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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Die Moderne im Kinsky konzentriert sich auf die österreichische Kunst aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Eine europäische Privatsammlung steuert in Wien dazu die interessantesten Stücke bei

Symbiotische Mutterbindung



Rudolf Wacker, Bildnis meiner Mutter (in ihrem 72. Lebensjahr), 1926

Rudolf Wacker, Bildnis meiner Mutter (in ihrem 72. Lebensjahr), 1926

„Ich bin vor Schmerz wie an ein Kreuz genagelt. Um 7:20 wird der Sarg aus Haus und Garten getragen.… Solches Grauen vor dem Tod habe ich (so leicht und natürlich dieser war) nie empfunden.… Mit dem Tod der Mutter hören wir auf Kinder zu sein, als ob erst jetzt die Schnur, die uns ihrem Leib verband, gerissen sei.“ Das schrieb Rudolf Wacker am 7. April 1929 in sein Tagebuch. Seine Mutter war gestorben. In mehreren Zeichnungen und zwei Ölgemälden hatte er Marianne Wacker, die in ihrer Jugend im Bregenzerwald und auch darüber hinaus als Sängerin und Musikantin Berühmtheit erlangte, zuvor verewigt. 1926 wählte der damals 33jährige für das Portrait der alten Frau mit eingefallenen Wangen die eigene Stube, in der er sie unterlebensgroß auf einem Stuhl und nah an den Betrachter herangerückt platzierte. Das Verrinnen der Zeit deutete Wacker mit einigen Symbolen an. So stehen neben der Mutter ein halb ausgetrunkenes Glas, ein angebissenes Brötchen und eine schon halb verwelkte Geranie auf dem Tisch. Vor allem das Foto im Hintergrund, das die Mutter als vierjähriges Mädchen zeigt und die Blickrichtungen der beiden kreuzen lässt, macht die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens augenfällig.


Nun ist Rudolf Wackers ausdrucksstarkes neusachliches „Bildnis meiner Mutter (in ihrem 72. Lebensjahr)“ eines der Highlights in der kommenden Auktionsrunde im Kinsky, mit der sich die Wiener in die Sommerpause verabschieden. Eingeliefert aus österreichischem Privatbesitz mit einer gut bestückten Ausstellungshistorie in renommierten Häusern, soll Wackers persönliches Werk mindestens 200.000 Euro erwirtschaften. Auf Platz 2 rangiert mit 150.000 bis 300.000 Euro eine charakteristische sonnenbeschienene Winterlandschaft von Alfons Walde. Seine marktfrischen „Häuser im Gebirge“ mit drei Menschen, die durch den tiefen Schnee stapfen, hat der Tiroler um 1930 in Untersicht aufgenommen. Einige Vorfrühlingsgefühle machen sich dann bei Tauwetter auf seinem Gemälde „Bauernhof in Tirol“ um 1928/30 breit (Taxe 100.000 bis 200.000 EUR). In diese Preiskategorie reihen sich zudem zwei expressionistische Aktzeichnungen Egon Schieles ein: Die „Junge Frau in Unterwäsche mit erhobenen Armen“ von 1914 und das „Kauernde Mädchen“ von 1917.

Auch der zweite große Künstler der österreichischen Moderne, Gustav Klimt, ist im Kinsky zugegen, zunächst noch mit einem Frühwerk für die Ausgestaltung eines der prunkvollen Ringstraßenpalais. Mit seinem jüngeren Bruder Ernst Klimt und ihrem Studienkollegen Franz von Matsch schuf die sogenannte „Künstler-Compagnie“ ab 1880 mehrere historistische Innendekorationen für Wien und andere Städte der k. und k. Monarchie, so um 1883/85 auch die Ölskizze „Huldigung an die Künste“ mit zentraler Figur des Gottes Apoll (Taxe 90.000 bis 180.000 EUR). Daneben beteiligt sich Gustav Klimt auch zeichnerisch am Auktionsgeschehen, etwa mit einer rauschend gewandeten „Liegenden Frau nach rechts“ von 1916/17 (Taxe 40.000 bis 80.000 EUR) oder einem schlanken, fast überlangen „Sitzenden Rückenakt“ von 1911/12 (Taxe 35.000 bis 70.000 EUR). Symbolistisch überspitzt hat Friedrich König die nackte Frau um 1915 in seinem martialischen „Amazonenkampf“, im den schon eine ihres Geschlecht von einem Pfeil tödlich getroffen ist. Seit seinem letzten Auftritt beim Kinsky im Dezember 2008 hält das Gemälde den König-Rekord mit 86.000 Euro und tritt jetzt – wie damals – mit 50.000 bis 100.000 Euro wieder an. Ein Wiedergänger aus dem Jahr 2010 sind ebenso Königs „Drei Nymphen mit Rehbock“, die im Wald sitzen und teils erschrocken, teils auch liebreizend zum Betrachter blicken. Vor acht Jahren kamen netto 25.000 Euro zusammen, was der Einlieferer nun auch wieder sehen will.

