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Mary Boone gesteht Steuerbetrug

Mary Boone hat Ärger mit der Justiz: Die New Yorker Staatsanwaltschaft bezichtigt die amerikanische Galeristin des schweren Steuerbetrugs. Nun hat Boone zugegeben, die Finanzbehörden tatsächlich getäuscht zu haben. Sie gestand, dem Finanzamt falsche Angaben über ihre Einnahmen gemacht zu haben. Sie soll 2012 private Ausgaben als geschäftliche deklariert und infolgedessen für das Jahr 2011 nur 335 Dollar statt der eigentlich fälligen 1,2 Millionen Dollar Steuern bezahlt zu haben. Unter anderem hatte sie die aufwendige Renovierung ihrer privaten Wohnung als geschäftliche Ausgabe deklariert. Ihre Steuererklärung wies daher einen Verlust von 52.000 Dollar aus und nicht – wie es der Wahrheit entsprochen hätte – einen Gewinn von 3,7 Millionen. Mit den Behörden hat sich Boone darauf verständigt, für die Jahre 2009, 2010 und 2011 jetzt 3 Millionen Dollar nachzuzahlen. Ausgestanden ist die Sache für sie damit allerdings nicht: Wegen des Betrugs wird sie strafrechtlich belangt und vermutlich im kommenden Januar mit einem Urteil von möglicherweise bis zu drei Jahren Gefängnis zu rechnen haben.

Boone, die 1977 ihre Galerie in Soho eröffnete, gehört zu den einflussreichsten Kunsthändlern in der New Yorker Szene. Besonders in den 1980er Jahren machte sie sich mit Künstlerin wie Julian Schnabel und Jean-Michel Basquiat international einen Namen; 1982 wurde sie vom „New York“-Magazin sogar zur „New Queen of the Art Scene“ gekrönt. Seit 1996 befindet sich ihre Galerie an der Fifth Avenue, zusätzlich eröffnete sie im Jahr 2000 eine Dependance in Chelsea. Vertreten werden von ihr unter anderem Ai Weiwei, Francesco Clemente, Barbara Kruger, Keith Sonnier und Julia Wachtel. Mit dem Gesetz kam Boone schon einmal in Konflikt: Der Schauspieler Alec Baldwin hatte sie verklagt, weil sich herausgestellt hatte, dass es sich bei einem 2010 von ihm für 190.000 Dollar gekauften Gemälde des Malers Ross Bleckner um eine Kopie handelte. Die beiden einigten sich aber im vergangenen Jahr auf eine Entschädigung im sechsstelligen Bereich.

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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