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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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Wien feiert Otto Wagner

Otto Wagner, K. K. Österreichische Postsparkasse. Großer Kassensaal, 1903/12

Der Architekt und Designer Otto Wagner ist sowohl für die Kunstgeschichte im Allgemeinen, als auch für den Wiener Städtebau im Besonderen eine zentrale Gestalt. So scheint angemessen, dessen Werkschaffen anlässlich seines Todestags vor 100 Jahren mit zwei großen Ausstellungen zu würdigen. Neben der umfangreichen monografischen Schau im Wien Museum, die zentrale Bauprojekte in den Mittelpunkt rückt, stellt das Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien unter dem Titel „Post Otto Wagner. Von der Postsparkasse zur Postmoderne“ die Verbindungen zu zukunftsweisenden neuen Formgebungen sowie den Einfluss seiner Entwürfe dar.

Ausgangspunkt der Schau bildet die in Museumsnähe gelegene Postsparkasse als eines von Wagners Hauptwerken. Das Bestechende daran ist die geniale Verbindung von tradierten Formen mit Elementen moderner Ingenieurskonstruktion. An der Fassade setzte Otto Wagner die Aluminiumstifte, die die Platten der Marmorverkleidung tragen, sowohl funktional als auch dekorativ ein oder formte die Entlüftungsrohre im Innern zu plastisch grazilen Konstrukten. Bis heute gelten seine Möbelentwürfe für die Postsparkasse als Vorbilder für das Möbeldesign.

Die Wechselwirkung auf seine Schüler, darunter Josef Hoffmann, Joseph Maria Olbrich, Josef Plecnik oder Rudolph Michael Schindler, beleuchten zahlreiche Entwürfe und Einrichtungsgegenstände. Ausgehend von Wien setzte sich in Mitteleuropa nach 1900 ein neuer Typus innovativer Wohn- und Geschäftshäuser, Warenhäuser oder Hotels durch. Der weit gespannte Bogen der Objektauswahl reicht bis zu Werken von Vertretern der Postmoderne wie Robert Venturi, Denise Scott Brown, Hans Hollein, Walter Pichler oder Frei Otto, die deutliche Einflüsse und Parallelen ablesbar machen.

Ein weiteres Kapitel analysiert große urbane Projekte Wagners wie seine Vorstellungen zum Ausbau des Donaukanals oder der Stadtbahn. Bis heute sind seine barock anmutenden Großanlagen und Zellenkonglomerate maßgeblich für die von Rastern ausgehenden Denkmuster im Städtebau. Begeisterung und Kritik zugleich ernteten die modernen Rasterstädte in der experimentellen Architektur der 1960er und 1970er Jahre. Ein weiterer Ausstellungsabschnitt zeigt auf, wie sich Wagner ab 1900 immer klareren und einfacheren Lösungen verschrieben und einen „Nutz-Stil“ kreiert hat, dessen Formen sich aus Material, Konstruktion und Funktion ergeben sollten.

Die Ausstellung „Post Otto Wagner. Von der Postsparkasse zur Postmoderne“ ist bis zum 30. September zu sehen. Das MAK hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, dienstags bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro; für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahre ist er frei. Zur Ausstellung ist ein Katalog im Birkhäuser Verlag erschienen, der im Museumsshop 39,95 Euro kostet.

Österreichisches Museum für angewandte Kunst
Stubenring 5
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 711 360
Telefax: +43 (0)1 – 713 10 26

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


30.05.2018, Post Otto Wagner - Von der Postsparkasse zur Postmoderne

Bei:


Österreichisches Museum für angewandte Kunst

Bericht:


Zu stark elitär, zu wenig revolutionär

Variabilder:

Otto Wagner, K. K. Österreichische Postsparkasse.
 Warmluftausbläser, 1903/12
Otto Wagner, K. K. Österreichische Postsparkasse. Warmluftausbläser, 1903/12

Variabilder:

Otto Wagner, K. K. Postsparkassenamtsgebäude in Wien, 1906
Otto Wagner, K. K. Postsparkassenamtsgebäude in Wien, 1906

Variabilder:

in der Ausstellung „Post Otto Wagner. Von der Postsparkasse zur Postmoderne“
in der Ausstellung „Post Otto Wagner. Von der Postsparkasse zur Postmoderne“

Variabilder:

in der Ausstellung „Post Otto Wagner. Von der Postsparkasse zur Postmoderne“
in der Ausstellung „Post Otto Wagner. Von der Postsparkasse zur Postmoderne“

Variabilder:

in der Ausstellung „Post Otto Wagner. Von der Postsparkasse zur Postmoderne“
in der Ausstellung „Post Otto Wagner. Von der Postsparkasse zur Postmoderne“

Variabilder:

Otto Wagner, Armlehnsessel für die Österreichische
 Postsparkasse in Wien, 1904/06
Otto Wagner, Armlehnsessel für die Österreichische Postsparkasse in Wien, 1904/06








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