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Düsseldorf: Gemälde ist keine Raubkunst

Nach mehrmonatiger Prüfung konnte die Stadt Düsseldorf die Provenienz des Gemäldes „Sonnenuntergang an der Nordsee“ von Heinrich Heimes zweifelsfrei klären. In einer Mitteilung gab sie bekannt, dass das 1891 entstandene Bild bis zu seinem Tod 1933 im Besitz des Künstlers war und danach zunächst in der Familie verblieb. Erst im August 1960 übergab es dann Heimes’ Stieftochter Marga von Bochmann auf testamentarischen Wunsch des Malers als Schenkung an das Städtische Kunstmuseum Düsseldorf. Es gibt also keinen Hinweis auf einen NS-verfolgungsbedingten Entzug.

Am 13. November 1937 kam als Losnummer 67 unter dem Titel „Abendstimmung an der Nordsee“ im Kölner Auktionshaus Lempertz ein Gemälde von Heinrich Heimes zum Aufruf. Die ähnlichen Titel, die fast identischen Maße, die gleiche Technik und ein Etikett auf dem Keilrahmen des Gemäldes gaben Grund zur Annahme, dass es sich dabei um das Bild in Düsseldorf handeln könnte. Das Max Stern Art Restitution Project hatte diesen Verdacht erhoben und die Überprüfung verlangt, ob es sich womöglich um dieses aus dem Besitz des jüdischen Kunsthändlers Max Stern unrechtmäßig entwendete Werk handelt.

Das Max Stern Art Restitution Project, das von der McGill University und der Concordia University in Montreal sowie der Hebrew University in Jerusalem – den offiziellen Erben von Max Stern – unterhalten wird, und die Stadt Düsseldorf sind in der letzten Zeit mehrfach in die Schlagzeilen geraten. Die Erben hatten in Amerika die Rückgabe eines Carracci-Gemäldes durchgesetzt, nachdem dieses eigentlich rechtmäßig im Mai 2000 an einen amerikanischen Galeristen verkauft worden war. Eine für das Frühjahr 2018 angekündigte Ausstellung über den jüdischen Kunsthändler Max Stern in ihrem Museum hatte die Stadt Düsseldorf kurzfristig abgesagt. Als Grund nannte sie die aktuellen Auskunfts- und Restitutionsgesuche in deutschen Museen, die im Zusammenhang mit der einstigen Galerie Max Stern stehen. Dafür wurden die Stadt aber auch Deutschland insgesamt von Seiten des Jüdischen Weltkongresses scharf gerügt: Es fehle nach wie vor die nötige Aufrichtigkeit und Konsequenz im Umgang mit der NS-Raubkunst.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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