Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 27.10.2018 Auktion 49

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Besonders die Klassische Moderne hat es den Kunden bei Van Ham angetan. Doch auch unter der Nachkriegskunst und den Zeitgenossen wählten sie sich ihre Lieblingsstücke aus und sorgten teils für Überraschungen

Schöne Bilder schwerer Zeiten



Paul Gauguin, Les falaises de la Bouille, 1884

Paul Gauguin, Les falaises de la Bouille, 1884

Für Paul Gauguin war der Pariser Börsenkrach 1882 ein einschneidendes Erlebnis: Er verlor seine gut bezahlte Anstellung bei einer Bank. Aufgrund seiner vorherigen Erfolge, unter anderem mit der Teilnahme am Pariser Salon 1876 oder der „Ausstellung der Expressionisten“ im Jahr 1879, fasste er selbstbewusst den Entschluss, seinen Lebensunterhalt fortan nur mit der Malerei zu bestreiten. Der durch ausbleibende Anerkennung sinkende Wohlstand seiner Familie zwang sie, 1884 die teure Hauptstadt Frankreichs zu verlassen. Die Entscheidung für den neuen Lebensmittelpunkt fiel auf das preiswertere Rouen. Gauguins Frau Mette ging zwischenzeitlich mit zweien ihrer Kinder in ihre Heimat nach Kopenhagen und plädierte dafür, dass ihr Mann die Kunst wieder zum Nebenberuf machen sollte. Die Familie siedelte dazu später im Jahr nach Dänemark über, und Gauguin wollte dort Vertreter einer Segeltuchfirma werden, was aber scheiterte. Er trennte sich von Mette, kehrte nach Paris zurück und wandte sich ganz der Malerei zu. Obwohl Gauguin in Rouen nicht gerade auf der Sonnenseite stand, war er sehr produktiv. Immerhin 47 Gemälde dieses Intermezzos sind bekannt. Eines davon ist die charmante Flusslandschaft „Les falaises de la Bouille“, laut Widmung ein Geschenk an das befreundete Ehepaar Manthey.


Die friedliche Natur um das Dörfchen La Bouille, unweit von Rouen, mit der für die Normandie typischen Kreidefelsen und Segelbooten auf der Seine malte Paul Gauguin in gekonnter Lichtregie, impressionistischem Pinselduktus und farbenfrohem Kolorit. Mit einem Zuschlag von 630.000 Euro führt das Gemälde die Auktionsrunde mit modernen bis zeitgenössischer Kunst bei Van Ham an. Vorgesehen waren am 30. Mai dafür 500.000 bis 700.000 Euro. Insgesamt warf die Versteigerung für das Kölner Auktionshaus brutto rund 10 Millionen Euro ab, wobei auf die Klassische Moderne der größte Batzen mit 5,7 Millionen Euro entfiel. Das Publikum zeigte hier auch das meiste Interesse: Van Ham erreichte eine losbezogene Absatzquote von knapp 76 Prozent, gefolgt von der Rubrik „Post War“ mit 72,6 Prozent und „Contemporary“ mit immer noch guten 62,7 Prozent.

Die Sammlung Waffenschmidt

Aus der Sammlung von Friedrich Wilhelm Waffenschmidt, dem Gründer der Elektronik-Fachmarktkette „Saturn“, waren acht Werke im Angebot, die sich nach der Alten Kunst und dem Kunstgewerbe wiederum großteils erfolgreich platzierten. Max Liebermanns „Gartenlokal an der Havel unter Bäumen“, um das Telefonbieter stritten, bis ein deutscher Privatmann den Zuschlag erhielt, wurde mit 530.000 Euro zweitteuerstes Stück der Auktion. Das Gemälde von 1920/22 mit zahlreichen Menschen, die den Sommertag in einem Lokal unter sattgrünen Bäumen mit Booten auf der hellblauen Havel genießen, führt eindrucksvoll Liebermanns detailverliebte spätimpressionistische Malweise vor (Taxe 300.000 bis 500.000 EUR). Auf die Natur fokussierte sich Emil Nolde. Zwei Vasen mit gelben und roten Blüten vor türkisblauem Grund füllen das Stillleben „Holzplastik und Blumen“ von 1928. Zwei außereuropäische Figuren verweisen auf das völkerkundliche Interesse des Brücke-Künstlers, das mit 430.000 Euro unter seinen Erwartungen von 500.000 bis 800.000 Euro blieb. Taxgerecht ging mit 45.000 Euro dagegen Noldes Aquarell „Weiße Dahlien und Madonnenfigur“ um 1930/35 an einen neuen Besitzer.

