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Wolfsburg erhält indische Schenkung

Das Kunstmuseum Wolfsburg darf sich über die Schenkung von Mithu Sens Installation „MOU (Museum of Unbelonging)“ freuen. Der bengalische Unternehmer und Sammler Durjoy Rahman Joy überlässt dieses Schlüsselwerk der indischen Künstlerin aus dem Jahr 2018 dem Haus. Es ist derzeit in der Ausstellung „Facing India“ zu sehen und zudem die erste Arbeit Mithu Sens in einer öffentlichen deutschen Sammlung. Direktor Ralf Beil äußerte sich erfreut zur Schenkung: „Es ist außerordentlich in jeder Hinsicht, dass ausgerechnet ein Sammler von der anderen Seite der Weltkugel uns diesen Herzenswunsch erfüllt und dafür sorgt, dass die für unser Haus wichtige Ausstellung ,Facing India‘ auch in der Sammlung nachhaltig verankert wird.“

Laut Mitteilung des Museums entzieht sich Mithu Sen, die 1971 in Westbengalen geboren wurde und an der Kunsthochschule Kala Bhavana in Santiniketan studiert hat, der Kategorisierung und setzt ihre eigenen Regeln. Für ihre Revolte habe sie das Präfix „un“ gewählt, das Geschehnisse oder Aussagen wieder aufhebt, etwa mit „(un)becoming, (un)home, (un)construct, (un)mything – bis hin zu (un)mithu“. Sen bevorzugt den Körper als Ort ihrer Überlegung und nutzt in ihren Bildern, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen etwa die Überlagerung von weiblichen und männliche Geschlechtsmerkmalen, Blumen, Früchten, menschlichen und tierischen Elementen zu eigenwilligen Hybriden. Mit dem Einsatz von menschlichen und tierischen Elementen wie Haaren, Knochen oder Zähnen hinterfragt sie nicht nur etablierte Hierarchien und Grenzen zwischen Geschlechtern, sondern auch zwischen Ethnien, Kasten und Spezies. Ihre radikale Bildsprache breche oftmals Tabus, so Ralf Beil. Mithu Sens „Museum of Unbelonging“ verdeutliche die Idee eines „demokratischen Museums der marginalisierten Dinge, das gänzlich ohne Labels und Hierarchien auskommt. Alle Gegenstände haben den gleichen Wert – eine Metapher für eine egalitäre, grenzenlose Welt“.

Die Kreisform des „MOU“ erlaubt dem Besucher einen Rundgang um das Werk und damit, die einzelnen Gegenstände genauer zu sehen, darunter eine Plastikfigur des Comiccharakters Tim aus Hergés „Tim und Struppi“, einen weißen Zweimaster, eine Glasengelfigur oder Büsten. Die Gegenstände können als Objekte des Behagens oder Unbehagens erfasst werden oder als Pars pro Toto für „alles Ungesehene, Unberührte, Unbekannte“, so das Museum. Mithu Sen will, dass der Betrachter seine eigene Geschichte und Gegenwart in diesem „Pluriversum“ entdeckt. „Ihre Vorstellung des Archivs beruht subversiv auf dem Sammeln von Sinneseindrücken und Gefühlen, die, manifestiert durch diverse Dingwelten, vom Unterbewusstsein gesteuert werden und gerade nicht durch Kultur oder erlerntes Wissen belastet sind.“

Die Ausstellung „Facing India“ ist noch bis zum 7. Oktober zu sehen. Das Kunstmuseum Wolfsburg hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Der Katalog zur Ausstellung kostet im Museum 38 Euro. Nach der Schau „Facing India“ erhält Mithu Sens Installation einen Platz im Obergeschoss.

Kunstmuseum Wolfsburg
Hollerplatz 1
D-38440 Wolfsburg

Telefon: +49 (0)5361 – 266 90
Telefax: +49 (0)5361 – 266 966

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


29.04.2018, Facing India

Bei:


Kunstmuseum Wolfsburg

Künstler:

Mithu Sen








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