Beide Gemälde gehören zu einer europäischen Privatsammlung, die in den vergangenen 15 Jahren einiges an ausgefallener österreichischer Moderne zusammengetragen hat und die Werke nicht überteuert nun wieder auf den Kunstmarkt wirft, so auch Alexander Rothaugs „Entführung“, die ebenfalls mit Rekordstatus in die Versteigerung geht. Die Dramatik der Verschleppung einer weißen Frau durch vier dunkelhäutige Männer spielt auf die antike Mythologie an und spiegelt sich in den wallenden Gewändern und der manieristischen Figurenzeichnung wider. Kletterte das Gemälde von etwa 1930 im Juni 2010 von 35.000 Euro auf 137.000 Euro, hat die Schätzung sich jetzt bequem bei 50.000 bis 100.000 Euro niedergelassen. Viel nacktes Fleisch in markanten Proportionen und teils übertrieben ekstatischer Gestik hat Rothaug zudem in seinen „Heimkehrenden Bacchanten“ nach dionysischer Ausschweifung auf die Leinwand gebracht (Taxe 35.000 bis 70.000 EUR).

Weibliche Akte gibt es noch in expressionistischer Haltung mit einer sich am Kamin Wärmenden in breiten Strichbahnen von Helene Funke um 1913 (Taxe 18.000 bis 36.000 EUR), einer frontal Sitzenden samt Trauben von Sergius Pauser um 1930 (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR) oder Ferdinand Stranskys pastoses Duo aus sitzender und stehender Frau in einem Zimmer von 1948, das 2008 im Kinsky schon einmal 50.000 Euro einfuhr, jetzt aber nur mit der Hälfte veranschlagt ist. In einem expressiven Realismus formte zudem Herbert Boeckl 1927 seine stehende nackte Frau aus dick aufgetragener Farbmasse in Rosa und Gelb (Taxe 35.000 bis 70.000 EUR). Mehr will er für seinen ein Jahr jüngeren „Steinbruch bei Töschling“ sehen, der sich fast im selben Kolorit aus dem grün-blauen Farbmeer der Bäume, Felder und des Himmel heraushebt. Hier steht das Doppelte auf dem Preisschild.

70.000 bis 140.000 Euro wünscht sich ebenfalls Anton Faistauer für seine ruhige „Junge Frau in rotem Kleid auf rotem Sofa“, ein Portrait seiner Gattin Ida, die 1915 versonnen in die Ferne blickt, und für sein Stillleben mit Blumenstrauß und einigen Äpfeln von 1914 in geheimnisvoll dunkel leuchtenden Farben. Auch Werner Bergs späte „Malven“ von 1978 blühen auf einem Hochformat zu diesen Preisvorstellungen auf nächtlichem Blauviolett auf. Noch ausgefeilter ist die Farbwahl in seiner Waldlandschaft mit zwei Häusern „Nach dem Gewitter“ von 1975. Hier erhebt sich ein Regenbogen auf violettem Himmel, dem ein fast schwarzer Wald zur Seite steht. Als Komplementärkontrast ist das Gelb der Häuserwand eingesetzt, das mit dem Grün in unterschiedlichen Nuancen von Bäumen und Wiese korrespondiert, und schließlich stich noch ein helles Blau für die Dachrinne und die Signatur hervor (Taxe 50.000 bis 100.000 EUR).