Lovis Corinth überraschte mit den „Herbstblumen in Vase“ durch seine virtuose, flotte und pastose Pinselführung. Das gläserne Behältnis, durch dessen Material die Farben der Pflanzen durchscheinen, steht auf einem weißblauen Deckchen am Rand einer braunen Tischplatte. Deren Farbe und die des goldgelben Hintergrunds spiegeln sich wohlkomponiert in den Blüten wider. Das Publikum erkannte die Qualitäten der Ölarbeit auf Holz von 1928 und bot mit 380.000 Euro weit über die Taxe von 130.000 bis 180.000 Euro. Bei Ernst Ludwig Kirchners expressionistischen „Villen“ von 1916 dominiert die Vegetation. In vielen Grünabstufungen umgibt sie die Häuser und droht diese, stellenweise fast zu überdecken. Einem Liebhaber war das 230.000 Euro wert (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR). Mit Ernst Barlachs „Singendem Mann“ lieferte der Nachlass Waffenschmidt auch eine Plastik ein. Die Bronze der sitzenden Figur von 1928, die die Arme ums Knie hält und mit geschlossenen Augen vor sich hin trällert, hat etwas Träumerisches an sich. Für beachtenswerte 210.000 Euro, anstatt der geforderten 70.000 bis 100.000 Euro, konnte sich eine nordrhein-westfälische Privatsammlung den Sänger sichern.

Sprunghafte Klassiker der Moderne

Zu den großen Klassikern des deutschen Impressionismus zählt Max Slevogt. Skizzenhaft hielt er 1909 in Öl den „Blick auf Godramstein“ fest. Am Horizont und zwischen den blaugelben Wolken im Abendlicht scheint der beigefarbene Karton durch, der auf hohe 90.000 Euro kletterte (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Schon früh setzte sich Lesser Ury mit der Freilichtmalerei auseinander. Seine „Nasse Straße“ ist allerdings der Stadt Berlin vorbehalten. Die Nachtszene einer Allee, deren Laternen sich effektvoll zwischen den dunklen Bäumen auf dem feuchten Asphalt spiegeln, sprang auf 135.0000 Euro (Taxe 70.000 bis 100.000 EUR). Noch stärker setzte der Pariser Francis Picabia das Licht in Szene. Die Sonne färbt in seinem Querformat von 1905 die Küstenlandschaft mit Booten goldgelb ein. „Les barques aux Martigues“ mit fast plastisch greifbaren Strahlen verdoppelten ihren Wert auf 60.000 Euro.

