Kuratoren Konrad Bitterli und David Schmidhauser neue Wege beschreiten, indem sie Hodler nicht im Kontext seiner Zeit diskutieren, sondern in der Gegenüberstellung mit Giacometti neue gedankliche und ästhetische Zugänge eröffnen. Das Werk Hodlers untersuchen sie so auf seine inhaltliche Dimension und seine Relevanz für nachfolgende Generationen und stellen vor allem das Existentielle heraus.

Bitterli und Schmidhauser haben die über siebzig Exponate thematisch gruppiert und sechs Motivblöcke zusammengestellt: „Die Figur“, „Die Gruppen“, „Ego – Alter Ego“, „Liebe und Leiden“, „Bergwelten“ sowie „Zeichnung als Formfindung“. Formale Übereinstimmungen finden sich etwa in den Figurengruppen der beiden Künstler, die durch Wiederholung und Rhythmus geprägt sind. Alberto Giacomettis „Quatre figurines sur base“ von 1950 bilden den Auftakt zu Ferdinand Hodlers symbolistischen Figurenensembles mit den beiden Hauptwerke „Die Wahrheit“ von 1902 und „Der Blick ins Unendliche“ von 1913/16. Die existentielle Dimension sprechen etwa die Bilder und Zeichnungen von Valentine Godé-Darels Krankheit und ihrem langsamen Sterben an, die eine berührende Werkserie in Hodlers Œuvre bilden. Dem nüchternen Festhalten des Leidens und des körperlichen Zerfalls antwortet Giacomettis eindringliches Porträt seiner Mutter, deren ausgemergelter Kopf und Körper gleichsam im grauen Bildraum zu verschwinden scheinen.

Die Ausstellung „Ferdinand Hodler – Alberto Giacometti. Eine Begegnung“ ist bis zum 19. August zu sehen. Das Kunstmuseum Winterthur hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, dienstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 19 Franken, ermäßigt 15 Franken. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist er kostenlos. Begleitend zur Schau erscheint im Hirmer Verlag ein Katalog für 30 Franken.

Kunstmuseum Winterthur
Museumsstraße 52
CH-8402 Winterthur

Telefon: +41 (0)52 – 267 51 62
Telefax: +41 (0)52 – 267 53 17

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 15

Seiten: 1  •  2

Events (1)Adressen (1)Berichte (7)Variabilder (4)Künstler (2)

Veranstaltung vom:


21.04.2018, Ferdinand Hodler – Alberto Giacometti. Eine Begegnung

Bei:


Kunstmuseum Winterthur

Bericht:


Die Illusion des Raumes

Bericht:


Durchdringungen von Raum und Zeit, Bewegung und Stillstand

Bericht:


Erkundungen im Feld der Nichtreduzierbarkeit

Bericht:


Die Zerbrechlichkeit der Streichholz-Menschen

Bericht:


Vernetzung als Schlüssel zum Erfolg

Bericht:


Zwei ungleiche Freunde

Bericht:


Hoch auf dem Wagen vereint mit dem Tod








News vom 18.10.2018

Cologne Fine Art-Preis für Horst Antes

Cologne Fine Art-Preis für Horst Antes

George Grosz in Berlin

George Grosz in Berlin

Ara Güler gestorben

Ara Güler gestorben

News vom 17.10.2018

Thomas Meier-Castel in den Kunstsammlungen Chemnitz

Thomas Meier-Castel in den Kunstsammlungen Chemnitz

Zweimal Szeemann in Düsseldorf

Zweimal Szeemann in Düsseldorf

Sigrid Neubert ist tot

Sigrid Neubert ist tot

Balderers Szenario in Luzern

Balderers Szenario in Luzern

News vom 16.10.2018

Lovis Corinth-Preis für Peter Weibel

Lovis Corinth-Preis für Peter Weibel

Mel Ramos gestorben

Mel Ramos gestorben

Mammen-Aquarell für Berlinische Galerie

Mammen-Aquarell für Berlinische Galerie

Chinas Farben in Düsseldorf

Chinas Farben in Düsseldorf

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn - -	Lot 1267: Bedeutendes Objekt „Oscillating Echo Cipher“, Michael Glancy, 2002, Erlös: 33.000 Euro

Nachbericht Auktion 266 'Bedeutende Privatsammlung' und 'Europäisches Glas und Studioglas'
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn - Lot 122: Teller aus dem Militärservice, St. Petersburg, Kaiserliche Porzellanmanufaktur, Periode Nikolaus I (1825-1855), D. 24 cm

Vorbericht Auktion 267 'Russian Art & Icons'
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Galerie Frank Fluegel - Mel Ramos - Martini Miss.

Mel Ramos verstorben
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce