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Deutsches Architekturmuseum bricht nach Georgien auf

Massimiliano und Doriana Fuksas, Konzert- und Ausstellungshalle in Tiflis, 2011

Seit Jahren hat sich in Frankfurt am Main die Tradition bewährt, dass begleitend zur Buchmesse Kulturinstitute das Partnerland in all seinen Facetten vorstellen. Dieses Jahr war das kleine und wenig bekannte Georgien an der Reihe. In diesem Zusammenhang veranstaltet das Deutsche Architekturmuseum eine aufschlussreiche Präsentation zur Baukunst in dem nach Europa strebenden Staat unter dem Titel „Hybrid Tbilisi – Betrachtungen zur Architektur in Georgien“.

Schon ein Blick auf die Landkarte genügt, um zu erkennen, wie stark der Kaukasus im Schnittpunkt kultureller, politischer oder mentaler Haltungen zwischen Orient und Okzident steht. In der Baukunst spiegeln sich darüber hinaus die extremen staatlichen, sozialen und ökonomischen Wandlungen der letzten Jahrzehnte in teils extravaganten Projekten, die zu einem recht heterogenen Bild der Architektur führen. Im Fokus der Frankfurter Schau steht die Metropole Tiflis. Seit dem Ende des fünften Jahrhunderts Hauptstadt des ostgeorgischen Königreiches, nahm sie die Rolle eines Bollwerks des Christentums in einem vom Islam dominierten Erdteil ein. Die Not zwang zur Schutzsuche beim christlichen Nachbarn Russland. 1801 wurde Georgien dem Zarenreich angeschlossen und erklärte nach dem Zusammenbruch Russlands 1918 seine Unabhängigkeit, die schon 1921 von der Roten Armee wieder einkassiert wurde. Nach der Austrittserklärung aus der UDSSR ist Georgien seit dem 9. April 1991 wieder ein unabhängiger Staat.

Jeder der in den letzten 150 Jahren prägenden Baustile findet sich in Tiflis wieder, was die Stadt zu einem unerschöpflichen Fundus für Architekturfans macht. Mittelalterliche Kirchen, eine orientalisch geprägte Altstadt, Jugendstilgebäude, verlassene Großgaragen aus der Sowjetzeit bis hin zu modernen Boutiquehotels eröffnen einen vielgestaltigen Kosmos. Aus der frühen Sowjetzeit stammen die im „Stalin-Empire“ gestalteten Wohnhäuser, der Regierungspalast oder die Akademie der Wissenschaften. Ab 1956 wurde mit Beginn der späten Sowjetzeit den Verzierungen jedoch der Kampf angesagt. In dieser Epoche wurde das wohl bekannteste Bauwerk Georgiens errichtet: das Ministerium für Autobahnbau, eine Ikone des Brutalismus von 1974.

Mitte der 1980er Jahre entstanden der mysteriös anmutende, als Ersatzkirche konzipierte „Zeremonienpalast“ oder das Archäologische Museum. Nach der Unabhängigkeit hielten marktwirtschaftliche Mechanismen Einzug. Unter Präsident Micheil Saakaschwili wurden international renommierte Architekten berufen, markante Gegengewichte zum Kontext der Sowjetzeit zu setzen. Zum Schluss stellen die Kuratoren Irina Kurtishvili und Peter Cachola Schmal die junge Generation georgischer Designer und Baumeister vor, deren Architekturstil unterschiedlich geprägt und deren Aufgabe es ist, die heterogenen Bestrebungen zu einer zukunftsorientierten, pragmatischen Einheit zu verschmelzen.

Die Ausstellung „Hybrid Tbilisi – Betrachtungen zur Architektur in Georgien“ ist zum 13. Januar 2019 zu sehen. Das Deutsche Architekturmuseum hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt an Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Neujahr. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Der Ausstellungskatalog kostet im Museum 28 Euro, im Buchhandel 38 Euro.

Deutsches Architekturmuseum
Schaumainkai 43
D-60596 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 – 212 388 44
Telefax: +49 (0)69 – 212 363 86

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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29.09.2018, Hybrid Tbilisi – Betrachtungen zur Architektur in Georgien

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Deutsches Architekturmuseum

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Massimiliano und Doriana Fuksas, Konzert- und
 Ausstellungshalle in Tiflis, 2011
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Reste der Burg Narikala in den Sololaki-Bergen über Tiflis
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George Chakhava, Das berühmte sowjetische Ministry
 of Highway Construction, 1975
George Chakhava, Das berühmte sowjetische Ministry of Highway Construction, 1975

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Otar Kalandarishvili und G.
 Potskhishvili, Sowjetische Großwohnsiedlung, Tiflis 1976
Otar Kalandarishvili und G. Potskhishvili, Sowjetische Großwohnsiedlung, Tiflis 1976

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„Kamikaze Loggias“ wurden die illegal angebauten Erweiterungen
 genannt
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Traditionelle Loggia als Erschließungs- und Erweiterungssystem
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