In schwächerer „Abendsonne“ sitzt die Frau bei Leo Putz am gedeckten Tisch. Versonnen wartet sie um 1908 neben einem leeren Stuhl und hat ihren Blick zum Boden gewandt. Eine hessische Sammlung schlug mit 65.000 Euro weit über der günstigen Taxe von 15.000 bis 20.000 Euro zu. Vor geometrisch anmutenden Flächen inszenierte Hans Purrmann die Natur. Seine „Blumenvase mit Zitronen“ von 1913 verschmilzt teils mit dem abstrakten Hintergrund, schält sich aber trotzdem noch gut sichtbar aus diesem heraus. Der Balanceakt machte sich heute mit 65.000 Euro bezahlt (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Die obere Schätzung von 60.000 Euro war es dann noch für seine koloristisch ausgefeilte „Fruchtschale mit Ananas und Krug“ von 1950. Kühler ist Hermann Max Pechsteins Palette im „Seenebel“ aus der Zeit um 1922. Oben mittig behauptet sich die gelbe Sonne durch den grünblauen Dunst, der ebenso das Ufer und Gewässer färbt. Hier waren 75.000 Euro fällig (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). Vor noch dunkler blauem Grund stehen die expressiven Figuren mit überlagen Gliedern in Karl Hofers Frühwerk „Jakob ringt mit dem Engel“. Die Kampfszene von 1916, die für 70.000 Euro nach Thüringen ging, hat dabei einen tänzerisch leichten Anschein (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Tiefes Blau machte Max Ernst 1958 dann in ungegenständlicher Form zum Mittelpunkt von „Où naissent les caprices“. Helle Strahlen, die sich nach unten auffächern, und ein gelbes Rechteck charakterisieren das Bild, das 70.000 Euro am unteren Schätzrand einspielte. Besonders überzeugte Henri Laurens mit seinem kubistischen Relief „Nature Morte“ von 1928. Imposant machen die Bronze nicht zuletzt ihre Ausmaße von 1,40 Meter Breite, die einem deutschen Privatmann mit 100.000 Euro das Doppelte der oberen Taxe abverlangten. Aus derselben künstlerischen Richtung stammte der junge Fernand Léger. Die Kunden umwarben seine späte Keramik „Visage aux deux mains, sur fond orange“ aus der Zeit um 1950 letztlich mit 24.000 Euro (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Bei den kleineren Preisen setzte sich Moriz Melzers pointillistischer halbnackter „Bauernjunge“ von 1920 bei 5.500 Euro durch (Taxe 3.000 bis 5.000 EUR), Josef Eberz’ in sich versunkener „Magier“ von 1917 mit kubistischen Anklängen bei 11.000 Euro (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR) und Walter Opheys Schwan, der still in „Brügge“ seine Runden dreht, bei 18.000 Euro (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR).

Jüngere Abstrakte

Nach dem Zweiten Weltkrieg trat das Informel seinen Siegeszug an, zu dessen Hauptvertretern Fritz Winter gehört. „Vor Blau“ von 1966 ist eine Komposition von Farbflächen in Rot, Blau und Gelb sowie Mischtönen, die sich mit 50.000 Euro gemäß ihrer oberen Forderung verabschiedete. Dazu trat etwa Otto Ritschl mit seinen bunten Farbwolken „Komp. 65/19“ von 1965 und „Komp. 66/47“ von 1966 für gute 16.000 Euro und 12.000 Euro (Taxe je 5.000 bis 7.000 EUR). Weniger Wert auf das Kolorit, aber dafür auf plastische Effekte legte Günther Uecker. Seine typischen Nägel hämmerte er 1978 in verschiedenen Winkeln auf ein weißes Holzbrett, so dass wellen- und wirbelartige Schwünge sichtbar werden. Für das Spitzenstück der Versteigerungsrubrik rechneten die Experten Van Hams mit 200.000 bis 300.000 Euro. Das Ergebnis von 280.000 Euro bestätigt Ueckers Beliebtheit auf dem Kunstmarkt genauso wie seine einfacher geordnete „Spirale“ von 1972, die immerhin 180.000 Euro einbrachte (Taxe 180.000 bis 200.000 EUR). Einen Aussetzer gab es aber bei Ueckers untypischem Nagelbild „Weiß-Weiß (Schlag ich einen Nagel in die Wand kommt er mir hinterrücks entgegen)“ von 1968 (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR).

