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Getulio Alviani gestorben

Getulio Alviani ist tot. Der italienische Objektkünstler, Maler und Vertreter der Op-Art sowie der Kinetischen Kunst starb am 24. Februar in Mailand. Er wurde 78 Jahre alt. 1939 in Udine geboren, studierte er an der Akademie in Venedig, wobei er die meiste Zeit in den dortigen Museen verbrachte. Während seiner Arbeit in einer Fabrik entdeckte er die polierte Oberfläche des Metalls Aluminium, die zu einer lebenslangen Faszination für deren Glanz und Wirkung führte. Seine aus diesem Material entstandenen Kunstwerke verschafften ihm internationale Anerkennung. Seine „Superficie a testura vibratile“, seine „Oberfläche mit vibrierender Textur“, wurde zu seinem Markenzeichen.

Getulio Alviani interessierten die Möglichkeiten einer dynamischen Interaktion zwischen Kunst und Betrachter. So schuf er aus polierten Aluminiumteilen meist geometrische Kunstwerke, die sich je nach Betrachterstandpunkt verändern und Augentäuschen hervorrufen. Alviani stand in regem Austausch mit Künstlern wie Julio Le Parc, Alberto Biasi, François Morellet und Enrico Castellani und war bei der Groupe de Recherche d’Art Visuel (GRAV) in Paris aktiv. 1963 zog er nach Mailand und freundete sich mit Piero Manzoni und Lucio Fontana an. Alviani kooperierte auch mit berühmten Künstlern wie Max Bill und Josef Albers. 1964 war er erstmals an der Biennale in Venedig zugegen, wo er sich einen Raum mit Enrico Castellani teilte. Vier Jahre später folgte die Einladung zur Documenta in Kassel. In den USA nahm er 1965 an der Gruppenausstellung „The Responsive Eye“ im New Yorker Museum of Modern Art teil, die der Op-Art und Kinetischen Kunst zum Durchbruch verhalf und mit Werken bekannter Künstler wie Josef Albers, Piero Dorazio, Bridget Riley, Frank Stella, Ludwig Wilding, Heinz Mack und Yvaral bestückt war.

In den 1970er Jahren zog es den Italiener nach Südamerika. Dort bat ihn Jesús Rafael Soto, die Leitung des Museums für Moderne Kunst von Ciudad Bolívar zu übernehmen. Seit 2000 war er in mehreren internationalen Ausstellungen zu sehen, etwa auf der Triennale in Mailand, dem Kunsthaus Graz, dem Palazzo delle Papesse in Siena, in der Académie de France in Rom und bei der Biennale in Buenos Aires. Zudem betätigte er sich zwischen 2000 und 2010 als Kurator im Milan Dobeš Museum in Bratislava. Getulio Alviani lebte und arbeitete bis zu seinem Tod in Mailand.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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