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Düsseldorf entdeckt Beinaschi wieder

Giovanni Battista Beinaschi, Reuiger Petrus, vor 1661

„Auch ich kannte Beinaschi nicht, bevor ich an das Museum Kunst Palast kam“, bekannte freimütig der neue Generaldirektor Felix Krämer während der Pressevorschau. Doch immer wieder kommt es vor, dass erfolgreiche und talentierte Künstler, die auch noch für prominente Auftraggeber arbeiteten, im Laufe der Jahrhunderte von der Kunstgeschichte verloren werden. Jeder Besucher des Museums Kunst Palast wird sicher davon überzeugt sein, dass dies auch bei Giovanni Battista Beinaschi zu Unrecht passierte. Unter dem Titel „Das Auge reist mit. G. B. Beinaschi zwischen Rom und Neapel“ zeigt das Düsseldorfer Haus erstmals 70 Zeichnungen und 30 Blätter aus Skizzenbüchern, die aus der hier verwahrten Graphischen Sammlung der Kunstakademie Düsseldorf stammen. Sie besitzt mit 250 Blättern das weltweit größte und bedeutendste Zeichnungskonvolut des Künstlers.

Geboren wurde Giovanni Battista Beinaschi um 1634 in Fossano in Piemont. Seit 1651 war er in Rom künstlerisch tätig. Bei Adel und Klerus fanden seine Altarbilder und figurenreichen Fresken rasch Anerkennung. Ab Mitte 1663 ist er in Neapel nachweisbar, muss aber fortan zwischen beiden Metropolen stetig pendeln, um seinen Aufträgen nachzukommen. In Italien ist er für seine Tafel- und Wandbilder in bedeutenden Kirchen, Kapellen und Palästen sowie Gemälde für private Auftraggeber bekannt, die er in über 30 Jahren schuf. All diese Werke pflegte der Barockkünstler mit zahlreichen Skizzen, Figurenstudien sowie Kompositionsentwürfen vorzubereiten.

Dem Besucher der Düsseldorfer Schau bietet sich auf teils großformatigen Blättern ein meisterliches Spiel mit Licht und Schatten, perspektivischen Verkürzungen und dynamischen Linienführungen. Hauptthema seiner Arbeiten ist die biblische Heilsgeschichte. In einer überzeugenden und unglaublich direkten, ausdrucksstarken Bildsprache gelingt es Beinaschi, Stimmungen des Leidens, aber auch barocke Überschwänglichkeit und Sinnesfreude zu evozieren, wie sie in Rom und Neapel seinerzeit charakteristisch waren. Neben der Virtuosität fasziniert an der von Sonja Brink zusammengestellten Auswahl der Blätter vor allem auch die Spannbreite technischer Möglichkeiten. In Pinsel, Feder oder Kreide ausgeführte Studien sind ebenso zu bewundern wie Illustrationen mit dem Stift oder in Rötel auf verschieden gefärbten Papieren. Giovanni Battista Beinaschi starb im Jahr 1688 in Neapel.

Die Ausstellung „Das Auge reist mit. G. B. Beinaschi zwischen Rom und Neapel“ läuft vom 6. Juli bis zum 7. Oktober. Das Museum Kunst Palast hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Im Oktober wird ein reich bebilderter Bestandkatalog zu voraussichtlich 49,90 Euro erscheinen.

Stiftung Museum Kunst Palast
Ehrenhof 4-5
D-40479 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 566 42 100
Telefax: +49 (0)211 – 566 42 906

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


06.07.2018, Das Auge reist mit. G. B. Beinaschi zwischen Rom und Neapel

Bei:


Museum Kunst Palast

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Giovanni Battista Beinaschi, Reuiger Petrus, vor 1661
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Giovanni Battista Beinaschi, Allegorie der Malerei oder der Skulptur
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Giovanni Battista Beinaschi, Madonna mit Kind, um 1655/60
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Giovanni Battista Beinaschi, Maria und Elisabeth
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Künstler:

Giovanni Battista Beinaschi








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