Rundungen und Spiralen inspirierten 1983 Sigmar Polke. Er setzte sie in seiner Gouache und Tuschzeichnung für 40.000 Euro in Kontrast zu farbenfrohen eckigen Elementen (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Sein Blatt „Ohne Titel (Mönchengladbach 1992)“ von 1992/93 mit siebdruckartigen roten Rasterpunkten in scheinbar räumlich hervortretenden Parallelogrammen stieg von 18.000 Euro auf überraschende 38.000 Euro. Imi Knoebel spezialisierte sich auf die Farbe. Bunte Streifen und Rechtecke aus Aluminium komponierte er 2002 über- und nebeneinander. Vier in dieser Art karierte Quadrate setzte er für „Molain“ zu einem größeren mit Ausmaßen von über drei Metern Seitenlänge zusammen. 250.000 Euro spendierte ein Telefonbieter dafür (Taxe 250.000 bis 350.000 EUR). Diese Ordnung ist in John Chamberlains „Tongue Fu“ von 2006 vergeblich zu suchen. Verchromten Stahl bog, quetschte und schweißte der Amerikaner so lange, bis seine rundliche Skulptur entstand, die mit 170.000 Euro ihrer Schätzung gerecht wurde. Ähnlich kalt und metallisch grau ist Anselm Kiefers „Samson“ aus der Werkgruppe „Alkahest“, in der es um die Auflösung und Umwandlung von Materie geht. In Mischtechnik bearbeitete er 2011 eine Fotografie auf Wellpappe, die wie das verschneite Innere eines Parkhauses anmutet und für die 100.000 Euro fällig waren (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR).

Zurück zur Figur

Zeitgleich mit den ungegenständlichen Strömungen beschäftigten sich Künstler mit der Figur. William Nelson Copley griff zu dicken schwarzen Umrisslinien, mit denen er 1970/71 eine nackte Frau auf ein überdimensioniertes Bett in einem wabernden Raum platzierte. Die Gebote endeten erst bei 15.000 Euro über den oberen anvisierten 60.000 Euro. A.R. Penck führte die Stilisierung noch weiter. Seine Menschen sind auf Farbflächen und ihre Grundformen ohne realistische Proportionen reduziert. In der „Island Saga – Überflug“, die auf 48.000 Euro kletterte, sitzt ein nackter orangeroter Mann in der Hocke, über dem bedrohlich ein Greifvogel fliegt. Aus der selben Serie von 1997 war zudem der „Tanzende Troll“ für 33.000 Euro gefragt (Taxe je 15.000 bis 20.000 EUR). In Pencks älterem Gemälde „Folge und Konsequenz“ von 1991 aus der Werkgruppe „Menschen und Tiere nach der Öffnung“ kommuniziert für nun 45.000 Euro eine expressiv gemalte Frau mit weiteren kleinen Figuren oder Tieren (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Jim Dine ging 1983 das klassische Motiv der Venus neu an. In seiner Bronzeplastik „Venus with tools and shell“ ist die Kopf- und Armlose mit einer Säge und anderen Werkzeugen ausgestattet und scheint sich selbst aus dem massivem Block modellieren zu müssen. Die Skulptur, die den Prozess der Entstehung von Kunst selbst reflektiert, ging für ungeahnte 45.000 Euro weg (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR). Rainer Fetting setzte 1981 ein trivialeres Motiv ins Bild. Sein Rückenakt „Mann in Dusche II“ in neoexpressiver Gestaltung entlockte einem Liebhaber 50.000 Euro (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR). Nackt ging es zudem auf Bernd Schwarzers pastos aufgetragenem Ölgemälde „Deutsch-Europäisches Modell Blau-Gold-Rot-Schwarz“ zu, das die Kunden mit 19.000 Euro umwarben (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). In flächiger Weise porträtierte Andy Warhol 1987 Ludwig van Beethoven, dessen düsteres Konterfei von Noten überlagert wird und 58.000 Euro wert war (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Nicht ganz die erhofften 60.000 Euro spielten seine mit Diamantstaub übergangenen „Shoes“ von 1980 mit 55.000 Euro ein. Deutsche Pop Art gab es mit Fritz Köthes gemalten Plakatabriss „Tropic“ von 1969/70 samt Motorrad und erotischer Bikini-Frau für 12.000 Euro (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Ohne Abnehmer blieb eines der teuersten Objekte im Katalog „Post War“: Ilya Kabakovs erstes Werk aus der gesellschaftsutopischen Serie „Vier Gemälde über die Sonne“ von 2013 für 300.000 bis 400.000 Euro.

