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Der Spiegel des Bösen

Vor allem ein Modellbausatz eines KZ aus Legosteinen von Zbigniew Libera wurde zum Stein des Anstoßes der am 17. März im Jüdischen Museum in New York eröffneten Schau „Mirroring Evil: Nazi Imagery/Recent Art“. So protestiert auch Menachem Rosensaft, der Gründer eines internationalen Netzwerkes von Kindern jüdischer Holocaust-Überlebender gegen die Ausstellung. Er bezeichnet diese als Affront und versucht anhand des Vergleichs mit einem gedachten Aufstellen einer Bin Laden-Büste am World Trade Center auf die Tragweite des Mangels an Sensibilität dieser Präsentation hinzuweisen.

Derartige Reaktionen hatte der Ausstellungsmacher Norman Kleeblatt vorausgeahnt. Er möchte mit der Schau auf die Trivialisierung des in der NS-Zeit erlebten Schreckens in der Kunst verweisen. Das Museum habe die Pflicht, auf eine neue Sichtweise der Geschichte aufmerksam zu machen. So meint Kleeblatt weiter, dass die Künstler „einen Blick auf die Täter und das Böse, das es immer noch gibt, werfen“ würden. Besonders fragwürdige Arbeiten der 13 beteiligten Künstler werden nun in einem separaten Raum ausgestellt, der mit einer entsprechenden Kennzeichnung versehen ist.

Das „Prada Deathcamp“ zählt zu den Arbeiten der vier beteiligten jüdischen Künstler: Tom Sachs baute ein Miniatur-Auschwitz aus einer Hutschachtel von Prada. Daneben gibt es von ihm auch Giftgas-Kanister, gedanklich dem Roman „Glamorama“ von Autor Brad Easton Ellis nah, die von entsprechenden Design-Labels wie Prada, Chanell und Hérmes geziert werden. Rudolf Herz lässt Marcel Duchamp und Adolf Hitler, der diesen als entartet diffamiert hatte, zum imaginären Schachduell antreten. Fotografien von Duchamp und Hitler wechseln sich im Schachbrettmuster ab. Die Rabbiner, welche die bis zum 30. Juni laufende Ausstellung vorbesichtigt hatten, bezeichneten diese als koscher, da es hier im wesentlichen um einen Dialog der Generationen gehe.

Quelle: Kunstmarkt.com/Sabine Boehl

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