Die bäuerliche Lebenswelt war ein wichtiger Bezugspunkt im Schaffen von Albin Egger-Lienz, so auch bei seinem Symbolbild „Die Lebensalter“, das heute zum Bestand des Belvedere gehört. Daraus extrahierte er einzelne Figuren und wandelte sie zu eigenständigen Bildern um, etwa um 1918/20 den ausgeprägten Kopf eines Bauern mit Bart in autochthonen Brauntönen (Taxe 50.000 bis 100.000 EUR). Dazu gesellen sich Herbert Gurschners „Rastendes Bauernpaar“ in verhaltener Stimmung von 1929 (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR) und Karl Sterrers „Zwei Akte in einer Landschaft“ von 1919, denen trotz des Sujets durch ihre braune Farbgebung etwas Bodenständiges innewohnt (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR). Hans Böhler hielt 1938 in seinen „Freundinnen“ mit Fritzi Beer-Monti und der schwarzen Kollegin Selma Burke dagegen das bourgeoise Künstlerleben fest (Taxe 50.000 bis 100.000 EUR). Mondän bleibt es mit Ludwig Ferdinand Grafs „Bildnis des chinesischen Gesandten Yang-Tscheng“ von 1906, Wilhelm Thönys schrumpeligen „Mann mit Orden“ von 1928/31 in vorherrschendem Grau (Taxe je 35.000 bis 70.000 EUR), Waldemar Güttners blau gesättigtem „Mädchen im Blütenkleid vor der Nordkette“ um 1925 oder Alfred Gerstenbrands illustrer Gesellschaft „An der Bar“ (Taxe je 15.000 bis 30.000 EUR).

In die traumhafte und teils alptraumhafte Welt von Franz Sedlacek entführen sechs Aquarelle von 1925. Da gibt es die heitere „Liebesinsel“ und die bunte „Kristallwelt“ mit einem Ritter, aber auch die Prinzessin, die im kahlen Wald auf „Das Einhorn“ trifft, oder den wirren „Professor im Atelier“ mit unheimlichen Zutaten. Im April 2010 verkaufte das Kinsky das Ensemble für netto insgesamt 230.000 Euro an die europäische Sammlung, womit die jetzige Schätzung von jeweils 25.000 bis 50.000 Euro nicht zu hoch liegt. Der 1891 geborene Mimiker und Maler Erwin Dominik Osen ließ sich gerne von Egon Schiele inspirieren und gehörte zu dessen 1909 initiierter „Neukunstgruppe“. Ein Jahr später reisten sie mit Kollegen ins südböhmische Krumau, der Geburtsstadt von Schieles Mutter, und wollten dort eine Künstlerkolonie gründen. Auch auf Osen übte die pittoreske Altstadt mit ihren schiefen Häusern einen besonderen Reiz aus, dem er 1912 mit seinem „Häusern in Krumau“ malerisch nachgab (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR). Während Ludwig Heinrich Jungnickel um 1914 mit seiner „Türkenbrücke in Mostar“ und Oskar Laske 1931 mit seiner Bibeladaption „Absalom“ aus den Fugen geratene, dunkel dräuende Landschaften geschaffen haben (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR und 20.000 bis 40.000 EUR), geht es in Carl Molls Blick aus dem Fenster auf das helle Grün in Hofgastein von 1934 sonnig und frohgemut zu (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR).

Mit formaler Reduzierung besticht Alfred Wickenburg in seiner „Brücke am Arno“ in Florenz. Das Gemälde von 1922 hat er aus geometrischen Flächen aufgebaut und lediglich die Farben Blau und Braun zugelassen. Als Vertreterin des Wiener Kinetismus macht Erika Giovanna Klien auf sich aufmerksam. Ihr spätes Gemälde „The Driller“ von 1951 hat sie in einer Mischung aus kubistischen, futuristischen und konstruktivistischen Stilelementen erstellt (Taxe je 35.000 bis 70.000 EUR). Aus dem klassischen Futurismus ist Fortunato Depero anwesend, der aus seiner metaphysischen Phase zu Beginn der 1920er Jahre die beiden Puppengestalten „Lettrice e ricamatrice automatiche“, also „Automatische Leserin und Stickerin“, für 25.000 bis 50.000 Euro in die Versteigerung schickt. Aus der Nachkriegszeit stammen Kurt Absolons flächig gemalter „Liegender Akt“ von 1950 (Taxe 20.000 bis 40.000 EUR) und Zoran Musics sich ins atmosphärische Nichts auflösende „Colline dalmate“ von 1966 mit einigen etwas konkreteren Pferden im Vordergrund von 1966 (Taxe 35.000 bis 70.000 EUR).

Die Auktion „Klassische Moderne“ beginnt am 19. Juni um 18 Uhr. Die Besichtigung der Objekte ist bis zum Auktionsbeginn täglich von 10 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr möglich. Der Internetkatalog listet sie unter www.imkinsky.com.

Kontakt:

im Kinsky - Kunst Auktionen GmbH

Freyung 4

AT-1010 Wien

Telefax:+43 (01) 532 42 00-9

Telefon:+43 (01) 532 42 00

E-Mail: office@imkinsky.com



15.06.2018

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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