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Paul Wilhelms Aquarelle bei Döbele in Dresden

Die Galerie Döbele in Dresden präsentiert in ihrer aktuellen Schau 34 Aquarelle und acht Zeichnungen von Paul Wilhelm. Die Blätter stammen aus Berliner Privatbesitz und beinhalten neben Landschaften und Portraits auch Stillleben und Studien. Für Hedwig Döbele kommt der Aquarellkunst Paul Wilhelms neben dem Schaffen herausragender Künstler wie Emil Nolde und Christian Rohlfs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine besondere Bedeutung zu.

Der 1886 im thüringischen Greiz geborene Maler und Grafiker studierte an der Königlichen Kunstgewerbeschule in Dresden und der dortigen Kunstakademie und wurde 1908 Meisterschüler des Impressionisten Gotthardt Kuehl. Der Impressionismus findet sich noch in einigen frühen Aquarellen, wie im dunstig wirkenden Morgenlicht der „Einfriedung in Loschwitz“ von 1905. Die ein Jahr später entstandene und durch Punkte diffus gearbeitete Zeichnung „Weiden an einem Weiher“ lässt die Baumkonturen und die Atmosphäre miteinander verschmelzen. Seine Studie „Bildnis einer alten Frau in Tracht“ von 1905 besticht mit einer ungeschönten Wiedergabe des Gesichts der Seniorin mit tiefen Falten. Ein lockerer Pinselstrich findet sich in der Landschaft „Häuser in Cirey“ von 1915 oder im „Lesenden Soldaten“ von 1918.

Der Kunstsalon Emil Richter in Dresden veranstaltete 1910 die erste Schau zu Paul Wilhelm. Ab 1911 lebte er in Niederlößnitz und dort ab 1920 in der „Villa Elfriede“. Zwischen 1922 und 1924 zog es den Künstler nach Frankreich und Italien. Vereinfachte Formen und die Betonung von Farbflächen finden sich in der 1929 datierten idyllischen Ansicht der „Bergzüge in Italien“. Ein blauer Berg bekrönt das zentrale üppige Grün der Bäume, ein rotes und ein ockerfarbenes mehrstöckiges angeschnittenes Gebäude dienen als Rahmung. Neben weiteren Ausstellungen wurde der Maler 1930 mit dem Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg geehrt. Die Vereinfachung der Form und der flächige Farbauftrag sind um 1940 auch in dem bunten Blatt mit „Verschiedenen Schmetterlingen“ zu beobachten. 1944 wurde der Künstler in die Kriegsmarine eingezogen und kehrte ein Jahr später aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft ins das sächsische Radebeul zurück. Dort starb Paul Wilhelm 1965.

Die Ausstellung „Paul Wilhelm – Aquarelle aus Berliner Privatbesitz“ ist bis zum 2. November zu sehen. Die Galerie Döbele hat regulär mittwochs bis samstags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellungsliste und Preisangaben zu den online abrufbaren Werken werden als PDF-Datei auf Anfrage von der Galerie per E-Mail zugesandt werden.

Galerie Döbele
Pohlandstraße 19
D-01309 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 318 290
Telefax: +49 (0)351 – 318 298


Infos: www.galerie-doebele.de

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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