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Staatstragende Silberleuchter für die SPSG

Johann Engelbrecht, Paar Girandolen für König Friedrich Wilhelm I., Augsburg 1733

Die Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) kann sich über einen bedeutenden Sammlungszuwachs freuen. Mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Rudolf-August Oetker-Stiftung und der Freunde der SPSG gelang der Ankauf eines barocken Leuchterpaars. Es gehört zum Silberschatz, den der preußische König Friedrich Wilhelm I. in den 1730er Jahren in Augsburg in Auftrag gegeben hatte und zierte das prunkvolle Silberbuffet im Rittersaal des Berliner Stadtschlosses. Die 85 silbernen Möbeln und Ausstattungsstücke der königlichen Bestellung mit einem Gesamtgewicht von mehr als acht Tonnen waren der umfangreichste Auftrag, die die Augsburger Goldschmiede jemals erhielten. Doch davon haben nur sechs überdauert: zwei Pastetenbüchsen im Berliner Kunstgewerbemuseum, zwei Terrinen in Schloss Charlottenburg und Schloss Oranienburg und eben die beiden Girandolen. Der Rest des preußischen Staatsschatzes fiel den Einschmelzungen zur Finanzierung der Kriege 1745, 1757 und 1809 zum Opfer.

Die beiden Leuchter gab Friedrich Wilhelm I. bei dem Augsburger Silberschmied Johann Engelbrecht in Auftrag und lieferte gleich das Bildprogramm mit. Denn er schätzte beim Silber nicht nur die schwere Ausführung als Wertanlage, sondern auch ein programmatisches Konzept zur Darstellung seines Königtums. Die zehn im Mai 1733 gelieferten Girandolen mit dem Monogramm des Königs kamen erstmals im Rahmen der beiden Doppelhochzeiten seiner Kinder Philippine Charlotte und Friedrich mit dem Haus Braunschweig zum Einsatz, was die Verbindung der preußischen Adler und Braunschweiger Löwen erklärt. Neben den Löwen ist auf den Plinthen jeweils verschiedenes Kriegsgerät aufgeboten. Der dynastisch-militärische Charakter ist typisch für den Repräsentationsstil des Soldatenkönigs.

Im Zuge der Vermögensauseinandersetzung 1918/26 nach der Revolution wurden die zeremoniellen Prunkleuchter dem Haus Hohenzollern zugeschlagen, in verschiedenen großen Ausstellungen präsentiert und sorgsam auf der Burg Hohenzollern bei Hechingen bewahrt. Im vergangenen Jahr entschloss sich das Fürstenhaus nun zum Verkauf mehrerer Silberwaren und gab sie bei Sotheby’s in London zur Versteigerung. Im Juli 2017 schlug die Bremer Galerie Neuse für netto 800.000 Pfund bei dem Leuchterpaar zu und verkaufte es im November an die SPSG weiter. Die für das repräsentative höfische Silber des 18. Jahrhunderts bedeutenden Werke sind nun in der Ahnengalerie im Schloss Charlottenburg, ab Herbst im oberen Ovalen Saal des Alten Schlosses zu sehen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Variabilder:

Johann Engelbrecht, Paar Girandolen für König Friedrich Wilhelm
 I., Augsburg 1733
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Künstler:

Johann Engelbrecht








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