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Haus der Kunst bald ohne künstlerische Leitung

Ulrich Wilmes verlässt das Haus der Kunst München

Ulrich Wilmes, Hauptkurator am Haus der Kunst in München, geht in den Ruhestand. Zum November dieses Jahres verlässt er das renommierte Ausstellungshaus der bayrischen Landeshauptstadt. Dann steht das Haus der Kunst ohne künstlerisch Verantwortlichen da. Denn der 65jährige Wilmes übernahm nach dem Ausscheiden Okwui Enwezors, der in diesem Sommer aus gesundheitlichen Gründen seinen Direktorposten niedergelegt hat, dessen Aufgabenbereich. Zwar ist mit der Berufung von Jana Baumann eben erst das Team der Kuratoren erweitert worden, doch wird sie die anstehenden Verpflichtungen mit Anna Schneider und Damian Lentini wohl nicht allein meistern können.

Der kaufmännische Direktor Bernhard Spies, der das Haus seit dem Weggang Enwezors alleine führt und es aus seiner finanziellen Schieflage zu holen versucht, würdigte Wilmes’ Arbeit: „Mit Ulrich Wilmes verlässt uns ein von Künstlern, Kollegen und Leihgebern international geschätzter Fachmann für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.“ Dennoch lässt sich aus seinen Worten auch ein kritischer Unterton lesen. „Meine gemeinsame Zeit mit ihm war kurz, und – trotz natürlich vorgegebener Unterschiede zwischen kuratorischen und finanziellen Zielen – sehr konstruktiv und kollegial. Vor seiner Entscheidung sich nun zurückzuziehen habe ich großen Respekt. Sie fällt ihm sicher gerade jetzt nicht leicht, denn das Haus der Kunst steht vor der Aufgabe, sich vor der Sanierung zu stabilisieren“, so Spies weiter, der damit wohl auch indirekt ein Statement darüber abgibt, warum das Dienstverhältnis mit Wilmes nicht verlängert wurde.

Seit 2008 war Ulrich Wilmes Hauptkurator am Haus der Kunst und verantwortete hier maßgebliche Präsentationen zum Werk von Gerhard Richter, Ellsworth Kelly, Ed Ruscha und Georg Baselitz. Mit Okwui Enwezor und Katy Siegel war er 2016/17 zudem Kurator der viel beachteten Schau „Postwar: Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965“, die aber auch ein größeres Loch in den Finanztopf des Ausstellungshauses gerissen haben soll. Sein beruflicher Werdegang führte Wilmes, der eigentlich mit einer Arbeit über den italienischen Manieristen Rosso Fiorentino promoviert wurde, zunächst von 1988 bis 1991 als Ausstellungsleiter an den Portikus nach Frankfurt am Main, wo er Künstler wie Thomas Struth, Thomas Schütte, Bruce Nauman und Lawrence Weiner der Öffentlichkeit vorstellte. Dann folgte seine Tätigkeit als Kurator für Kunst nach 1945 an der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München, zuletzt von 1998 bis 2000 als stellvertretender Direktor. Im Anschluss wechselte Wilmes ans Museum Ludwig nach Köln, wo er Ausstellungen zu Edward Hopper oder Piet Mondrian realisierte. Seine letzte Amtshandlung in München wird nun die Eröffnung der Retrospektive „Jörg Immendorff: Für alle Lieben in der Welt“ am 13. September sein.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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