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Marioni-Retrospektive in Wiesbaden

Das Museum Wiesbaden zeigt nach eigenen Angaben die europaweit erste Retrospektive zu Joseph Marioni. Der amerikanische Maler, der Mitglied der bis 1984 bestehenden „radical painting group“ war, hat sich den Bedingungen der Malerei verschrieben. Marioni, 1943 in Cincinnati geboren, untersucht die Möglichkeiten des Farbauftrags und der Leuchtkraft von Pigmenten in seinen vielschichtigen, monumentalen Gemälden. Die von Jörg Daur kuratierte Schau präsentiert 35 Gemälde, darunter 25 Arbeiten von Joseph Marioni, die mehr als fünf Jahrzehnte seines Schaffens von den Anfängen bis in die Gegenwart umfassen. Ergänzend sind zehn Werke von Michael Toenges, Peter Tollens und Ulrich Wellmann auf Einladung des seit 1972 in New York lebenden Künstlers zu sehen.

Joseph Marioni gehört zu den führenden Vertretern des „radical painting“ der 1960er und 1970er Jahre. Die zentrale Rolle in seinem Schaffen nimmt die Farbe ein, insbesondere ihr Auftrag und ihre Wirkung. Es geht um die „Selbstbefragung der Malerei“, so Daur: „Nicht das Figürliche oder das Abstrakte sondern das Material, die Beschaffenheit der Leinwand selbst und der Farbauftrag bestimmen die Arbeit dieser gegenstandslosen Kunstform.“ Marioni gelingt es durch den wiederholten Farbauftrag, eine nahezu monochrome Leinwand zu schaffen, die jedoch je nach Position des Betrachters und Lichteinfall die Farbschichten sichtbar macht. Das scheinbar cremeweiße Bild „White Painting“ von 2005 offenbart an der unteren Leinwandkante Lasuren in Schwarz und Grün. Sie werden zwar durch das darüber liegende Weiß gefiltert, schimmern aber bei näherer Betrachtung dennoch hindurch. Entsprechend weist Marioni den Rändern der Gemälde eine wichtige Rolle zu, da sie den Malprozess und die Leinwand selbst offen legen. Zudem beeinflussen die wechselnden Lichtverhältnisse die Seherfahrung.

Die Ausstellung „Liquid Light. Joseph Marioni“ läuft bis zum 14. Oktober. Das Museum Wiesbaden hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, am Dienstag und Donnerstag zusätzlich bis 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Am ersten Samstag im Monat ist der Museumsbesuch kostenlos. Es erscheint ein begleitender Katalog im August.

Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-65185 Wiesbaden

Telefon: +49 (0)611 – 335 2250
Telefax: +49 (0)611 – 335 2192

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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