Gut vertreten war in der „Contemporary“-Abteilung die Fotografie. So lichtete Wolfgang Tillmans „Kate“ Moss im Jahr 1996 ab. Locker sitzt das überschlanke Millionen-Modell auf einem Holzschrank und grinst zum Betrachter. Ein beinahe weißer Balken rechts baut den Kontrast zu der Szene in warmen Tönen auf, womit 13.000 Euro zu erzielen waren (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Candida Höfer legte 2001 den Fokus stärker auf die Raumwirkung. In ihrer Fotografie der großformatigen „Stiftsbibliothek St. Gallen I“ sind Menschen nur verschwommen wahrnehmbar, die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Das löste ein Bietergefecht aus, das erst beim Doppelten der oberen Taxe von 24.000 Euro zum Erliegen kam. Für die Neuen Medien stand Markus Schinwalds Video „Children’s Crusade“ von 2004, in dem der Österreicher sein vorherrschendes Thema der körperlichen Kontrolle, Disziplinierung und Selbstkorrektur verhandelt. Er reüssierte bei 17.000 Euro (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).

Fotorealistisch ging Karin Kneffel 2007 vor. Ihr titelloses Querformat mit dem Blick aus einem nächtlichen Fenster, der von einem im Glas spiegelnden Lampenschirm und einem Vorhang verschleiert wird, brachte 100.000 Euro ein (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Hyperrealistisch brachte auch Mike Dargas 2016 das frontale Gesicht seiner „Virgo“ mit vollen Lippen und brauner triefender Schokoladensoße auf die Leinwand und erntete dafür nun 17.000 Euro (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Der klassischen Ölmalerei blieb gleichfalls Tal R treu. In geometrischen Formen setzte er 2008 „Old gun in new town“ zusammen. Die abstrakte farbintensive Landschaft kam auf angemessene 42.000 Euro (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR). Liegenblieb indes Adrian Ghenies düsteres unheimliches Interieur von 2007 für 150.000 bis 200.000 Euro.

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Van Ham Kunstauktionen

Hitzelerstraße 2

DE-50968 Köln

Telefon:+49 (0221) 925 86 20

Telefax:+49 (0221) 925 86 24

E-Mail: info@van-ham.com



07.08.2018

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Jan Soldin

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


30.05.2018, Post War

Veranstaltung vom:


30.05.2018, Modern

Veranstaltung vom:


30.05.2018, Contemporary

Bei:


Van Ham Kunstauktionen

Kunstwerk:

Lovis Corinth, Herbstblumen in Vase, 1924
Lovis Corinth, Herbstblumen in Vase, 1924

Kunstwerk:

Ernst Barlach, Der singende Mann, 1928
Ernst Barlach, Der singende Mann, 1928

Kunstwerk:

Ernst Ludwig Kirchner, Villen, 1916
Ernst Ludwig Kirchner, Villen, 1916

Kunstwerk:

Max Liebermann, Gartenlokal an der Havel unter Bäumen, 1920/22
Max Liebermann, Gartenlokal an der Havel unter Bäumen, 1920/22

Kunstwerk:

Paul Gauguin, Les falaises de la Bouille, 1884
Paul Gauguin, Les falaises de la Bouille, 1884







Lovis Corinth, Herbstblumen in Vase, 1924

Lovis Corinth, Herbstblumen in Vase, 1924

Taxe: 130.000 - 180.000 EURO

Zuschlag: 380.000,- EURO

Losnummer: 10

Ernst Barlach, Der singende Mann, 1928

Ernst Barlach, Der singende Mann, 1928

Taxe: 70.000 - 100.000 EURO

Zuschlag: 210.000,- EURO

Losnummer: 4

Ernst Ludwig Kirchner, Villen, 1916

Ernst Ludwig Kirchner, Villen, 1916

Taxe: 200.000 - 300.000 EURO

Zuschlag: 230.000,- EURO

Losnummer: 42

Max Liebermann, Gartenlokal an der Havel unter Bäumen, 1920/22

Max Liebermann, Gartenlokal an der Havel unter Bäumen, 1920/22

Taxe: 300.000 - 500.000 EURO

Zuschlag: 530.000,- EURO

Losnummer: 50




Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce